
Für viele Menschen ist dies ein Ding der Unmöglichkeit. Dennoch gehört der Beruf des Holzbildhauers, der sich gerade mit solchen Gestalten abgeben und beschäftigen muss, hier mit dazu. Aber nicht als Beruf, der einem Angst machen sollte, sondern als einer der kreativsten Berufe aus dem Handwerk. Der Holzbildhauer ist dabei der Ausbildungsberuf, bei dem man erst einmal ein gewisses Bild vor Augen haben muss. Dann das Bild als Arbeitsobjekt umsetzen muss und allem voran danach mit der Hand und einfachen Handwerkzeugen dieses geistige Bild zum Leben zu erwecken. Kann es für einen Fasnets-Narr wie den Holzschnitzer-Meister Jogi Weiß aus Ravensburg etwas schöneres geben wie dass die Fünfte Jahreszeit alle anderen vier Jahreszeiten begleitet?
Warum gibt es diese Seite?
Um die Grundlagen des Handwerks zu verstehen, sind wir immer dazu bedacht, auch nachzudenken, was das Handwerk auch für Ausbildungsberufe hat und wie die meist jungen Menschen von einer Schnupperlehre bis hin zur Ausbildungslehre und zum Gesellenbrief kommen. Und dann nicht zuletzt zu Ihrem Abschluss mit dem Meisterbrief auch eine Studienlaufbahn zu erreichen. Und Handwerk bedeutet hier ja nicht nur für das Baugewebe, die Gastronomie oder für Nahrungsmittel und Gesundheitsberufe eine Ausbildungsstelle bereit zu stellen um einen Beruf von der Pike auf zu lernen. Nein, hierzu gehören auch die bildenden Küsste aus dem Handwerk, die hier erlernt werden können. Der Holzbildhauer ist dabei einer dieser Berufe aus dem Handwerk der Kunst-Berufe. Kaum ein anderer Handwerksberuf nimmt eine solche Kreativität ein, wie der Holzbildhauer. Um diesen Beruf den Lesern hier nahezubringen ist die Fasnet mit Ihren traditionellen Holzmasken das beste Aushängeschild für den Holzbildhauer. Immer mit Bedacht, dass hier im Bildmaterial dieser Seite nicht eine Maske oder Larve der anderen Gleicht. Auch nicht, wenn für eine Zunft 30 Masken geschnitzt werden, ist jede Maske ein Unikat von Hand gemacht. Auch wenn für eine Zunft 30 individuelle Masken benötigt werden, werden auch 30 unterschiedliche Maskenbilder entstehen. Und das erzählt uns in der Geschichte der Fasnet der Maskenschnitzer Jogi Weiß aus Ravensburg, der schon unzählige Masken für die schwäbisch alemannischen Zünfte geschnitzt hat in Wort und Bild. Seit also auf die Videos und Shorts aus dieser Rubrik gespannt. Bildhauer der Traumberuf aus dem Handwerk.
Was ist Gendern?
Gendern soll eine geschlechtergerechte Sprache darstellen. Dabei sollen die Geschlechter in der Kommunikation auch sichtbar und gleichberechtigt angezeigt werden. Dazu verlangen kluge Politiker, dass die Texte mit (*), (:), (_) und im Textverlauf dann „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ vorgetragen.
Im BauFachForum wird nicht gegendert!!!
Es müssen schon sehr bescheidene Menschen in Ihrer Wertigkeit sein, die wissenschaftliche Texte, die eh schwer verständlich sind jetzt auch noch mit einem Hokos Pokos zu versehen. Oder sind diese wenigen Menschen schon Geltungskranke mit Mach um Menschen den Zugang zu schweren Texten zu verbauen!!! Der Architekt, Bauleiter, Bauherr, ist geschlechtslos in den Texten des BauFachForums, genau gleich wie der Herr oder Frau Beton oder Stein!!!
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Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder der Traumberuf aus dem Handwerk?
Hoorig, hoorig, hoorig isch dia Katz,
ond wenn dia Katz it hoorig isch,
no fangt se koane Meis, Meis, Meis!
Zitat: Narrenruf von HaigerlochIm Bauwesen dürfte man hier sagen:
Wasser weh vom Bau ist der erste Narrenspruch im Bauwesen.
Zitat: Wilfried Berger 2090, Begründer vom BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger

Um diese Bandbreite in der Ausbildung im Handwerk zu erschließen, muss verstanden werden, was der Begriff bildende Künste bedeutet?
Im Handwerk sind die Berufe der Bildenden Künste oftmals falsch verstanden, weil die Auslegung sehr weit gespannt ist. So werden beispielsweise bei einem Bauprozess von den Rechtsgelehrten an den Sachverständigen die Frage gestellt: Sind die Leistungen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik oder kurz aaRdT ausgeführt worden. Hier spricht die Rechtsauslegung im Baustreit davon, inwieweit die Arbeiten technisch in der Handwerkskunst sach- und fachgerecht ausgeführt wurden. Geht das Ganze in die Grundlage der realen Handwerkskünste selber, wie beim Holzbildhauer oder gar bei Antiquitäten, werden die Fragen der Rechtseite an den Sachverständigen oftmals so gestellt: Sind die arbeiten nach den Bildenden Künste des Handwerks sach- und fachgerecht ausgeführt worden.
Versteht Ihr den Unterschied zwischen den beiden Fragen?
Ob die Arbeiten technisch richtig ausgeführt wurden, wird das Ganze meist aus der DIN, den Gesetzestexten und den Verordnungen entnommen. Hier greift dann aus den bildenden Künsten meist nur der Begriff des Goldenen Schnitts.
Link zu: Seminarfolien der Goldene Schnitt auf unseren Baustellen
Denn der Goldene Schnitt ist eine reine Auslegung der Bildenden Künste gegenüber den Größenverhältnissen im Bauwesen. Allerdings nicht in Bezug auf die Optik, sondern gegenüber der optischen Funktion. Wobei wir dann bei der Statik angelangt sind. Statik im Bauwesen bezeichnet deutlich das Gleichgewicht der Kräfte. Also, wenn aus dem Goldenen Schnitt, die Kräfte aus tatsächlichen realen Kräfte nach Kilogramm oder Tonnen falsch verteilt werden, wird das Bauwerk oder das Bauteil zusammen stürzen. Somit diese Kunst nicht sach- und fachgerecht ausgeführt wurde.
Bei den bildenden Künsten, ist somit der Goldene Schnitt dagegen keine Bewertungsgröße. Denn Kunst kann nicht zwingend in den goldenen Schnitt, eingegliedert werden. Kunst oder auch Handwerkskunst eines Holzbildhauers beispielsweise ist auch, reale Dimensionen deutlich zu überschreiten. Solange die Statik dies zulässt.
Bildende Künste als Optik und Ästhetik:
Auch hier werden oftmals Verwechslungen geführt. Hier sprechen wir nicht von einer Technischen Kunst im Handwerk sondern, von den freien Künsten des Handwerks. Die Freie Handwerkskunst kann somit nicht rein aus dem ästhetische oder intellektuelle Zweck gesehen werden. Bildende Kunst im Handwerk in Form von künstlerischen Gestaltungen sind hierbei wieder zu untergliedern. Freie Künste können hierbei frei losgelöst von unseren technischen Leistungen an unseren Baustellen ausgelegt und vom Handwerklichen Künstler ausgeführt werden. Dann steht hinter der Kunst keine funktionelle Kunst des Bauwerks!!!
Also keine funktionale Nutzung hier gefordert wird. Also, eine handwerkliche frei Kunst als Statue in einem Garten eines Gebäudes, ist funktionslos zu betrachten. Nehmen wir allerdings eine Atlasfigur, wie wir diese in Kirchen und Klöstern an den Säulen sehen und diese Figuren die Träger und die Kreuzgewölbe statisch tragen müssen, können diese nicht in die freien Künste eingegliedert werden. Hier greift dann der Goldene Schnitt und die Statik um Funktion und Ästhetik in Einklang der Funktion zu bringen. Denn hier ist die Bildende Kunst im Handwerk zugleich eine funktionelle Kunst aus der Statik heraus.
Fassen wir das Ganze zusammen:
Somit stellt der Begriff bildend für die Funktion gestaltend. Das bedeutet, dass der Handwerker letztendlich eine eigenschöpferische Bearbeitung von Materialien wie beispielsweise Holz, Metall, Beton, Stahl oder Ton zu einem Werkstück formt. Dabei ist jetzt zu unterscheidend, ob dieses Werkstück eine technische Funktion gewährleisten muss oder ob dieses Werkstück lediglich einen freien künstlerischen Wert haben soll.
Begriffe zum Thema bildende Künste:
BauFachForum die Seite des Bauens, Bildende Künste, Malerei, Romantik, Mappe, Klasse, Expressionismus, Landschaft, Bauhaus, Metamorphose, Sturm und Drang, Realschule, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Fasnetsmasken und das Urheberrecht
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder aus dem Handwerk mit Tantiemen Geld verdienen!

Hör- und Sehprobe Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet:
Thema: Urheberrecht und die schwäbisch alemannische Masken:
Im Handwerk machen wir uns immer die Gedanken, wie wir letztendlich unser Geld verdienen. Dabei ist meist die Grundlage so, dass wir einmal eine Arbeit erledigen und dann die Arbeit an den Kunden verkaufen. Bei den Berufen der Bildenden Künste ist dies anderst gelagert. Hier bekommt der Handwerker zwei oder mehrmals Geldeinnahmen. Einmal, wenn er die Maske an den entsprechenden Fasnets-Narr verkauft und dann in der Folge mit dem Urheberrecht seiner Kreation. Im Short erklärt euch der Maskenschnitzer und Holzbildhauer Jogi Weiß, wie sich das bei den Fasnetsmasken aus dem Urheberrecht heraus verhält.
Was sind Einnahmen aus dem Urheberrecht?
Hier befinden wir uns im Fachbegriff der Tantiemen. Hier wird nicht nur der Verkauf der Ware geregelt, sondern dann auch die Gebühren für die Benutzung des geschützten Werks. Das heißt, dass die Ware Fasnets-Maske ein Unikat ist, das ja in der Öffentlichkeit zur Präsenz der Zunft dient. Und solche handwerkliche Leistungen stehen bei der Nutzung nach dem Verkauf immer noch als geschütztes Werk unter dem Schutz des Holzbildhauers. Somit muss mit dem Holzbildhauer eine Lösung gefunden werden, dass der Narr mit seiner Maske auch auf einen Umzug darf um diese dort zu präsentieren. Dazu gibt es unterschiedliche Zahlungsgrundlagen.
Die Lizenzgebühr:
Diese tritt ein, wenn der Holzbildhauer hier im Beispiel erlaubt einem Dritten sein Werk gegen eine geldwerte Gebühr nutzen zu dürfen. Darunter fallen beispielsweise Software für Computer, Design-Entwürfe in der Industrie aber auch die Fasnets-Maske für die Narren.
Die Ausschüttungen:
Damit sind Zahlungen von Organisationen bezeichnet, die als Verwertungsgesellschaften agieren. Dazu zählen beispielsweise die GEMA, die für Musik zuständig ist; die VG Wort, die für Text, Bücher und Schriften zuständig ist; oder die VG Bild-Kunst, die die visuelle Kunst schützt.
Das BauFachForum als Beispielsweise:
Das BauFachForum ist beispielsweise VG-Wort angeschlossen.
Link zu: Das BauFachForum verwendet VG-Wort
Das heißt, dass das BauFachForum für diese Berichte hier und allem voran für die Bücher vom Autor jährliche Ausschüttungen für seine zur Verfügung gestellten Texte, Bilder und Berichte bekommt. Je nach Zugriffen geregelt.
Die Einnahmen dazu kommen beispielsweise aus dem Kauf eines Druckers. Dort müssen mit dem Kauf Abgaben an die Verwaltungsgesellschaft VG-Wort abgegeben werden, da mit diesem Gerät ja die urheberrechtlichen Texte vom Autor Wilfried Berger kopiert werden können. Die VG-Wort, rechnet in einem Umrechnungsschlüssel jährlich diese Einnahmen um und schüttet diese im Verhältnis an das BauFachForum oder den Autor Wilfried Berger aus.
Damit lassen sich mit einer Arbeit mehrfach über meist 70 Jahre laufend Geld verdienen.
Die Folgerecht:
Das ist der Begriff für eine spezielle Vergütung für Bildende Künstler. Das heißt, hier bekommt der Künstler wie hier der Holzbildhauer bei der Weiterveräußerung seines Originalwerkes beispielsweise durch den Kunsthandel zusätzliche Einnahmen.
Begriffe zum Thema Tantiemen:
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Bilddatei Krampusse als Fasnetsmasken
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder eine Herausforderung für den Holzbildhauer!








Inhaltsverzeichnis
Hier findet ihr alles über die Arbeit des Holzbildhauers mit den Hintergründen der Symbolik.
Technische Themen und die Bildenden Künste
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder wie unterscheiden wir die Bildenden Künste und die Technik?
Borschdig, borschdig,
borschdig isch dia Sau,
ond wenn dia Sau net borschdig isch,
no geit se koane Läberwiischt!
Zitat: Narrenruf aus Haigerloch und vielen anderen ZünfteIm Bauwesen übersetzt könnte man dazu sagen:
Wenn wir unser Haus mit stetigem Wasser konfrontieren, weil wir an Bauwerksabdichtungen sparen, bekommen nicht nur unsere Tiere wie unsere Fische Schwimmhäute, sondern auch wir Menschen.
Zitat: Wilfried Berger Begründer vom BauFachForum, Baulexikon

Wenn wir uns noch einmal das Short mit den Ausführungen von Jogi Weiß, dem Holzbildhauer vor Augen halten und aufmerksam zugehört haben, ist die Bildende Kunst im Handwerk auch mit gesonderten Urheberrechten ausgestattet. Und allem voran mit besonderen Verdiensten und Einnahmen des Handwerkers im Zusammenhang zu sehen. Der Handwerker kann somit aus einem Werkstück, laufende Einkommen über Jahre erzielen.
Was ist Technische Kunst:
Hier finden wir beispielsweise namhafte Designer, die für ein Serienprodukt der Industrie das Design geschaffen hat. Das Produkt dann allerdings in der Serie für den Verkauf alle zum Produkt gehörenden DIN-Grundlagen einhalten muss. Hier muss die Bildende Kunst auch zur Funktion führen.
Ein Beispiel dazu:
Sicherlich kennt jeder den sogenannten Freischwinger Stuhl, der wie ein Z geformt ist und wenn man auf ihn sitzt, das Ganze wippt wie ein Schaukelstuhl. Hier muss das Design gleichzeitig die Funktion erfüllen. Somit müssen diese Stühle auch die statischen Grundlagen beispielsweise der nachfolgenden DIN-Ansprüchen erfüllen. Die Kunst wird hier zum täglichen Gebrauchsgut.
Hier die wichtigsten Beispiele dazu:
1. Allgemeine Grundlagen für alle Sitzmöbel:
DIN EN 1728:
Diese Norm legt die Prüfverfahren zur Bestimmung der Festigkeit und Dauerhaltbarkeit fest.
DIN EN 1022:
Regelt die Standsicherheit. Sie stellt sicher, dass der Stuhl bei normaler Nutzung bis 110 kg Nutzergewicht nicht nach vorne, hinten oder zur Seite wegkippt.
2. Spezifische Normen nach Einsatzbereich:
DIN EN 1335 für Büro und Arbeitsstühle:
Hier werden im Teil 1 die Sitzmöbel-Teile in Maßen bestimmt. Im Teil 2 sind die Sicherheitsanforderungen geregelt. Im Teil 3 wird dann das Prüfverfahren bestimmt, wie die Prüfungen zur Zulassung vorgenommen werden müssen. Dort ist auch der Anspruch an die Verstellbarkeit von Rückenlehne und Sitzhöhe definiert.
DIN EN 12520 für den Wohnbereich:
Dort ist die Festigkeit, Dauerhaltbarkeit und Sicherheit für Sitzmöbel im privaten Hausgebrauch geregelt.
DIN EN 16139 Objektbereich nicht zur Wohnbereich-Nutzung:
Dieser Norm regelt die Ansprüche an Stühle in öffentlichen Bereichen wie Wartezimmern, Restaurants oder Kinos. Diese Stühle sind einer höheren Belastung ausgesetzt und müssen somit auch entsprechend mehr Belastung aushalten.
DIN EN 1729 Bildungseinrichtungen:
Hier sind Stühle und Tische für beispielsweise Schulen eingegliedert. Das Bedürfnis liegt hier bei der speziellen Körpergröße von Kindern und Jugendlichen.
3. Ergonomische Maße und Richtwerte:
Darin enthalten sind die vor vorgetragenen Abgrenzung zur bildenden Kunst im Handwerk und der Industrie zu erkennen. Wenngleich die Norm keine strikte DIN-Pflicht für Privatstühle unterhält, sind Stühle dennoch an diese Normen gebunden. Da orientieren sich die Hersteller meist an die von der DIN festgelegten Standardwerten:
Sitzhöhe: Üblicherweise zwischen 40 und 50 cm.
Sitzbreite: In der Regel zwischen 41 und 51 cm.
Zusammenfassung:
Wir erkennen, dass die Bildenden Künste im Handwerk nicht nur aus Fasnetsmasken vom Maskenschnitzer oder Holzbildhauer bestehen, sondern auch aus Produkten, die zum täglichen Gebrauch verwendet werden können. Dann allerdings, wird die Bildende Kunst auch zur Funktionellen Gebrauchstauglichkeit aus der DIN heraus unterstellt.
Was sind Typische Berufe der Bildenden Künste aus dem Handwerk:
Hierzu zählen:
Bildhauer, Gold- und Silberschmiede, Drechsler, Schreiner, Glasmaler oder künstlerische Textilgestalter und viele andere mehr. Die Produkte sind Kunstwerke, die zu Kunstobjekten der Gebrauchsgegenständen werden.
Rechtliche Eingliederung der Berufe:
Rechtlich sind diese Berufe als künstlerische Tätigkeit in Deutschland und Österreich eingegliedert und in der Gewerbeordnung so auch bezeichnet. Die Eigenarten dieser Betriebe sind dann versicherungstechnisch auch in anderen Leistungsträger eingegliedert. Ihre Eigenarten beispielsweise werden vielfach über die Künstlersozialkasse versichert und abgerechnet.
Begriffe zum Thema Kunsthandwerk:
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Ein bedeutender Rechtstreit der Bildenden Künste:
Im Vortext können wir erkennen, dass wir im Beispiel den Freischwinger als Stuhl für die Bildenden Künste eines serienmäßigen Industrieproduktes gewählt haben.
Damit wir sehen, wie heftig hier zwei Konkurrenten, die zu den Erfindern dieses Stuhls zählen sich für einen harten Rechtsreit geliefert haben hier die wichtigsten Details dazu. Dieser Rechtsstreit des Freischwingers ist der sicherlich berühmteste Urheberrechtstreit im Handwerkssektor der Stuhlherstellung.
Über diesen Prozess im Einzelnen:
Mart Stam und Marcel Breuer mit der Beteiligung von Anton Lorenz stritten sich über die Urheberschaft des Freischwinger-Stuhls.
Die Kontrahenten:
Der niederländische Architekt Mart Stam stritt gegen den Bauhaus-Designer Marcel Breuer über diese Urheberrechte. Beide beanspruchten für sich die geistige Urheberschaft für diese Konstruktion. Das Markante an dem Freischwinger ist, dass die Konstruktion ohne Hinterbeine funktionstauglich ist.
Der Kern des Streits:
Mart Stam hatte bereits 1926 einen starren Entwurf aus Gasrohren als sogenannter Kragstuhl präsentierte und veröffentlicht. In gleicher Zeit entwickelte Breuer eine ähnliche ästhetisch, verfeinertes Modelle. Dieses Modell war aus einem gebogenen elastischem Stahlrohr gefertigt.
Somit stritten die beiden darum, wer nun der Erfinder des Freischwingers war.
Das Urteil:
Das damalige Reichsgericht entschied dann im Jahr 1932 endgültig zugunsten von Mart Stam. Somit wurden Ihm von Gericht bestätigt, dass er das künstlerische Urheberrecht zugesprochen bekam. Die Begründung des Gerichts war die, dass seine kubische Formgebung als das Entscheidende, schöpferische an diesem Sitzmöbel war und auch besitzt. Bzw. wurde ihm vom Gericht diese zugesprochen. Allerdings begrenzt auf das Modell S 33.
Die Besonderheit dieses Prozesses:
Hier hatte somit Mart Stam das Urheberrecht für die Form des Stuhles inne.
Aber auch Ludwig Mies van der Rohe war in diesen Prozess indirekt beteiligt. Denn er hielt das erste Patent für die federnde Eigenschaft die man später als Federkraft bezeichnete.
Er war es, der 1927 in der sogenannten Weißenhofsiedlung Stuttgart den ersten federnden Freischwinger aus elastischem Stahlrohr mit der Modell MR 10 präsentierte.
Marcel Breuer dagegen entwickelte lediglich ein perfektionierte Version das Konzeptes und entwarf die Modelle S 32 und S 64. Diese beiden Stühle sind heute die meist verkauf testen Stühle dieser Klasse und werden heute als Klassiker angesehen.
Dann war auch noch Anton Lorenz im Prozess integriert:
Anton Lorenz 1891–1964 war der Zentrale Hintermann dieses Prozesses und vertrat nicht das Design oder die künstlerische Form. Er war der Experte und die sogenannte graue Eminenz der Stahlrohrmöbel-Industrie und derer Patentexperte.
Die Strategie von Anton Lorenz:
Er erkannte für die Stahlindustrie sofort das wirtschaftliche Potenzial der Freischwinger-Idee von Mart Stam. Daher erwarb er von Ihm die exklusiven Nutzungsrechte an dessen Entwürfen. Damit gründete er die Firma DESTA oder Deutsche Stahlrohrmöbel und wurde somit zum Lizenzhalter dieser Stuhlmodelle und produzierte diese auch.
Ein langer Rechtstreit:
Die Idee von Mart Stam als Prozessführer gingen somit ab 1929 an Anton Lorenz über. Sodass er den Konkurrenten hier den Streit verkündeten. Dazu gehörte unter anderem auch der Stuhlhersteller Thonet, der Marcel Breuers Entwürfe vermarktete.
Das Prozessende in der Ironie:
1932 gewann Anton Lorenz den Prozess final. Damit verkaufte er seine Firma DESTA nachdem jetzt von Gericht die Stam-Rechte bestätigt waren, ironischerweise an seinen vormaligen Gegner Thonet.
Lorenz und Thonet:
Nach dem obsiegen im Rechtstreit und dem Verkauf an Tonet wurde Lorenz bei Thonet Leiter der Abteilung für gewerblichen Rechtsschutz. Damit wurde bei Tonet mit der geschickten Patentpolitik von Lorenz bei Tonet eine marktbeherrschende Stellung eingeleitet.
Lorenz wanderte später in die USA aus, wo er mit der Erfindung des verstellbaren Liegesessels unter anderem mit dem Markenbegriff BarcaLounger erneut Designgeschichte schrieb.
Perchten eine Herausforderung des Holzbildhauers
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder Perchten die dunklen Gestalten vom Bodensee

Perchten vom Bodensee in der schwäbisch alemannischen Fasnet:
Perchten sind, wie wir das in der Folge noch erkennen können, können nicht traditionell für die schwäbisch alemannische Fasnet eingegliedert werden. Vielmehr gehören sie in eine andere Gruppierung der Region der Alpenvorländer und in die Brauchtumsgrundlage der heidnischen Winterbräuche. Dazu in der Folge mehr.
Dennoch finden wir gerade am Bodensee die Gruppe der Erebos Perchten vom Bodensee. Perchten sind dabei nicht eine klassische Fasnetsfigur der schwäbisch alemannischen Fasnet. Hier müssen wir eher davon ausgehen, dass diese Gruppe eine moderne Form vom alpenländlichen Brauchtum der an den Bodensee angesiedelt wurde.
Wie sehen die Erebos-Perchten vom Bodensee aus?
Beeindruckend sind ihre angsterregenden, handgeschnitzte Masken. Aus den Veröffentlichungen der Erebos Perchten kann allerdings der Maskenschnitzer nicht direkt erkannt werden. Vermutet werden kann nur, da sich die Erebos die den Krampus- und Perchtenstil pflegen, ihre Maskenschnitzer auch aus dem bayerisch-österreichischen Raum gefertigt wurden und werden.
Wen kennen wir als Maskenschnitzer und Bildhauer aus dieser Gegend?
Die Mitterer Masken:
Einer der bekanntesten Holzbildhauer kennen wir mit Markus Mitterer aus Österreich. Die Masken der Erebos haben genau seine Handschrift. Er machte sich als einer der detailreichen und furchteinflößenden Perchtenmasken Hersteller einen Namen in der Szene. Er wird auch von der Gruppe öffters erwähnt und als Referenz benannt.
Individuelle Einzelstücke:
Da die Erebos-Perchten Bodensee ja nicht in eine klassische Fasnetszunft eingegliedert werden können, ist es auch möglich, dass einzelne Masken auch von regionalen Schnitzern geschnitzt wurden. Hier sind wir ja nicht an ein Urheberrecht der Zünfte gegenüber dem Maskenschnitzer konfrontiert, sondern mit einem freien Verein, bei dem sich die Mitglieder auch ihre Masken individuell fertigen lassen können. Ein bekannter Maskenschnitzer und Holzbildhauer für diesen Perchtenstil ist unter anderem auch Klaus Teufl aus Österreich.
Klaus Teufl Masken aus Österreich:
Der Maskenschnitzer Klaus Teufl stammt aus Österreich. Er hat sein Atelier in Admont in der Steiermark. Er hat sich in der Perchten- und Krampus-Szene einen ganz eigenen Stil entwickelt. Hier sprechen wir von expressiven, handgeschnitzten Holzmasken. Aus seiner Autobiografie kann erkannt werden, dass er gerade viele frei Gruppen im gesamten Alpenraum beliefert. Daher ist es naheliegend, dass für die freie Gruppierung der Erebos Perchten am Bodensee Masken auch er Masken beigesteuert hat.
Traditionelle klassische schwäbisch alemannische Fasnets-Zünfte:
Diese bedienen sich meist Holzbildhauern, wie beispielsweise bereits vorgestellt Jogi Weiß aus Ravensburg, bei der die Zunft die Urheberrechte beim Künstler erwerben und somit die Masken für die Zunft sich sichert.
Also beispielsweise die klassischen Konstanzer Narrenzünften ihre Masken vom Atelier Benz schnitzen lassen. Und hier im Vergleich sind die Masken der Erebos Perchten ein ganz anderer Stiel.
Der Holzbildhauer Hans-Georg Benz:
Das Atelier Benz kennen wir als eine traditionsreiche Holzbildhauerei. Die Leitung hat Hans-Georg Benz, der sich mit seinem Atelier in Owingen bei Überlingen am Bodensee angesiedelt.
Hans-Georg Benz ist ein Familienunternehmen bei dem sein Vater bereits Holzbildhauer war. Zwischenzeitlich ist auch seine Tochter Rosa Häuptle als eine gelernte Holzbildhauerin, im Betrieb in der dritten Generation tätig.
Spezialisierung von Vater und Tochter:
Das Unternehmen ist traditionell und speziell auf die schwäbisch alemannische Fasnacht ausgerichtet. Dort lassen ca. 100 Narrenzünfte aus dem Raum Bodensee Oberschwaben ihre Masken und Larven fertigen.
Die Bedeutung für Konstanz:
Der Familienbetrieb ist eng mit der Konstanzer Fasnacht verbunden.
Seit 1999 schnitzt Hans-Georg Benz die Masken für die Konstanzer Seewölfe.
Das Handwerk:
Hans-Georg Benz schnitzt seine Masken als Holzbildhauer klassisch aus Lindenholz. Im Gegensatz zu Jogi Weiß, der hier Weymouthskiefer bevorzugt. Gleichfalls sind alle Masken Unikate und in der Oberfläche auch kunstvoll gefasst oder aus dem Volksbegriff bemalt.
Gleichfalls ist der Betrieb dazu spezialisiert, originalgetreue Restaurierung und Kopie historischer Masken herzustellen.
Das Atelier ist in der schwäbisch alemannischen Fasnet, die erste Adresse auch für authentische Häsgestaltung am Bodensee.
Das Erscheinungsbild der Erebos Perchten Bodensee:
Wobei wir jetzt bei der traditionellen Häsgestaltung der Erebos Perchten angekommen sind. Auch hier muss erkannt werden, dass das gesamte Häs keinerlei Grundlage aus der traditionellen schwäbisch alemannischen Fasnet aufzeigt.
Es können wohl die Insignien oder auch Narrenattribute wie handgeschnitzte Holzmasken mit echten Hörnern, schwere Tierfelle und große Glocken oder Schellen verglichen werden, allerdings nicht als Brauchtum der schwäbisch alemannischen Fasnet. Denn die Perchten gehören in den Brauchtum des Wintervertreibens der Rauhnächte, das in einen heidnischen Ursprung einzugliedern ist. In der Folge wird euch auch noch der Unterschied zwischen Perchten und Krampusse erklärt und analysiert.
Perchten und die schwäbisch alemannische Fasnet:
Wie bereits vorgetragen sind Perchten keine Figur der schwäbisch alemannischen Fasnet. Zu den Erebos Perchten aus Konstanz zählen auch noch die Gruppe der Unterwelt Perchten aus Radolfzell die oft auf Nachtumzügen unterwegs sind, wo die Perchten mit dem Dunkel und dem Lichtspiel einen eigenständigen Mythos präsentieren.
Der Brauch-Hintergrund der Bodensee Perchten:
Sie gehören eindeutig als Perchten Brauchtum in die Raunächte zwischen Weihnachten und Dreikönig. Daher ist der Perchtenauftritt über die ganze Fasnet ein Novum der modernen Zeit der schwäbisch alemannischen Fasnet.
Der größte und älteste Dachverband ist die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte e.V. oder kurz VSAN, der 1924 gegründet wurde, zählt zum größten Dachverband der Fasnets-Organisatoren. Dort können die Perchten die Aufnahme-Grundlagen nicht erfüllen um dort Mitglied zu werden. Wenngleich hier eine direkte und klare Distanz aufgezeigt wird, werden die Perchten als freie Gruppe dennoch bei vielen Fasnets-Umzügen eingeladen und laufen dort mit.
Begriffe zum Thema Perchten Bodensee:
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Erschöpfende Auskünfte findet Ihr unter dem BauFachForum im Baulexikon Wilfried Berger.
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Perchten vom Bodensee in der Fasnet
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder Perchten und der heidnische Brauchtum?
Perchten eine Herausforderung des Holzbildhauers:
Perchten sind gräuslige Gestalten aus dem Alpenraum die in der Fasnet am Bodensee gleichfalls zu finden sind.
Perchten sind Gestalten die grundlegend zur winterlichen Fasnetskultur gehören und dort sicherlich zu den bekanntesten Figuren zählen.
Die Entstehung der Perchten ist den Zentren Österreich, Süddeutschland, Bayern, Südtirol und Teilen der Schweiz zuzuordnen. Die Figuren stellen Geistern und Unholde dar, die in dem Zeitraum um Weihnachten bis zum Dreikönigstag ihr Unwesen treiben. Hier sprechen wir historisch von den sogenannten Rauhnächten der Bösen Geistern. Hier findet man diese Masken traditionell mit aufwendig geschnitzten Gesten und Ausdrücken mit Tierfellen und Hörnern. Mit höllischem Lärm ziehen sie in den sogenannten Rauhnächten mit Glocken und Schellen an den Häsern durch die alpenländlichen Dörfer und Städte.
Die Eingliederung der Perchten:
Grundlegend wird aus der Historie unter zwei Gruppen von Perchten untergliedert.
Einmal in die Schiachperchten und zum anderen in die Schönperchten.
Die Schiachperchten oder übersetzt die hässlichen:
Unter den Schiachperchten verstehen wir die wilden Gestalten der Rauhnächten.
Im Bairischen- und Österreichischen Raum spricht man auch von schiach für die hässlichen Gestalten des Perchtenbrauchtums. Also dort die Perchten ein historisches Brauchtum darstellt. Im Bodenseeraum allerdings, stellen die Perchten eher eine spektakuläre Show an der Fasnet mit Auftritten und bei den Umzügen dar und man kann diese Gestalten als Show-Effekt bezeichnen. Hier fehlt die tiefere symbolische Bedeutung des Brauchtums, wie vor erwähnt.
Ihr Aussehen ist furchterregend!!!
Die Perchtenmasken die manchem an der Fasnet Furcht einflößt, sind für jeden Holzbildhauer eine besondere Herausforderung. Mit den Tierhörnern kombiniert, stellen sie eine Gesamtheit aus mehreren Einzelteilen dar. Auch diese Perchten-Masken sind Hand geschnitzt und Unikate. Kombiniert mit den zottigen Tierfellen und meist mit schweren Glocken behängt erinnern Sie an einen Yeti, der auch als Schneemensch bekannt ist und aus dem Himalaya-Gebirge in Asien ein legendäres, zweibeiniges Fabelwesen darstellt, das heute noch leben soll. Für die jüngeren wäre der Vergleich an Chewbacca von Star Wars der Vergleich gestellt. Der zottelige Bär, der zum Star Wars-Universum eingegliedert werden muss. Er ist ein Wookiee vom Planeten Kashyyyk und der treue Copilot von Han Solo auf dem Millennium Falcon.
So kann man sich die Perchten vorstellen.
Ihre Symbolik:
Mit den Schiachperchten werden die dunklen Mächte des Winters im Brauchtum verkörpert. Ein heftiges Merkmal der Schiachperchten ist ihr begleitender Lärm bei den Auftritten. Dabei sollen die Schiachperchten die Aufgabe besitzen mit ihrem wilden Auftreten das Böse und die Wintergeister zu vertreiben.
Link zu: Marsch und Fasching mit der Erklärung der Dämonen am Freiburger Münster
Denn Dämonen werden aus der Historie des Mittelalters damit ausgetrieben, dass diese Ihr Spiegelbild nicht sehen können und vor diesem Spiegelbild flüchten. Daher auch die Grundlage mit Dämonen-Gestalten in den Rauhnächten die tatsächlichen Winterdämonen auszutreiben.
Bildbeispiel: Erebos Perchten Bodensee








Perchten und Krampusse im Bauwesen
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder gibt es diese Gestalten im Bauwesen auch?
Das Bauwesen und die Barrierefreiheit:
Damit die jungen Baumenschen das Bauen auch aus der Symbolik heraus erkennen können, sollten wir nochmals zurück auf die Wasserspeier vom Freiburger Münster zurückgreifen. So, wie dort die Dämonen-Figuren die realen Dämonen abhalten sollen, sind auch Teufel, Perchten und Hexen, gerade im Bauwesen der Schwarzwaldhäuser mit einbezogen worden. Die Menschen der alten Zeit waren der Meinung, dass gerade diese dämonischen Wesen, keine Hindernisse übersteigen können.
Machen wir ein Beispiel:
Die Verbotene Stadt in Peking ist aus dem Bauwesen heraus in der Historie des Bauens bereits über 600 Jahre alt. Die Bedeutung des Baus ist der kaiserliche Palastkomplex. Begonnen wurde mit diesem Bau im Jahr 1406 unter der Ming-Dynastie und wurde 1420 Best möglichst fertiggestellt. Wobei die Renovierungsarbeiten jährlich enorme handwerkliche Leistungen beanspruchen. Heute ist der Palastkomplex als Palastmuseum ein UNESCO-Welterbe. Also, wir erkennen, dass diese Auszeichnung das Bau-Erbe eine große bauhistorische Bedeutung hat. Wer einmal die Verbotene Stadt besucht hat wird erkennen, dass es keinen Eingang in die Wohnbereiche vom Außen-Eintritt in den Wohnbereich gibt, der nicht mit einer Schwelle mit meist 150 – 200 mm Höhe überstiegen werden muss.
Gleiches finden wir beispielsweise auch bei Schwarzwaldhäusern und auch bei den Württembergischen Bauernhäuser.
Der Sinn dieser Schwellen:
Diese Schwellen sollen real aus dem Dämonenglauben der Menschen heraus, verhindern, dass die Dämonen in das Haus gelangen können. Denn die Menschen waren immer dem Glauben verfallen, dass die Dämonen ihre Aggregatszustände verändern können. Also die Körper in die Häuser als Rauch und Nebel in die Gebäude unter den Türschlitzen in die Häuser eindringen können. Beispielsweise können wir hier den Geisterfilm The Fog oder übersetzt der Nebel von John Carpenter aus dem Jahr 1980 zitieren. Die Schwellen verhindern diesen Eintritt der Geister als Nebel. Zumindest war dies der Dämonen-Glaube der Menschheit im Bauwesen. Somit die Schwelle in der Bauweise gerade das Eindringen der Dämonen und Geister in den Wohnbereich der Menschen.
Das Bauen mit Zahlen:
Wir haben bereits schon mehrfach auf unsere Seminargrundlagen des Bauen mit zahlen verwiesen.
Link zu: Seminarunterlagen vom Goldene Schnitt im Bauwesen
Aus der Historie heraus ist das Bauen gerade auf diese Grundlagen der Dämonen-Lehre ausgerichtet. Dämonen meiden Bereiche, die klare Strukturen haben. Somit die Schwelle eine klare Grundlage des Goldenen Schnitts darstellt.
Perchten und Krampusse nicht verwechseln
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder sind Perchten gleichzustellen mir Krampusse?
Hoorig, hoorig, hoorig isch dä Säll!
Und wenn dä Säll it hoorig wär,
no däht mär it wüssä wär hoorig wär!
Zitat: Narrenruf von Singen
Stroh und Haare waren nicht nur in der Fasnet ein gängiges Material für die Fasnetshäser. Stroh und Tierhaare waren und sind bis heute noch ein gängiges Bindemittel für Lehm und Putze.
Zitat: Wilfried Berger 2026, Begründer vom BauFachForum Wilfried Berger

Kopfbedeckungen sind die besten Beispiele, wie eng die Fasnet mit den traditionellen Trachten und Brauchtümer verbunden ist. Bei den Schönperchten haben wir gerade diese Kopfbedeckungen als Schönpertenkappen oder auch Schimpertenkappen genannt. Also hier im Perchtenbrauch, den wir ja zwischenzeitlich wissen, dass wir diesen in die heidnischen Bräuche eingliedern müssen, wir ganz enge Parallelen zu der Schwarzwälder Heiratstracht finden.
Was sind Schönpertenkappen oder auch Schimpertenkappen bei den Perchten?
Hier haben wir es aus dem Brauchtum ähnlich wie im Bayrischen-Dirndlbrauchtum mit einer klaren Bezeichnungs-Symbolik zu tun. Im bayrischen Trachtenbrauchtum kann man an den Dirndl-Schürzen als Symbol den Status der Trägerinnen erkennen.
Das schnüren der Schürze bei den Frauen ist dabei ein gewisser Beziehungsstatus-Code, der heute bei den jungen Menschen in den Sozialen Medien als Worte-Status der Bindung benannt ist. Dort geben die jungen Madels mit einem einfachen Haken an, ob sie vergeben oder noch zu haben sind. Im Internet wird die Bindung und der Status deutlich mit Worten beschrieben. Das war natürlich in früherer Zeit wie auch heute in der Tradition immer noch, in der Öffentlichkeit nicht möglich. Daher musste der Beziehungsstatus der Frauen mit Dirndl in einem Schnür-Code der Schürze sichergestellt werden.
Die Bedeutung der Schürzenschlaufe:
Aus der Tradition war diese Schürzenschlafe auch eine gewisse Abweisung oder Zuwendung für die Burschen. Sie Schlafe gab vor, ob das Flirten zum Vorteil gelangen kann oder ob der Bursche eine saftige Watschen was eine Ohrfeige bedeutet bekommt. Gerade auf dem Oktoberfest auf der Wissen ist bis heute noch die Schleife eine Grundlage der Beziehung der Trägerin.
Die Schleife links:
Das bedeutet, dass die Trägerin ledig und noch zu haben ist. Der Sinnspruch dazu lautet: Schleife links Glück bringt’s!
Die Schleife rechts:
Hier handelt es sich entweder um eine verheiratete oder vergebene Frau und eine Anmache ist sinnlos. Hier riskiert der Freier die buchstäbliche Watsche. Also die Frau nicht belästigt werden möchte. Der Sinnspruch dazu lautet: Schleife rechts ist schlecht! Zumindest für die Freier.
Schleife mittig:
Hier stehen wir jetzt traditionell im bayrischen Trachtenbrauchtum. Die Symbolik deutet, dass die Trägerin noch jungfräulich ist.
Diese Schürzenschnürung steht den Kindern zu und wird von erwachsenen Frauen kaum angewendet. Bei erwachsenen Frauen muss davon ausgegangen werden, dass diese Frau ihren Beziehungsstatus nicht öffentlich preis geben möchte. Hier benötigt es keinen Sinnspruch, da diese Frauen und Mädchen keine Anmache wollen.
Die Schleife hinten:
Hier sind wir beim Symbol einer Witwe. Die Frau war verheiratet und ist jetzt im Beziehungsstatus wieder alleinstehend. Hier ist ein Anbandeln oder ein Flirten einen Versuch wert. Allerdings sollte der Bursche damit rechnen, dass er auf eine Lebenserfahrene Frau gestoßen ist die eventuell auch Kinder hat. Eine Ausnahme machen Kellnerinnen, die generell aus dem Praktikablen heraus die Dirndl-Schürze hinten binden.
Zusammenfassung:
Wir erkennen, dass alleine das Schnüren der Dirndl-Schürze klare Grundlagen des Beziehungsstatus der Trägerin ist. Bei Kindern mit dem Jungfräulichkeit-Symbol können wir beispielsweise vergleiche zur Tierwelt herstellen. Bei Hunden beispielsweise ist dies der Welpenschutz, der die Hundewelpen oder Hunde-Babys und Hunde-Kinder vor Missbrauch schützen. Hier sprechen wir nicht von Brauchtum, sondern von Instinkt der Tierwelt. Wir erkennen aus dem Stamm er Bayern wurden die Kinder mit der Schleife vorne deutlich gekennzeichnet mit dem Symbol ausgezeichnet: Hände weg von meinem Kind!!!
Begriffe zum Thema Schönperchten Kappen:
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Schönpertenkappen aus dem Schwarzwald als Heiratstracht
Schwarzwälder Trachten:
Aus dem Schwarzwald Brauchtum können wir wie vor mit den Schürzen beschrieben, das Ganze mit den Kopfbedeckungen erkennen.
Die Schönpertenkappen aus dem Schwarzwald:
Diese Kappen sind deutlich dem Brauchtum des Schwarzwalds zuzustellen. Das ist der gravierende Unterschied zu den Schönperchten Schönpertenkappen oder auch Schimpertenkappen aus dem heidnischen Perchtenbrauchtum. Die Schönpertenkappen aus dem Schwarzwald sind eindeutig aus dem religiösen heraus dem christlichen Glauben zuzustellen. Sie gehören zur festlichen Heiratstracht und sind ein sakraler Kopfschmuck für den Kirchgang, oder einer feierlichen christlichen oder katholischen Hochzeit.
Die Symbolik dieses Schwarzwälder Kopfschmucks:
Diese Kappen werden auch als Brautkronen oder auch Schäppel bezeichnet. Symbolisch symbolisieren sie die jungfräuliche Reinheit der Braut vor Gott. Daher sind diese Kappen auch ästhetisch an kirchlichen Motiven wie den Kronen von Marienstatuen angeglichen.
Diese prunkvollen Schäppeln werden auch Kronentrachten genannt. Frauen tragen diese Kopfbedeckungen als Brautkronen. Ledige Frauen tragen diese als Kopfschmuck an hohen Festtagen. Meist kirchlich orientiert. Diese Kappen zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit aufwendige Stickereien, Glasperlen, Flitter oder Silberdraht Ornamente gefertigt sind.
Sie gehören in die regional zum Schwarzwald. Regional aus dem Schwarzwald variiert diese Kappen oder Kronen stark zwischen den etwa 120 verschiedenen Trachtenregionen.
Bilddatei der Heiratstracht und dem Bollenhut
Anschauungsbeispiele:
Hier findet Ihr Anschauungsbeispiele aus der Historie vom BauFachForum. Einmal die Schönpertenkappen aus dem Schwarzwald als Heiratsbrauchtum und dann die Bollenhüte der Schwarzwaldfrauen.
Schönpertenkappen aus dem Schwarzwald als Heiratstracht





Die Symbolik des Bollenhut aus dem Schwarzwald
Die Symbolik des Bollenhut aus dem Schwarzwald:
Dann finden wir aus dem Schwarzwald auch noch den sogenannten Bollenhut aus der historischen Tracht.
Aber, auch hier wieder die Rück-Erinnerung an die Schlaufe der bayrischen Dirndl-Schürze.
So erkennen wir im Schwarzwald bei den Frauen an den Hüten 2 Farben der sogenannten Bollen.
Allerdings gilt die Nachfolgende Regelung mit den Bollenfarben lediglich für die Gemeinden Gutach, Kirnbach, Reichenbach. Also diese Bollenhüte nur regional zu finden sind. Die Heiratstracht mit den Kappen dagegen im Schwarzwald weit und großräumig verbreitet sind.
Die rote Farbe der Bollen:
Trägt die Frau auf dem Bollenhut die Bollen in der roten Farbe, gilt die Frau als ledig.
Die schwarze Farbe der Bollen:
Diese Farbe ist den verheirateten Frauen zugewiesen.




Nicht Perchten und Krampusse in der Fasnet verwechseln!!!
Brauchtum aus der Fasnet:
Aus den Beispielen der Hüte-Tracht aus dem Schwarzwald, können wir erkennen, dass die Schönperchten mit ihren Kappen gleichermaßen aus einem Brauchtum heraus gekommen sind. Auch die Schwarzwälder Huttracht darf so wenig verwechselt werden, wie das Schürzenbinden aus der bayrischen Dirndl-Tracht wie aber auch die Perchten und die Krampusse in der Fasnet. Daher in der Folge, bevor wir euch die Huttracht der Bänderhüte aus dem Schwarzwald vorstellen soll der Unterschied der Perchten und Krampusse verdeutlicht werden. Denn egal ob aus den Brauchtümern oder mit dem Übergang zur schwäbisch alemannischen Fasnet, ist nichts dem Zufall überlassen.
Nicht verwechseln!
Deutlich unterschieden werden muss zwischen den Perchten und den Krampussen. Wenngleich die Masken und die Gestalten ähnlich ausgelegt sind, sind ihre Symbolik doch wesentlich verschieden.
Der Krampus ist traditionell der Begleiter des Heiligen Nikolaus und wird in der Zeit Anfang Dezember aktiv. Also die Krampusse oder der Krampus nicht zu einer Gestalt der winterlichen Fasnets-Kultur zählt. Er gehört zum Nikolaus, der die Kinder besucht. Die Schiachperchten dagegen gehören ursprünglich in die Rauhnächte des 21. Dezember bis 6. Januar.
Auch nicht zu verwechseln, wo die traditionellen Brauchtümer her kommen?
Die Krampusse, wie bereits erwähnt sind dem Nikolaus zugestellt und somit die Abstammung christlich zu sehen ist. Die Sagengestalt der Perchten ist eher dem heidnischen, vorchristlichen Ursprung zuzustellen. Also auch hier enorme Unterschiede herrschen. Daher können Perchten auch nicht überall an der Fasnet mit dabei sein. Viele Narrenzünfte wie zum Beispiel auch die Breisgauer Narrenzunft, achten streng auf die Historie der Fasnets-Figuren die an der Fasnet teilnehmen können und dürfen. So müssen die Fasnets-Figuren einen lokalen historischen Bezug zur jeweiligen Fasnet haben.
Somit sind Perchten aus dem meist bayerisch-österreichischen Alpenraum bei einer reinen schwäbisch alemannischen Fasnet aus ihrem heidnischen Hintergrund als oft nicht erwünscht gesehen und werden zu den Umzügen auch nicht zugelassen.
Daher sind die Perchten auch aus der kirchliche Sicht wie hier ja bereits vorgetragen die Fasnet der Befreiung aus der Fastenzeit. Daher sind hier die heidnischen Fasnetsfiguren wie die Perchten nicht erwünscht. Somit sind die heidnischen Maskenläufe wie der der Perchten streng vom christlichen Fastenauftakt nach der Fastenzeit getrennt.
Link zu: Wie begann das alles mit der Pfullendorfer Fasnet?
Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Wenn eine Zunft am Umzug die Vielfalt der Masken im Allgemeinen verkörpern und zeigen möchte, werden die Perchten oftmals eingeladen. Dann aber handelt es sich nicht um ausgesprochene Fasnets-Veranstaltungen und Umzüge, sondern um sogenannte Brauchtumsumzügen von überregionalen Maskentreffen. Allerdings bei den rein kirchlich-traditionellen Veranstaltungen die Perchten nicht eingeladen werden und somit auch nicht gesehen werden.
Die Schönperchten
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder das Gegenspiel der Schiachperchten!
Die Schönperchten oder übersetzt die schönen:
Sie gehören zu den traditionellen Gegenspieler der Schiachperchten, wenngleich sie in einer Einheit bei den Veranstaltungen auftreten.
Die Schönperchten werden die sogenannten friedlichen Lichtgestalten im alpenländischen Perchtenbrauchtum bezeichnet. Die Zeit und die Regionen sind dabei die gleichen wie bei den Schiachperchten und sie treten auch gemeinsam auf. Also beide Gestalten das Brauchtum in den Rauhnächten des 21. Dezember bis 6. Januar pflegen und auch dort zu sehen sind.
Die Bedeutung der Schönperchten:
Wie vor vorgetragen, ist die Symbolik der gruseligen Schiachperchten die auch die hässlichen Perchten bezeichnet werden und mit Lärm und grausigen Masken das Böse und die Wintergeister vertreiben sollen. Hierbei sind die Schönperchten das Gegenstück, die das Glück, den Segen, die Fruchtbarkeit und en Wohlstand für das neue Jahr bringen sollen. Sie sollen nicht die bösen Geister vertreiben, sondern vielmehr sind sie die Erwecker der Natur aus dem Winterschlaf. Sie stehen dabei für das triebhafte der Fortpflanzung beispielsweise an Ostern mit den Osterhasen oder den Murmeltieren in den Bergen. Alle Tiere sollen von den Schönperchten zur Fruchtbarkeit aufgefordert werden. Das ist eine wichtige Grundlage des bäuerlichen Lebens aus den Alpenräumen. Die Vermehrung der Tiere stellte damals Reichtum dar. Gleiches gilt für die Frucht und alles, was aus dem Boden auf den bäuerlichen Feldern wachsen soll. Diesen Reichtum sollen die Schönperchten verkörpern und den Menschen zusichern.
Das Erscheinungsbild der Schönperchten:
Sie sind das Gegenteil zu den furchteinflößenden Tiermasken der Schiachperchten. Sie sind in prachtvolle, meist hellen Gewänder gekleidet. Aber auch in traditionellen ländlichen Trachten. Auf dem Kopf tragen sie das typische Markenzeichen der Schönperchten mit den Tafelkappen.
Die Tafelkappen sind kunstvoll verziert und wiegen zum Teil bis zu 50 kg. Die Verzierungen gestalten sich als Blumen, Schmuck, Spiegeln oder kleinen Figuren wie zum Beispiel ausgestopfte Vögel.
Der Ablauf der Schönperchten in den Rauhnächten:
Auch im Ablauf sind sie das Gegenstück der Schiachperchten, die meist in den Rauhnächten auftreten. Die Schönperchten sind die Gestalten der Tage in den Rauhnächten. Da besuchen sie die Dorfbewohner und überbringen die guten Wünsche des Frühjahrs. Manchenorts werden rhythmische Sprung- oder Stampftänze aufgeführt, die dem Boden der Bewohnern Fruchtbarkeit verleihen sollen.
Die Tradition der Frau Perchta:
Abgeleitet wird das Ganze aus der Sagengestalt der Frau Perchta, die als zwiegespaltener Charakter sowohl schön als auch schrecklich auftreten kann.
Der Perchtenbrauchtum und allem voran der Gasteiner Perchtenlauf, gehört zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe.
In der Folge Bildbeispiele der Zizenhausener Terrakotta-Weible hier erkennen wir deutlich die freundlichen Fasnetsfiguren mit Kopfschmuck und dem tragen von Hölzern. In dieser Art sind auch die Schönperchten zu sehen.
Bildbeispiel: Zizenhausener Terrakotta-Weible
Die Zizenhausener Terrakotten oder Terrakotta-Weible:
Hier erkennen wir jetzt aus unseren Herleitungen der Hut-Trachten aus dem Schwarzwald, dass die Kopfbedeckungen an der schwäbisch alemannischen Fasnet ebenfalls eine historische Tradition darstellt. Bei diesen Weible handelt es sich um eine Fasnetsfigur aus dem späten 18. Jahrhundert. Vorbild sind dabei aus Zizenhausen historische, geformte Tonfiguren.
Diese Figuren wurden bis vor 100 Jahren von der Familie Sohn in Stockach-Zizenhausen hergestellt. Die Produktion wurde allerdings seit 100 Jahren eingestellt.
Hier sind wir jetzt wieder deutlich mit der schwäbisch alemannischen Fasnet und dem religiösen Hintergrund konfrontiert.
Diese Tonfiguren stellen vielfältige Alltags- und biblische Szenen dar. Heute werden diese historischen antiken Figuren nur noch in Museen oder in Auktionshäusern aufgefunden.
Herkunft und Geschichte der Zizenhausener Terrakotten:
Die Zizenhausener Terrakotten-Tradition begann mit Anton Sohn der in der Zeit von 1769-1841 lebte. Er war gelernter Flach- und Fassmaler. Von seinem Vater hatte er die sogenannten Prägeformen seines Vaters übernommen um diese Tonfiguren herzustellen.
Sein Wirken:
Anton Sohn ließ sich 1799 in Zizenhausen nieder. Zunächst wurde er dort Bürgermeister und war als Steuereinnehmer tätig.
Seine berufliche Entwicklung:
1921 trat er aus seinen öffentlichen Ämtern zurück und arbeitete an der Vielfältigkeit wie auch an der Vielzahl der Themenausdrücke seiner Figuren.
Seine Motive:
Diese waren sehr vielseitig. Dabei reichten die Motive von Heiligenfiguren und Krippenszenen bis hin zu detaillierten Darstellungen des damaligen Alltagslebens. Diese Figuren werden heute als das Spiegelbild des damaligen Weltbild bezeichnet. Die Figuren werden heute als historische Zeitzeugen aus der Zeit 1799 bezeichnet.
Sein Nachlass:
2003 erwarb die Stadt Stockach den Nachlass der Familie Sohn. In diesem Nachlass befinden sich etwa 1400 Model-Formen und etwa 540 Musterfiguren.
Die Verfügbarkeit und die Sammlungen:
Die Zizenhausener Terrakotten sind heute historische und begehrte Sammlerobjekte.
Die umfangreichste Sammlung finden wir im Stadtmuseum Stockach. Also im Kulturzentrum Altes Forstamt. Weitere Teile der Sammlung befinden sich im Stadtmuseum Radolfzell. Dort können die Figuren und die zugehörigen Model in Sonderausstellungen betrachtet werden.
Wer Originale kaufen möchte, muss immer wieder einmal in auf Kunst- und Antiquitätenauktionen nachfragen, ob dort Originalfiguren gehandelt werden.
Einzelfiguren und kleine Gruppen werden 2026 mit Preisen von 200 bis 800 Euro gehandelt. Die Rekorde erzielten die Sets des Zizenhausener Totentanz, die allerdings selten vollständig sind. Hier liegen die Auktionspreise von 8.000 Euro bis zu über 37.000 Euro. Einzelne Versteigerungen erbrachten sogar Preise von über 80.000 Euro.








Der magische Baustoff Lehm
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder wurde nicht auch der Mensch aus Lehm geformt?
Eine spannende Frage, der wir hier nachgehen wollen:
In der Zizenhauser Fasnetsgeschichte sind wir buchstäblich mit einer entsprechenden Schöpfungsgeschichte konfrontiert. Aus dem Lehm der Erde werden die Terrakottaweible oder zumindest die Terrakotta-Figuren und Gruppen gestaltet.
Wird in der schwäbischen alemannischen Fasnet hauptsächlich aus dem Baustoff Lindenholz in der Maskentechnik die Fasnets-Figur geprägt, führt in Zizenhauser der Ursprung der Zizenhauser Terrakotta Weible auf den Baustoff Lehm zurück. Ein Baustoff, der in der modernen Zeit auf unseren Baustellen ebenfalls wieder eine neue Renaissance oder Widergeburt findet. Somit die Fasnets-Figur der Zizenhauser Terrakottaweible eine Sonderstellung in der Fasnet einnimmt. Hier wird die Grundbasis auf den aus dem Boden stammenden Lehm zurück geführt. Daher sind die Weible auch ohne Masken zu finden. Aus dem baulichen Gegensatz haben wir es dabei bei den traditionellen Holzmasken mit einem organischen Baustoff der Maskenbildung zu tun. Aus der Grundlage der Tonfiguren aus Zizenhausen sind wir vielmehr mit einem Mineralischen Baustoff konfrontiert, der nach dem Brennen im Brennofen zu Terrakotta wird. Ein Produkt, das regional mit den Sogenannten Primären Lagerstätten der sogenannten Residualton aus dem Boden gefördert werden können. Das Bedeutet, dass der Ton direkt am Ort der Gesteinsverwitterung liegen geblieben ist. Oder den Sekundäre Lagerstätten der sogenannten Sedimentärton gefunden werden kann. Hierbei verstehen wir Tonminerale, die durch Wasser oder Wind transportiert und an anderer Stelle abgelagert wurden.
Und dann gibt es noch die Tonlinsen. Hierbei handelt es sich um kleinere Fundstellen die in andere Erdschichten eingebettet sind. Hier sprechen wir dann von den sogenannten Lehmgruben.
Zur nähern Vertiefung der Erdformationen und der Bodenlagen kann unser Bericht über Muschelkalk-Putze empfohlen werden.
Link zu: Muschelkalk Putze im Bauwesen
Ton und Terrakotta aus der Bauhistorie heraus:
Der Lehm hat auch hier in Zizenhausen mit den Terrakotta Figuren einen ganz besonderen Status. Der Lehm ist aus der Schöpfungsgeschichte heraus das Material des Lebens.
Genesis aus der Bibel:
Aus dieser zweiten Schöpfungserzählung formt Gott oder Jahwe, den Menschen aus Ackerboden. Aus dem hebräisch übersetzt adamah. Dort wird der Lehm als rotes Erdmaterial aus der Erde interpretiert, der dem Leben den Lebensatem einhaucht.
Wir erkennen aus unserer Dämonenlehre mit den Schwellen dabei, dass auch aus der Bibel das Leben an keine Aggregatszustände gebunden ist. Also auch die Form von Gas oder Nebel als Lebensform möglich wird.
Die griechische Mythologie:
In der griechischen Mythologie gilt der Titan Prometheus als eine Variante der Schöpfung der Menschen. Ihm wir zugestellt, dass er die ersten Menschen aus Lehm und Wasser gestaltet hat. Es war danach die Göttin Athene die diesen Figuren den Geist einhauchte.
Die ägyptische Mythologie:
Aus der ägyptischen Mythologie wird dem widderköpfige Gott Chnum die Bildung der ersten Menschen aus Lehm zugeschrieben. Er formte seine Figuren aus dem Nilschlamm auf einer Töpferscheibe, der vergleichbar mit unserem Bau-Lehm gesehen werden kann.
Die mesopotamischen Mythen:
In Epen oder den sogenannten Schöpfungsgeschichten der ägyptischen Mythologie werden die Menschen gleichfalls aus Lehm zu Ton geformt.
So beispielsweise aus der Historie vom Enuma Elisch oder dem Atrachasis-Epos beispielsweise die Götter Lehm mit dem Blut eines geopferten Gottes vermengen. Daraus entstand aus diesem Glauben heraus der Mensch. Oft wird dabei vom Gott Enki und der Muttergöttin gesprochen.
Enki der göttliche Baumeister Mesopotamiens:
Um Menschen aus ‚Lehm zum Leben zu bringen, wird nicht nur die göttliche Gabe er Wunder benötigt, sondern auch die Baumaterialien wie Wasser und Lehm in der Verarbeitung der Weisheit der Handwerker.
Enki ist dabei der Gott des Süßwassers. Wir erkennen, dass wie bei uns im Bauen das dort im Meer auffindbare Salzwasser nicht der Baustoff für das Leben sein kann. Damit würden die Baumaterialien vom Salz zerfressen werden. Daher war Enki der Gott, der es verstand aus Süßwasser und Lehm die Menschen des Lebens zu formen.
Die Muttergöttin des ägyptischen Äquivalent:
In der ägyptischen Mythologie ist es die Göttin Isis, die als universelle Muttergöttin bezeichnet wird. Allerdings jetzt eine Abart der Gottheiten vorgenommen werden muss. Um Lehm als mineralischen Werkstoff von Lehm Figuren zu Terrakotta und dann zum Leben zu bringen, ist der Gott Chnum die zentrale Figur. Er wird mit einem Widderkopf dargestellt.
Dann müssen wir aber noch Neith, als eine sehr alte Muttergöttin hier mit einfügen, die oft als Weberein des Universums bezeichnet wird. Sie ist die Göttin, die die Ur-Materie ordnete. Heute sprechen wir vergleichsweise von der Ordnung der Elemente in der Chemie und der Physik.
Die jüdische Folklore oder Volksgeschichte:
Hier beginnt die Menschengeschichte aus der Formung aus Lehm mit der Formung des Gottes Golem als ein künstliches Wesen. Also hier zuvor aus dem Lehm der Gott gefertigt wurde, bevor dieser aus dem Lem die Menschen erschuf. Entstanden ist dieser Gott nach einem Vorstellungsbild von Rabbinern. Dabei sollte die biblischen Schöpfung aus Lehm geformt dann aber durch Magie belebt werden.
Die Weltgeschichte der Evolution:
Wir erkennen aus der Historie der Vergangenheit wiederum, dass in unterschiedlichen Ländern und Kulturen tausende von Kilometern von einander entfernt und teilweise identisch zur gleichen Zeit die gleichen Thesen verkörpert werden. Bei den Bauwerken mit dem Goldenen Schnitt sehen wir dies ganz deutlich. Egal, wo auf der Welt und zu welcher Epoche der Zeitgeschichte, immer wieder die gleichen Grundsätze erkannt werden. Siehe dazu die Winkelzahlen der Cheops-Pyramide die während der 4. Dynastie des alten ägyptischen Reiches errichtet wurde. Also, die Baurichtzahlen etwa in den Zeitraum von 2620 bis 2580 v. Chr. eingegliedert werden müssen.
Die Baurichtzahlen zeigen dabei am Neigungswinkel und den Seitenflächen der Pyramide die Winkel von ca. 51° 50′ bis 51° 52′ auf.
Erstaunlich ist, dass diese Winkel bis heute noch in unseren Schulräumen und Schulranzen unserer Schüler so gleich übernommen wurde. Also bis in die heutige Zeit, mit diesen Baurichtzahlen heute noch in den Schulen gelehrt wird, bevor einem Baumeister das göttliche Bauwissen eingehaucht werden kann.
Gleichfalls aus diesen Zahlen die gesamten Computer und Algorithmen der modernen Technik ausgestattet werden.
Zizenhauser Terrakotta Weible
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder von historischen Fasnetsfiguren!

Hör- und Sehprobe Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet:
Thema: Zizenhauser Terrakotta WeibleZizenhauser Masken:
Die Zizenhausener Terrakotta-Weible sind klassisch ohne Holzmasken zu sehen. Allerdings die zentrale Figur der Zizenhauser Fasnet ist die Maskengruppe des Ebers. Der Hintergrund ist dabei ein Waldgebiet bei Zizenhausen das sogenannte Lesholz. Der Eber stellt Symbolisch dabei die Wehrhaftigkeit und Naturverbundenheit dieser Region dar. Und dabei ist die Maske eine Meisterklasse des Holzbildhauers.
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Friedinger Schlossgeister am Rosenmontag Pfullendorf
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder Schloßgeister besuchen Pfullendorfer Stegstrecker!

Hör- und Sehprobe Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet:
Thema: Friedinger Schlossgeister am Rosenmontagszug in Pfullendorf!
Ein Hingugger an jedem Rosenmontag in Pfullendorf ist die Narrengruppe mit den herausragenden Holzmasken vom Leben und dem Tod. Oder, die Vergänglichkeit der Welt. Ein Thema, das mit den Masken zwar gruselig mit einer Meisterleistung des Maskenschnitzers toll umgesetzt wurde, allerdings nicht nur als Gruselpartie, sondern als Gedankengut der Geisterwelt aus dem Hegau. Eine großartige Leistung der Friedinger Narren unter der Leitung von Beatrix und Michael Kurmann. Das Hegau und die Sagenwelt des Hohentwiel und Singen ist beispielhaft dargestellt und vertreten.
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Perchtenläufe an der schwäbisch alemannischen Fasnet
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder was sind denn Perchtenläufe?
Perchtenläufe an der schwäbisch alemannischen Fasnet:
Unter Perchtenläufe verstehen wir zur Fasnetszeit ritualisierte Umzüge. Das heißt traditionelle Fasnetsumzüge der Perchten als einzelne Gruppe.
Dabei geht es zu einem herkömmlichen schwäbisch alemannischen Fasnetsumzug sehr lautstark zu. Hier ist im Unterschied nicht die Fasnetsmusik im Vordergrund, sondern Glocken, Rasseln und Peitschen der sogenannte Sound. Eingesetzt werden um Ohrenbetäubender Lärm zu produzieren alles was Krach macht. Die Symbolik ist dabei wie ja bereits vorgetragen nicht das schöne zu verkörpern, sondern den bösen Geister des Winters Angst zu machen und diese zu vertreiben, dass das Frühjahr kommen kann.
Beeindruckend sind dabei die Angsterregenden Masken der Perchten. Aber wesentlicher ist, dass hierbei die regionalen Traditionen und Rituale erhalten bleiben. Beispielsweise in den Alpenvorländern und allem voran auf der Höri am Bodensee.
Bei diesen Umzügen werden auch Krampusse eingeladen, die zusammen mit den Perchten ein tolles Szenen-Bild darstellen.
Hier werden in diesen Perchtenläufe bewusst die unterschiedlichen Tradition der Perchten und der Krampusse vermischt und als eine Art Veranstaltung der Winterbräuche ausgelegt.
Woher kommt die Herkunft der mythologischen Grundlagen?
Der Name Perchten kommt, wie ja schon vorgetragen von der Sagengestalt der Frau Perchta, deren Herkunft allerdings aus der Historie nicht deutlich geklärt ist.
Aus der Sprachwissenschaft wird der Begriff auf das mittelhochdeutsche mit berchttac oder berchtnacht zurückgeführt. Diese Bezeichnungen weisen deutlich den Weg und den Blick auf die Dreikönigstag oder der Epiphanias. Dabei weist der Begriff Epiphanias oder auch Epiphanie aus dem griechischen Wort epiphaneia gerade auf Dreikönig hin.
Aus dem griechischen Übersetzt bedeutet der Begriff die Erscheinung oder Manifestation. Dabei wird in der christlichen Glaubensgrundlage auf das Fest der Erscheinung des Herrn zurückgeführt. Das Ganze ist in der christlichen Abwicklung dabei der 6. Januar als der christliche Dreikönigstag. Auch wird dieser Tag auf die Eigenschaften hell, glänzend oder leuchtend zurückgeführt.
Aus der Historie können diese laut lärmenden Maskenumzüge bereits auf das Jahr 500 n. Chr. zurückgeforscht werden. Berichte überliefern, dass bei diesen Maskenumzüge dämonische, tierische aber auch weiblichen Gestalten ihr Unwesen auf den Straßen treiben.
Hierbei spricht man von den römisch-germanischen Kalendenfeiern und der sogenannten Wilden Jagd. Man vermutet, dass der Perchtenbrauchtum daraus abzuleiten ist. Allerdings aus der Wissenschaft diese Richtung nicht eindeutig bewiesen ist.
Die Historische Entwicklung:
Wissenschaftlich nachgewiesen werden kann, dass im Hochmittelalter der Begriff in den sogenannten Mondseer Glossen als Giperchtennacht vermerkt ist.
Im Zuge der Christianisierung des Alpenraums in den drei großen Wellen die sich vom 4. bis zum 8. Jahrhundert erstreckten, wurde dieses heidnische Brauchtum mehr oder weniger entschärft. Die Figuren wurden zunehmend umgedeutet und moralisch für die allgemeinen Menschen als Sünde und Laster gedeutet.
Sodass als Symbol für Laster oder als Personifikation weltlicher Versuchungen die Perchten verantwortlich gemacht wurden.
Die weitere Entwicklung:
Erst im 18. Jahrhundert, veränderte sich die Situation der Perchten in der Alpenländlichen Region. Perchten wurden mit mythologischen Gottheiten in Verbindung gebracht. Darunter sollte angeblich sich auch die Göttin Precha befunden haben. Es ging dann bis in das 19. Jahrhundert, bis der Perchten-Brauchtum einen Bedeutungsverlust erlebte. Die reale Volkskultur stand hier im Vordergrund. Eine entscheidende Wende kam dann Ende des 20. Jahrhunderts als sogenannte Renaissance des Percht-Brauchtums.
Und die Perchtenläufe heute:
Hauptsächlich finden wir Perchtenläufe in neuer Zeit vor allem in Österreich, Südtirol und dort besonders im Ahrntal, der Schweiz und im süddeutschen Raum besonders auf der Höri am Bodensee. Organisiert werden diese Perchtenläufe von Perchten-Fans, die in Vereinen organisiert sind und die die Masken und Häser in traditioneller Art selber fertigen und der Öffentlichkeit bei diesen Perchtenläufen vorstellen.
Hier wird dann beispielsweise eine Gruppe der Teilnehmenden als Pass bezeichnet. Dieser Begriff finden wir häufig bei traditionellen Brauchtumsfeste wie beispielsweise auch bei den Glöcklern. Beeindruckend ist im Vergleich der schwäbisch alemannischen Fasnet gleichfalls die Vielfalt der unterschiedlichen Masken und Masken-Themen die sich regional sehr stark unterscheiden und abheben.
Zusammenfassung der Perchtenläufe:
Perchtenläufe sind kein Fasnetsbrauchtum aus der schwäbisch alemannischen Fasnet, sondern ein Brauchtumsritual und fester Bestandteil des alpinen Winterbrauchtums. Bei den Läufen werden historische Mythen und religiöse Deutungen sowie volkstümliche Rituale zum lebendigen kulturellen Erbe der Alpenland-Regionen. Auch kann 2026 erkannt werden, dass die Kulturelle Entwicklung gerade auch in der Verbindung zur schwäbisch alemannischen Fasnet von Jahr zu Jahr sich weiterentwickelt und der Abstand zur Annäherung immer geringer wird.
Bilddatei Friedinger Schlossgeister
Schwäbisch alemannische Fasnet mit Perchten Krampusse und Schlossgeistern:
Wir haben zuvor vorgetragen, dass sich die Grundlage der Perchten und der Krampusse in der schwäbisch alemannischen Fasnet aus dem Perchten- und des alpinen Winterbrauchtum auch mit den Krampusse zum Nikolaustag immer näher an die christliche Fasnet angliedern.
Masken der schwäbisch alemannischen Fasnet:
Wie nahe hier aus der Maskenkultur sich auch bereits fest etablierte Vereine mit grausigen Gestalten in die schwäbisch alemannische Fasnet eingegliedert haben, zeigen die noch jungen Friedinger Schlossgeister.
Die Friedinger Schlossgeister die offiziell als die sogenannte NV-Schlossgeister-Friedingen auftreten sind ein Narrenverein aus Friedingen. Friedingen ist dabei ein Stadtteil von Singen am Hohentwiel.
Um jetzt aber den Hintergedanken des Vereins erkennen zu können, müssen wir erst die Mythologie des Hegaus verstehen.
Der mythische Ort Hohentwiel!
Um die schwäbisch alemannische Fasnet aus dem Mythos der Geisterwelt zu verstehen, ist kaum ein Ort im Hegau besser zu beschreiben wie die Gegend um den Hohentwiel bei Singen.
Die Gegend vom Hohentwiel ist seit eh her ein magischer und mystischer Ort für gerade Sagengestalten und wilden Geister aus den alten Mähren und Bräuchen.
Auslöser dafür ist die geografische Lage des Hegaus. Das gesamte Hegau ist geprägt von Vulkanen aus diesen aus der Sagenwelt viele Sagengestalten abgeleitet werden. Dazu einige Beispiele.
Des Herrgotts Kegelspiel:
Das Hegau ist geprägt von 7 Vulkanen. Wobei der Hohentwiel der größte ist. Auf dem Hohentwiel kann bis heute noch die Ruine der Burg besichtigt werden. Der Sage nach entstanden diese sieben Vulkanberge als der liebe Gott beim Kegeln seine Kugeln und Kegel in dieser Landschaft liegen ließ. Zusammen mit dem Vulkanismus, bei dem vor Millionen von Jahren aus diesen Bergen glühende Magna heraussprudelte, werden dem Ort auch heilende Kräfte zuschreiben. Somit auch der Ort vom Volksmund als Kraftort bezeichnet wird. Daher ist dieser Ort aus der esoterischen Bewegung heraus ein Besonderer magischer Ort.
Historische und spirituelle Bedeutung:
Frühe Besiedlung:
Aus der Historie heraus kann erkannt werden, dass der Hohentwiel bereits in keltischer Zeit besiedelt und mit Bauten befestigt wurde. Wissenschaftlich wird der Ort auf dem Gipfel mit der Burgruine eher nicht in einen magischen Ort eingegliedert. Dazu fehlen wissenschaftliche Dokumentationen. Wobei die Wissenschaftler allerdings vermuten, dass der Hohentwiel ein keltischer Adelssitz war. Wir erkennen, dass der Ort selber sehr spannend und mysteriös ist, sodass man dort natürlich aus alten Riten Geister und Gespenste erwarten kann und muss.
Sagen und Legenden mit verborgenen Schätzen:
Wie vor vorgetragen, ist aus der Mythologie das Kegelspiel des Herrgotts ein wesentlicher Bestandteil des Hegaus. Daher wird bei vielen Burgen im Hegau aus der Sagenwelt vorgetragen und vermutet, dass tief in den bis heute noch nicht erforschten Kellergewölben ein goldenes Kegelspiel als Schatz versteckt sein soll.
Daraus entwickelte sich natürlich eine ganz extreme mythische und sagenhafte Denkweise des Hegaus. Somit ist der Hegau auch für Holzbildhauer ein Eldorado der Fantasien. Hier herrscht die Maskenvielfalt gerade auf den Trend der Perchten und Krampusse mit furchterregenden Burg- und Schlossgeistern.
Der Poppele:
Die Figur des Poppele von Hohenkrähen zweigt eine solche Überleitung der mystischen Mythen der Geisterwelt des Hegaus deutlich auf.
Der Sage nach wurde einem Burgherren für seine Boshaftigkeit der Fluch auferlegt, als Geist im Hegau umherzuwandern. Diese Sage begegnet einem laufend, wenn man sich mit der Sagenwelt der Vulkanberge des Hegaus beschäftigt.
Ein Ort der Dichtung:
Im 19. Jahrhundert beschäftigte sich der Schriftsteller Joseph Victor von Scheffels in seinem Roman Ekkehard gerade um diese Mystik um den Hegau und dem Hohentwiels. Und wie das Ganze auch in der heutigen Filmwelt ist, wurde aus dem Roman eine buchstäbliche Pilgerstätte als Ort voller Geheimnisse und verstärkte mit der mittelalterlicher Mystik die Geisterwelt des Hegaus extrem.
Auch heute noch wird der Hohentwiel in den Reiseführern als einen der magischen Ort am Bodensee gelistet und beworben. Ausgelöst aus dem einzigartigen Standort des Hohentwiel mit der gewaltigen Festungsruine und der seltenen Vulkan-Flora. Und dann natürlich mit der auf dem Gipfel des Hohentwiels einzigartigen Aussicht über das Hegau der den Mythos noch um ein Vielfaches verstärkt.
Die Friedinger Schlossgeister:
Der Friedinger Narrenverein, versteht sich gerade darin, diese vor aufgezeigte mystische Stimmung in die schwäbisch alemannischen Fasnet einzubringen.
Als noch junger Verein in der schwäbisch alemannischen Fasnet sind die Schlossgeister bereits schon ein Hingugger in der Fasnet.
Gegründet wurde der Verein 2014. Wobei die Gründungsversammlung mit den Gründungsmitgliedern Beatrix und Michael Kurmann zusammen mit Freunden eher als ein Familienverein gewertet werden kann.
Die Zielsetzung des Vereins war die, dass mit diesem noch jungen Verein gerade in der Friedinger Fastnachtstradition diese mystischen Geisterfiguren des Hegaus mit den Schlossgeistern zu bereichern. Dabei wird natürlich regional der direkte Bezug zum Friedinger Schlössle hergestellt und auch bestens dargestellt.
Aktivitäten der Friedinger Schlossgeister:
Der Verein konzentriert sich auf die Fasnet und die Umzüge. Allerdings finden auch über das Jahr Veranstaltungen direkt auf dem Friedinger Schlössle statt. Diese Nachmittage sollen als Informationsveranstaltung gesehen werden. Damit soll erreicht werden, dass die Zunft sich von herkömmlichen Zünften abhebt.
Der narrenruf ist dabei Schloss – Geister!
Eine tolle Gruppe aus dem Hegau, die die Fasnet mit herausragenden Masken.
Das Konzept des Vereins in der Maskenschnitz-Kunst vereint:
Die Masken sind klassisch aus Holz geschnitzt. Und hier sind wir schon bei einer ganz besonderer Grundlage des Mysteriösen. Wenn im Vergleich die Masken von Perchten und Krampusse wilde Gestalten darstellen und zum Teil blutrünstig vorgetragen werden, sind die Schlossgeister-Masken ein Grundgedanke den der Verein rüberbringen möchte.
Bei den Masken ist das Besondere, dass eine Hälfte der Masken den realen Mensch darstellt und zur Hälfte der anderen Seite zum Totenkopf wird. Damit kann das mystische Konzept des Vereins in Bezug auf das Hegau erklärt werden.
Die Darstellung der Vergänglichkeit im Hintergrund:
Der Verein zeigt dabei ein schlüssiges Konzept auf.
In den Masken sind Bewohner und Beschäftigte aus der Historie des Friedinger Schlössle verkörpert. Also beispielsweise der Baron, Baronin, Koch, Bogenschützin oder Hofnarr. Dabei soll der Übergang von der realen Person zum Totenkopf aufzeigen, dass die Personen wohl lange schon Tod sind, allerdings aus dem Mythos des Hegaus heraus als Geister in der Sagenwelt weiter leben. Also, der Titel auch als die Rückkehr der Geister benannt werden könnte.
Aus der Mystik das Grusel bringen:
Die Masken in der Folge zeigen euch auf, dass als Design vom Maskenschnitzer die Mystik gut getroffen wurde. Dabei läuft es dem Betrachter mit dem Anschauen der Masken-Gesichter eiskalt den Rücken hinunter. Der Übergang, von dem freundlichen Maske-Gesicht zum knöchernen Totenkopf verkörpert dabei sinnlich ganz prägnant, der Wandel zwischen den Welten vom Leben zum Geist und den Tod.
Wobei jetzt die Krampusse und die Perchten in der neuzeitlichen Fasnet lediglich das gräuslige und blutrünstige aufzeigen um Angst und Schrecken zu verbreiten, sind diese Masken der Schlossgeister hinführend zu unseren Gedanken nicht zur Angst. Sondern vom Leben in den Gedanken zum Sterben über die Zwischenwelt der Geister und Untoten in einem Bild oder Maske verkörpert. Beispielsweise wie bei den Zombies.
Link Empfehlung zu diesem Thema.
Link zu: Schwarze Magie in der Mittelaltermedizin vom BauFachForum
Aber auch im Grundgedanke der Perchten, wo wir ja einmal die Bösen Perchten und die Schönperchten als Figuren haben. Die Schlossgeister verkörpern diese beiden Einzelfiguren der Perchten-Maskenwelt in einer Maske in Perfektion als Schloßgeister.
Die Vielfalt der Geister der Schlossgeister:
Erkannt werden kann, dass jede Maske individuell gestaltet wurde. Dabei gibt es unter den sogenannten normalen Schlossgeistern auch spezielle Figuren wie den Schlossgeist Tod, bei deren Figur der Totenkopf am prägendsten ausgebildet ist.
Eine gelungene Fasnets-Gruppe, die für die alemannischen Fasnet eine Bereicherung ist.






Friedinger Schlossgeister und das Bauwesen im Handwerk
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder wie können Geister das Handwerk beeinflussen?
Geister als Zeitzeugen von Sicherheit und Geborgenheit im historischen Bauen:
Auch hier sind wir in einer ganz klassischen Überleitung zum Bauwesen. Aus der steinernen Grundlage der Baukultur der Burg Hohenfriedingen aus dem Hegau, werden die Fasnacht-Masken aus einer steinernen, historischen Vergangenheit mit dem Holzbildhauer in der Neuzeit zu lebenden Geister wiedergeboren. Hier wird eine Brücke aus dem mittelalterlichen Bauwesen aus dem Hegau und dem lebendigen Brauchtum der Geisterwelt des Hegaus sehr gut ausgedrückt. Mit diesen Holzmasken vom Holzbildhauers, wird der Werkstoff Holz meist aus Lindenholz oder Weymouthskiefer zu einem lebenden heimischen Kulturerbe.
Der Schwerpunkt im Handwerk:
Die Masken sind von Holz-Kunsthandwerkern als Spezialisten mit markanten knöchernen Zügen gestaltet. Das tiefe Schnitzen der Augenpartien verleiht der Figur ihren hohlen, geistartigen Wert in der Symbolik, der die sogenannte dunkle Jahreszeit des Hegaus markant mit einer gewissen Gänsehaut Verbunden wiedergibt.
Die Unterscheidung vom Geistern und Tier-Figuren der Fasnet:
In der Folge beschäftigen wir uns noch mit Tier-Masken aus der Fasnet mit den einzelnen Symbolen der Bedeutung.
Und hier müssen wir beispielsweise zu den Schlossgeistern eine klare Grenze ziehen. Tierfiguren in der schwäbisch alemannischen Fasnet sind meist Zeitzeugen von Plagen, die die Menschen befallen haben. Schlossgeister dagegen, sind eine Bestätigung des überdimensionalen Baus einer Burg oder eines Schlosses und verkörpern damit die Beständigkeit des Bauwesen und die geheimnisse der Wehrburgen in denen sich sogar Geister über Jahrtausende aufhalten können.
Die Friedinger Schlossgeister können daher als die historischen Wächter der Ruinen und alten Bauten gesehen werden und somit die mittelalterliche Architektur und das handwerkliche Können stark in den Vordergrund heben.
Häser und Masken im Handwerk
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder ist der Holzbildhauer auch Schneider?
Hoorig, hoorig, hoorig isch de Hund!
Und wenn de Hund it hoorig ischt,
no ischt er au it g’sund!
Zitat: Narrenruf von RadolfzellÜbersetzt auf das Bauwesen könnte man hier ausdrücken, dass der, der die Naturwissenschaft im Bauen nicht achtet und deren Gesetze missachtet, kommt mit der Bausubstanz auf gerade einen kranken nicht haarigen Hund.
Zitat: Wilfried Berger 2026, Begründer vom BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger

Das Handwerk ist aus der Handwerksordnung oder der HWO strengsten untergliedert und auch strengstens in den Berufen abgegliedert. Hier darf der Schreiner keine Schneiderarbeiten übernehmen. Das wäre ein Verstoß nach der Handwerksordnung in der Berufsausbildung. Zum Verständnis der Streit mit Polygonvatro aus unserer Skandalzeitung.
Link zu: Polygonvatro Skandal Versicherungen
Dort wird dieses Problem in einem nicht unerheblichen Skandal vom BauFachForum bearbeitet.
Also im Handwerk nur der sein Gewerbe ausführen darf, das er auch gelernt hat.
Dennoch können Berufe, sehr wohl kombiniert werden. Meist dann, wenn diese Berufe gerade wie hier auf der gesamten Seite behandelt in die Bildenden Künste mit der Grundlage von Design und Urheberrecht fallen.
Artverwandte Berufe:
Speziell die Berufe der Bildenden Künste können oftmals nicht getrennt werden. Denn hier gilt der Entwurf, wie beim Holzbildhauer gleich, als die Grundlage der gesamten Arbeit der Kunst. Also bei den künstlerischen Handwerksberufen natürlich auch Berufe zusammengebracht werden können.
Damit das deutlich verstanden wird:
Ein Gas- Wasser- Heizungsbauer, kann keine Elektroarbeiten übernehmen. Diese Berufe sind nicht artverwandt. Ein Küchenbauer beispielsweise ist Schreiner und darf somit keine Elektroarbeiten, wie auch Gas- und Wasserinstallationen ausführen.
Dabei gibt es allerdings in der Handwerksordnung oder kurz HwO, die Begriffsbezeichnung des kleinen Befähigungsnachweises zu verstehen. Gedeutet wird damit, dass Handwerksberufe, die frei vom Meisterbrief geführt werden können, von jedem Handwerk ausgeübt werden können. Heute ist dieser Begriff allerdings umstritten. Daher die richtige Deutung hier einmal verständlich aufgeführt werden.
Begriffe zum Thema Handwerksordnung:
BauFachForum die Seite des Bauens, Handwerksordnung, Handwerkskammern, Handwerksberufe Handwerksrolle, Schwannecke, Handwerkskammer HWO, Zulassungspflichtige Handwerke, Zulassungsfreie Handwerke, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Tiermasken in der Fasnet
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder was suchen Tiere in der Fasnet?
Warum gibt es Tiermasken in der schwäbisch alemannischen Fasnet?
Bevor wir uns mit dem Rällekopf aus Hippetsweiler auseinander setzen, müssen wir erst mal erkennen, was im Maskenbrauch an der Fasnet, Tiere und die aufwendigen Tiermasken für eine Bedeutung haben.
Die Lastenlehre und die Sagenwelt:
Tiere fallen aus der schwäbischen alemannischen Fasnet und dem Mittelalter nicht in ein Brauchtum aus der Fasnet, sondern fallen hierbei in dieser dunklen Zeit der Geschichte unter die Lastenlehre des Mittelaltes. Dabei spricht die Wissenschaft von der Lehre der Lasten der Feudalherrschaft. Lasten sind dabei im Sinne der Feudalherrschaft, oder aber auch der Städtelehre Handlungen und Gesetze, die meist mit dem Kirchenwesen sakral auch als Pflichten auferlegt wurden. Dabei versteht man die rechtliche und wirtschaftliche Verteilung der Pflichten innerhalb einer Grundherrschaft. Jetzt müssen wir verstehen, dass es im Mittelalter, wie bei den Rittern bereits vorgetragen, unterschiedliche Gesellschaftsschichten gab.
Link zu: Ritter Adel und die Städtegründung
In diesem Link sind die Stände deutlich in der Städtegründung beschrieben.
So erkennen wir, dass hauptsächlich die Bauern mit dem einfachen Bauernstand vom Adel und dem Klerus zu bestimmte Pflichten verurteilt wurden. Beispielsweise die Abgabe des Zehnten von der Ernte, die dann an die Kirche, Klöster und die Adeligen für ihre Prunkgelage verprasst wurden. Hier spricht man vom feudalen Leben des Klerus und des Adels. Daher auch der Begriff Feudalherrschaft.
Dazu gehörten auch die Frondienste, die mit körperlicher Arbeit auf den Feldern der Feudalherrschaften und deren Höfe geleistet werden mussten. Hier gehörten aber auch der Dienst an der Gemeinschaft mit dazu wie zum Beispiel dem Bau von Straßen, Brücken und Burgen. Dass diese Arbeiten von den Feudalherren nicht bezahlt wurden, versteht sich dabei von alleine. Daher waren die Abgaben und Steuern an die Feudalherren immer in Naturalien und Geldwerten untergliedert. Dann gab es da auch noch die persönlichen Lasten wie beispielsweise beim Tod oder bei einer Heirat als Sonderlasten an den Herren. Hier sprach man von das Besthaupt an den Herren.
Die funktionale Dreiständelehre:
Wenn man von der Dreiständelehre spricht, wird auch die gottgewollte Ordnung der Gesellschaft gemeint. Man ging davon aus, dass jeder in einem gewissen Stand geboren wurde und dort auch seine Geburtenlast zu tragen hat. Heute würde man von der Erbschuld sprechen, dass der Mensch überhaupt geboren wurde. Ansonsten wäre die Geschichte der Feudalherrschaft nur von kurzer Dauer gewesen. Diese Einstellung ging dann im modernen Sinne in der zweiten Welle des großen Städte-Gründungsboom um 1150 – 1250 n. Chr. in die Städteordnungen über.
Dem Grunde nach, ist dies ja bis in die Moderne Zeit 2026 nichts anderes. Wer arm geboren ist, wird nie die Möglichkeiten bekommen, wie der reich geborene.
Was versteht man direkt als Lasten?
Als Lehrstand oder dem Oratores versteht man das Beten für das Seelenheil aller geistigen Lasten.
Als Wehrstand oder dem Bellatores versteht man den Schutz gegen Feinde durch Waffengewalt als militärische Last.
Das kann mit 2026 und der extremen Aufrüstung der Regierung gegenüber Russland verglichen werden. Wer sich nicht verteidigen kann, wird auch angegriffen, was unsere Regierung über Jahrzehnte verdrängt und versäumt hat.
Als Nährstand oder Laboratores versteht man die Last der körperlichen Arbeit, um alle zu ernähren. Hier spricht man von der wirtschaftlichen Last. Heute würde man von der Abwehr von Rezession sprechen.
Tiermasken in der schwäbisch alemannischen Fasnet:
Aus dem vorangegangenen Grundsatz der Lastenlehre aus der Feudalgesellschaft, müssen Tierfiguren in der schwäbisch alemannischen Fasnet nicht nur als Verkleidung gesehen werden. Sie gehören gerade in die Lastenlehre des Mittelalters eingegliedert. Hier allerdings als Last nicht die Pflichten unterhalb den Ständen gemeint ist, sondern als Laster des Klerus und dem Adel. Und dieser soll veräppelt werden.
Die verkehrte Welt und das Sündhaftigkeit:
Früher hatten Tiere bei weitem nicht den Status, wie dies heute in der Gesellschaft genießen. Da waren der Hund und die Katze nicht ein Haustier zum schmusen und ein Familienmitglied. Die Katze war dazu da das Haus frei von Mäusen zu halten und er Hund, war der Wachhund im Haus um das wenige Hab und Gut zu verteidigen.
Siehe dazu im Vergleich die Geschichte von den Bremern Stadtmusikanten als bestes Anschauungsbeispiel. Tiere galten damals speziell für den Klerus und somit der Kirche als Wesen ohne Seele und Vernunft.
Daher ist die Verkleidung in der Fasnet als Tier die Symbolik um die Abkehr zu Gott und damit verbunden das Ausleben der niederen Instinkte, die den Tieren zugestellt war und ist, auszuleben.
Dazu in der Folge jetzt einige Beispiele zur Anschauung:
Die Symbolik vom Bär:
Er gehört zum Winterbrauchtum der Austreibung des Winters. Er wird mit seiner Wildheit meist an einer Kette geführt was dann die sogenannte Fasnetsfigur des Bärentreibers darstellt. Hier wird der Sieg des Menschen als zivilisiertes Wesen über die ungezähmte Natur aufgezeigt und dargestellt.
Zunftbeispiele sind dabei: Poppele-Zunft Singen, Bärenzunft Oberharmersbach, Narrenzunft Eutingen, Bärenzunft Wehr, Narrenzunft Wellendingen, Kulturgemeinschaft Empfingen.
Der Wolf:
Wie aus den ganzen Märchen zu erkennen, ist der Wolf die Ausgeburt des Bösen. Auch gleichzustellen mit der Fasnetsfigur des Teufels. Wölfe werden in Zünften auch oft als eine symbolisiert historische Plage verkörpert. Denn Wölfe sind keine Einzelfiguren, sondern meist ein Rudel.
Zunftbeispiele für den Wolf: Narrenzunft Wölfle Villingen, Narrenzunft Bärenthal, Wölfe aus Oberndorf oder Narrenzunft Oberndorf, Wolfszunft Efringen-Kirchen.
Der Fuchs:
Er ist auch aus den Märchen heraus das Symbol der Schlauheit, aber auch der Falschheit. Er stellt aber auch sinngemäß kein Rudeltier dar, sondern ist in der schwäbisch alemannischen Fasnet oftmals auch eine Einzelfigur.
Zunftbeispiele für den Fuchs: Fuchszunft Menningen bei Hoßkirch, Narrenzunft Villingen mit dem Fuchswadel oder Fuchsschwanz, Narrenzunft Forbach im Murgtal mit dem Schlossberg-Fuchses, Fuchs-Zunft Kehl-Bodersweier im Ortenaukreis, Reisigfuchs aus Empfingen.
Beim Fuchs ist immer auch der Fuchsschwanz in der Symbolik bedeutsam.
Viele Zünfte verwenden das Fuchssymbol auch lediglich mit dem Fuchsschwanz oder dem Fuchswadel. Dieser Fuchswadel ist ein klassisches Attribut oder eine Insignie in der schwäbisch alemannische Fasnet. Mit ihm soll die Schlauheit oder früher auch als Kennzeichen für unehrliches gebrandmarkt. Egal ob im Berufe oder dass Ausgestoßene damit gemeint werden. Wie aus den Narrenmasken bereits gelernt wurde, gibt es auch viele Weißmasken, die von den sogenannten Weißnarren getragen werden. Beispielsweise die Weißnarren aus Villingen oder Hüfingen. Sie tragen den Fuchswadel an ihren Hauben.
Der Hahn:
Er ist auch in der Symbolik der stolze Gockel. Er signalisiert die Wollust und den Stolz. Hier spricht man in der Fasnet von den Federahannes-Figuren.
Zunftbeispiele für den Hahn: Narrenzunft Guller aus Sigmaringendorf, Hahnenzunft Deilingen-Delkhofen mit dem Hahn von Dellingen, Hahn von Oberndorf mit der Narrenzunft Oberndorf als Guller.
Der Hahn ist oftmals nicht ein eigenständiges Häs und Maske, sondern weit verbreitet auch als Zunftzeichen oder Begleitfigur bekannt. Dabei sind Hähne in vielen Zunftwappen vertreten und symbolisiert, was den Weckruf am Gumpigen Donnerstag zur Fasnet bedeuten soll. Auch werden von den Zünften oft Hahnenfedern an Hüten und am Häs getragen, was ein Zeichen von Stolz und Wehrhaftigkeit bedeuten soll. Das Wehrhafte leitet sich bereits aus dem Wort Hahnenkämpfe ab.
Der Narren-Zoo als Ortsgeschichte:
Hier muss jetzt der Narrenverein Rällekopf Hippetsweiler eingegliedert werden.
Viele Tiere in der schwäbisch alemannischen Fasnet sind reine Neckfiguren.
Wenn einem Dorf ein Spott zukommt, wird das Dorf oft mit gerade den Tierfiguren verkörpert. Da gibt es dann die Spottnamen wie Esel, Geiß oder eben Rälle als den Kater. Daraus entstehen dann meist tolle, stolze, neckische Maskengruppen.
Als ein bekanntes Beispiel können hier die Munderkinger Brunnenstube-Säu benannt werden.
Allerdings findet man in der schwäbisch alemannischen Fasnet den Kater oder anstelle dessen der Rällekopf eher selten. Allerdings steckt dahinter eine symbolträchtige Tiergestalt.
Rällekopf oder Kater:
Er ist in der Fasnet der närrische Rumtreiber, der das Nachtleben und andere Kätzinnen liebt. Er ist die Figur der Ungebundenheit und somit auch für die unberechenbaren Handlungen nicht zu verurteilen, sondern eher zu beschmunzeln.
Somit ist er mit seinem lauten Miauen in der Nacht beim Rumstreunen auch nicht als versteckte Figur zu sehen. Er bleibt wohl im Dunkeln, aber mit seinem Miauen verkörpert er: Jetzt bin ich da! Damit wird dann auch gerade die Symbolik der Fasnet wiedergegeben, bei dem sich ab Gumpiger Donnstig das Treiben in den Nächten auf den Straßen ausgelöst wird.
Die Verkörperung von Triebhaftigkeit:
Aus der Lasterlehre heraus, gelten Katzen symbolisch für die Kirche auch als Laster der tieblichen Sex Sünden einzugliedern.
Aus unserem Bericht über das Mittelalter haben wir über den Hexenhammer berichtet. Dort ist gerade die Katze als schwarzer Kater in der Hexen-Justiz als Gestalt bezeichnet, die dem Teufel zugestellt ist.
Link zu: Fasnet, Nacktheit und Hexenhammer
Link zu: Wissenswertes über Hexa und die Hexaverbrennung im Hexenhammer
Aus den Links kann erkannt werden, was mit der Hexe im Mittelalter unter dem Hexenhammer verstanden wurde. Auch dort wurde die Anklage mit dem schwarzen Kater als verbündeter des Teufels zusammengeführt. Hier trieben es die Hexen mit dem Kater und dem Teufel selber in der Unzucht und durcheinander. Was dann zur Verbrennung der angeklagten Hexe führte.
Also der Kater, gerade die vollendete Figur ist um die bevorstehende Fastenzeit zu verkörpern. Der Kater treibt also vor der Fastenzeit in der Fasnet alles das, was Gott verboten hat.
Aus den vorangegangenen Links könnt Ihr auch die Grundlage der Nacktheit in der Fasnet deutlich studieren. Daher stellt der Kater bei den Rälleköpf Hippetsweiler deutlich eine Neckfigur dar. Also, der Kater die Unkeuschheit und das Verkommene, Verdorbene signalisiert.
In diese Rälle-Zünfte gehören auch die Katzdorfer Katzen oder die Villingen-Schwenninger Katzenmusik.
Zusammenfassung:
Wir erkennen, dass Tiere als Figur in der schwäbisch alemannischen Fasnet grundlegend das Verhöhnen und das Necken darstellen. Aber dann auch übergehend in die Dämonisierung der Natur. Hier gehen die Figuren von realen Tier-Figuren über zu Fabelwesen mit Hörnern und furchteinflößendem Aussehen mit ihren Masken. Aber sie gehören auch zur Gruppe, der Winterbräuche, bei dem die Kräfte des Winters im Vertreiben zu den lauen Nächten des Herbst aufgezeigt werden soll.
Rällekopf Hippetsweiler
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder der Rälle als Streuner in der Fasnet?

Hör- und Sehprobe Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet:
Thema: Rälleköpf Hippetsweiler an der Fasnet in Pfullendorf:
Eine beeindruckende Maske bei der schwäbisch alemannischen Fasnet ist die Rällekopf Maske des Narrenverein Rällekopf Hippetsweiler e.V. Hierbei handelt es sich um einen traditionsreichen Fasnachtsverein aus Hippetsweiler in der Gemeinde Wald im Landkreis Sigmaringen. Gegründet wurde die Zunft im Jahr 1936.
Das Wichtigste über die Fasnetsfigur:
Die Hauptfigur der Fasnet ist der Rällekopf oder übersetzt der Kater. Der Kater ist in der Fasnets-Welt als Tier-Maske und Figur dem Streuner in der Nacht zugestellt. Rälle ist dabei ein alter Necknamen der auf die Dorfbewohner zurückgeht.
Im Januar 2026 hatte der Verein sein 90-jähriges Fasnets-Bestehen. Gefeiert wurde mit einem großen
Jubiläumsumzug, an dem über 50 Zünfte und 2.500 Hästräger teilnahmen. Als Brauchtum ist an der Fasnet in Hippetsweiler als feste Veranstaltungen einmal das Aufstellen des Narrenbaums am Schmotzigen Dunschtig und dann der traditionelle Rälleball und das Fasnetskaffee feste in der Hippetsweiler Fasnet verwurzelt.
Der Verein ist auch ganzjährig mit einem Vereinsleben bekannt. Er kümmert sich rege um den Brauchtumserhalt rund um das Dorfleben wie beispielsweise beim Dorfhock unter der Linde.
Die Sage über den Rällekopf aus Hippetsweiler
Masken Holzbildhauer Stegstrecker Pfullendorf Fasnet Galerie mit lauter rälligen Rälle!!!
Die Geschichte vom Rällekopf:
Im schwäbischen Dialekt ist der Kater als Rälle übersetzt als Kater immer Rollig oder Rollat. Das heißt, dass er bei seinen nächtlichen Streifzügen durch die Nacht laut miaut und sich hübsche Kätzinnen zum Sex sucht. Das ist der Begriff Rollig oder Rollat im Schwäbischen. Dabei ist der rollige Rälle auch nicht verlegen in einer Nacht mit mehreren Kätzinnen seine Katzenfreuden zu genießen.
Die Sage zu den Dorfbewohnern:
Die Sage besagt , dass früher in diesem Dorf viele besonders eigenwillige Kater das Dorf unsicher machten.
Mit einem zugekniffenen und blinzelnden Auge in der Sagenerzählung lässt sich das Ganze sicherlich auf die männlichen Dorfbewohner zurückführen. Daher die Neckereien der Nachbardörfer zu den angeblichen Rälle in Hippetsweiler nachvollzogen werden kann.
Diese Geschichte wurde bei der Gründung des Vereins aufgegriffen und die Dorfbewohner verwandeln sich an der Fasnet mit Häs und Maske zu rälligen Rälle und Kätzinnen. Somit wird mit tollen Häsern und beeindruckenden Masken, der Rällekopf in Hippetsweiler zum Markenzeichen der Fasnet. Der Spottname wurde somit zum Markenzeichen des Vereins und aus dem Schimpfwort wurde eine stolze Narrenfigur in der schwäbisch alemannischen Fasnet.
Die Maske vom Rällekopf:
Die Holzmaske ist ein Zwielicht zwischen dem grimmigen Rälle und dann auch dem verschmitzten Rälle aus den Ausdrücken des Holzbildhauers. Die Ohren wie bei rälligen Katern üblich nach oben gerichtet um nicht aus dem Umfeld zu verpassen. Die Häser erinnern aus der Kindergeschichte dem Gestiefelten Kater.
Begriffe zum Thema Rällekopf Hippetsweiler:
BauFachForum die Seite des Bauens, Rällekopf Hippetsweiler, Malteser, Oberbekleidung, Hut, Hippetsweiler Narrenzunft, Jubiläum, Jubiläumsumzug, Umzug, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Erschöpfende Auskünfte findet Ihr unter dem BauFachForum im Baulexikon Wilfried Berger.
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Bildergalerie vom Rällekopf Hippetsweiler
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder was suchen Katzen in der Fasnet?












Rälleköpf in der Baukultur
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder was macht der Rällekopf auf unseren Bauobjekten?
Rälleköpf und die Hüter unserer Bausubstanz:
In der Folge werden wir uns noch mit Fröschen und Ratten beschäftigen. Denn auch diese Figuren gilt es vom Holzbildhauer in die schwäbisch alemannische Fasnet aus der Historie heraus einzugliedern. Allerdings müssen wir jetzt aus dem Bauwesen auch bei Katzen und Hunden klar untergliedern. Hier sprechen wir von Haustieren, die mit Ausnahme, dass der Hund oder die Katze mal einen Hausschuh frisst, keine nennenswerten Schäden an unseren Baustellen produziert werden können.
Welche tierische Gefahren haben wir an unseren Baukörpern?
Die Hauptgefahr stellen Nagetiere dar. Und die Rällekopf stellen dabei die Wächter des Holz-Gebälks dar und sind die natürlichen Feinde der Nager an und in unseren Baustellen. Somit der Rällekopf oder aus der Mundart übersetzt der Kater somit auch der Freund des Menschen innerhalb der Wohnung verkörpert wird. Somit ist der Rällekopf in der Fasnet eine Überleitung auf unser Bauobjekt das wir ja gerade damit bewerben wollen, dass es frei von Ungeziefer wie Ratten und Mäuse als klassische Nager ist. Daher der Rällekopf natürlich für jeden Holzbildhauer eine Herausforderung darstellt. In der bildhauerischen Umsetzung vereinen sich die tierischen Instinkte mit der handwerklichen Präzision der Larven- oder Maskenschnitzerei.
Der Ausdruck des Katers als Bauhelfer:
Für einen Holzbildhauer ist es daher eine wichtige Herausforderung im Ausdruck des Katers oder mundartlich Rällekopf nicht das Böse zu verkörpern. Denn der Rälle war aus alter Zeit heraus ein Verbündeter des Menschen auch in der Wohneinheit.
Immerhin kennen wir genügend historische Schäden, wo Ratten und Mäuse im Fachwerkbauwesen das Holz der tragenden Ständer so angefressen haben, dass dabei die Statik des Gebäudes verloren ging. In der Fachwerk-Restauration sprechen wir dann vom Prothesen-Bau und dem Anschuhen von gesunden Holzteilen. Das Abtragen des beschädigten Holzes nennen wir dabei das sogenannte Abbeilen. Der Begriff kommt klassisch aus dem Handwerksgerät des Beils. Auch hier müssen wir wissen, dass ein Zimmermannsbei nicht zweiseitig geschliffen wurde. Sondern einmal mit einem linken und rechten Beil mit einer geschliffenen angefasten Fläche ausgestattet ist und zum anderen mit einer geraden Fläche. Ansonsten könnte der Zimmermann gerade bei diesen Arbeiten keine glatten Flächen produzieren.
Nagetiere in der modernen Bauwelt:
Hier haben wir es gerade bei unserem Dämmwahn unserer Gebäude damit zu tun, dass die Dämmmaterialien gerade von den Nagern nachhaltig zerstört werden. Dazu gehören auch die Wespen. Daher sind die Rälleköpf die buchstäblichen biologischen Waffen gegen die Nageschäden. Früher waren Sie die Wächter der Kornspeicher, die sonst von den Mäusen und Ratten leergefressen worden wären. Aber auch der Ratten- und Mäusekot das Getreide mit Pilzen übersäht hätte.
Der Holzbildhauer und der Rällekopf:
Für den Bildhauer ist somit der Rällekopf eine Herausforderung an das plastische Verständnis des Künstlers. Die Zähne oder fachlich ausgedrückt die Räfeln zusammen mit den markanten Augenpartien der Rälle muss gekonnt und markant herausgehoben werden. Gleichfalls muss dann auch mit der sogenannten Fassung mit der Farbe das Fell der Rälleköpf deutlich zum Ausdruck gebracht werden.
Und die Attribute des Rällekopfs sind Wachsamkeit, Wehrhaftigkeit, Pendant zur Rattenplage und dahingehend dann auch flink, geschmeidig und stets bereit, das Haus oder das Dorf gegen Eindringlinge zu verteidigen. Und alle diese Ausdrücke muss der Maskenbildner in einem Rällekopf eingliedern. Damit dann aus dem Brauchtum beeindruckend wird, wie sich die Fasnet das tägliche Leben der Menschen mit dem Rällekopf ergänzt wird.
Meisterbrief oder Studium für den Holzbildhauer
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder alle Wege führen zur Selbstständigkeit!!!
S’ Schurysattlers krumme Stoach (Sohn)
hät z’ Tuttlinge vor’s Rathaus gsoacht;
no ischt er kumme bis zur Poscht,
no hät’s scho drei Batze koscht.
Zitat: Narrenspruch aus MöhringenWenn der Stoach an der Fasnet ans Rathaus pinkelt und bestraft wird, ist die Frage im Baurecht, ob Baupfuscht bestraft wird? Baupfusch ist immer noch lediglich ein Sachmangel. Und da sind wir Menschen im Rechtswesen soweit, dass der, der den Pfusch vermurkst ja nicht wissen muss wie man ein Haus baut.
Ist jetzt der Narr und Stoach in der Fasnet verrückt?
Oder unser Baurecht?
Zitat: Wilfried Berger am 30.10.2025 mit Eintritt nach der letzten umfassenden Reform im Bereich des Bauplanungsrechts.

Hierbei werden aus der Handwerksordnung zwischen beispielsweise Montagetätigkeiten im Küchenbau unterschieden, die unter handwerksähnlich Ausführungen laufen und als Anlage B2 zur HwO eingestuft werden. Oder aber als zulassungsfrei Ausführungen in Anlage B1 geführt werden. In diesen Fällen ist kein Qualifikationsnachweis für die Eintragung in die Handwerksrolle erforderlich.
Als Beispiel der Holzbildhauer:
Der Holzbildhauer beispielsweise, ist als Handwerk der Bildenden Künste unter der Anlage B1 der HWO mit der Nummer 13 gelistet. Also, der Holzbildhauer letztendlich kein Beruf ist, der unter einem Qualifikationsnachweis wie beispielsweise einem Meisterbetrieb unterstellt ist.
Das bedeutet konkret, dass kein Meisterbrief erforderlich ist:
Jeder kann sich unter diesem Beruf des Holzbildhauers selbstständig machen. Hierzu wird weder Meisterbrief noch sonstige Qualitätsnachweise vorgelegt. Das ist eine Grundlage, die letztendlich bei einer Ausübung eines Berufs aus den Bildenden Künste auch nicht möglich ist. Wenn er eine Berufsausbildung nachweisen will, hat der Holzbildhauer folgende Möglichkeiten:
Die klassische Berufsausbildung:
Er kann in einem artverwanden Handwerksberuf die klassische 3 jährige Lehre zu einem Gesellen einschlagen. Danach bekommt er beispielsweise im Schreiner- oder Tischlerberuf einen Gesellenbrief. Begleitend gehört dazu die duale Schulausbildung in den Berufsschulen. Damit hat er dann einen offiziellen Nachweis zur staatlich anerkannten Berufsqualifikation.
Jetzt kann der Berufsschüler im Schreinerhandwerk parallel zur Gesellen-Ausbildung ein spezielles, zulassungsfreies Handwerk mit einschließen. Beim Holzbildhauer wäre dies dann beispielsweise die spezialisierten Berufsfachschulen wie zum Beispiel in Oberammergau oder Bischofsheim. Dort kann er die Fachhochschulreife erlangen, die er gleichfalls hätte, wenn er im Schreinerhandwerk den Meister machen würde. An der speziellen Berufsschule erhält er nach bestandener Prüfung den offiziellen Nachweis für sein Fachabitur als Holzbildhauer.
Der Ausbildungs-Status trifft sich wieder:
Macht der Schreinergeselle seinen Meisterbrief, ist er gleichfalls als Akademiker berechtigt ein Studium zu beginnen. Also der Meisterbrief berechtigt jetzt in einem Fachstudium weiter zu machen.
Beim Holzbildhauer aus dem Schreinergesellen heraus, ist das anderst. Er macht mit der speziellen Berufsschule der Holzbildhauer im direkten Weg mit einem Studium. Beide sind am Ende am gleichen Bildungsstand angekommen. Nur der Holzbildhauer selber, hat aus dem Handwerk lediglich einen Gesellenbrief und keinen Meisterbrief. Also er sich mit dem gleichen Bildungsstand wie ein Meister im Handwerk nicht selbstständig machen könnte. Daher die Abgrenzung mit der Anlage B1 der HWO mit der gelisteten Nummer 13 für den Holzbildhauer. Somit sich der Holzbildhauer mit seiner Zusatzausbildung im direkten Studium im Handwerk ohne Meisterbrief selbstständig machen kann.
Der Unterschied vom Schreinermeister und dem Holzbildhauer:
Wir wissen jetzt, dass der Holzbildhauer nicht unbedingt einen Meisterbrief für eine Selbstständigkeit benötigt. Der Grund dabei ist, dass sein Beruf zulassungsfrei ist.
Allerdings gilt seine Ausbildung im Studium als Qualitätssiegel und berechtigt zur Lehrlingsausbildung durch die Anerkennung im Deutschen Qualifikationsrahmen oder kurz DQR auf Stufe 6 des Bachelor-Niveau eingeordnet.
Der Schreinergeselle wird mit bestandener Meisterprüfung auf die gleiche Stufe eingegliedert. Wenngleich der Holzbildhauer keinen Meisterbrief nachweisen kann und muss.
Wo passt der Holzbildhauer im Handwerk rein?
Gestalter im Handwerk:
Hier sind wir jetzt am Meisterbrief im Handwerk angekommen. Damit der Handwerksmeister die gleichen Fähigkeiten erhalten kann, wie der Holzbildhauer in seinem Fachstudium, bietet das Handwerk Ergänzungs-Fortbildungen an. Dazu gehört der Gestalter im Handwerk.
Hier kommt zum Meisterbrief noch die Ausbildung von Entwurf, Formgebung und Vermarktung hinzu. Jetzt versteht Ihr beispielsweise, was der Holzbildhauer Jogi Weiß in den Videos mit dem Markenrecht aussagt. Das Markenrecht bekommt in der Regel keiner aus dem gängigen Handwerk. Sondern lediglich aus den Grundlagen der Bildenden Künsten aus dem Handwerk.
Zum Verständnis das Video mit Jogi Weiß und seinen Erklärungen.
Link zu:Der Holzbildhauer Jogi Weiß und der Fasnets-Narr hinter den Masken
Link zu: Der Holzbildhauer Jogi Weiß im Maskenmuseum Deutinger
Begriffe zum Thema Meisterbrief:
BauFachForum die Seite des Bauens, Meisterbrief, Industriemeister Metall, Handwerkskammer, KFZ Mechatroniker, IHK, Elektroniker, Friseur, Schreiner, Urkunde, Bachelor professional, Elektrotechnik, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Bilddatei sakrale Kunst vom Holzbildhauer














Die Symbiose aus Brauchtum und Glaube erkennen
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder die Brücke von der Fasnet zur sakralen Kunst!
Sakrale Kunst des Holzbildhauers:
Es soll nicht verwegen klingen, wenn in unserem Beitrag vom Holzbildhauer mit den Fasnetsmasken auch Heiligenfiguren als Schnitzarbeit vorgestellt werden. Aber, das lebendige und närrische Treiben der schwäbisch-alemannischen Fasnet offenbart sich letztendlich immer aus dem Grundsatz der Historie der Religion. Da bei wollen wir hier nicht Abgrenzen zwischen dem verfechten der Religion gegenüber der Fasnet oder der Befreiung der Menschen mit der Fasnet durch die Religion. Daher berührt sich die sakrale Kirchenkunst gerade mit den Masken und Larven aus Lindenholz oder Weymouthskiefer in der Fasnet beispielhaft. Wo die Fasnets-Maske den besonderen Ausdruck der Figur deuten der oftmals wie eine Karikatur gebildet wird, geht die Arbeit des Holzbildhauers in der sakralen Holzschnitzkunst in das Detail der Anatomie. Daher die sakrale Kunst, nicht eine Momentaufnahme des Holzbildhauers darstellt, die nur in der Fasnet präsentiert wird. Sondern das schnitzen von Heiligenfiguren, Madonnen und Kruzifixen auf die anbetende Ewigkeit ausgelegt ist. Meist ausgestellt in Kirchen, Klöster, Kapellen aber auch in Museen.
Die hier gezeigten Exponate verdeutlichen die handwerkliche Präzision, die über das reine Schnitzen hinausgeht. Besonders im Bereich der sakralen Kunst spielt die Polychromie, die wir als Fassung bezeichnen und die Oberflächengestaltung darstellt, eine entscheidende Rolle spielt. Hierbei muss der Holzbildhauer die jahrhundertealte Techniken der Farben und Gestaltung auch mit feinster Blattvergoldungen und realistische Inkarnate die sogenannten Hautton-Bemalungen immer in einem perfekten Einklang gebracht werden.
Materialwahl und Beständigkeit:
Wie bei den Fasnet-Masken bildet oft das Lindenholz die Basis für diese sakralen Kunstwerke. Das Lindenholz wird dabei von den Holzbildhauern wegen seiner feine, kurzfaserigen Struktur bevorzugt. Aus dem Lindenholz aus der Textur, der sogenannten Maserung des Holzes wird auch die Rissbeständigkeit sehr gering gehalten. Daher ist im Gegensatz zu einer Fasnets-Maske bei der sakralen Holz-Kunst der Wert der Darstellung darin zu suchen, dass diese Figuren in der Anatomie und dem Faltenwurf der Gewänder die meisterhafte Arbeit des Holzbildhauers unterstreicht. Der Künstler stellt dabei gleichfalls Unikate her. Jede Skulptur im BauFachForum abgebildet steht exemplarisch für den Erhalt dieses wertvollen Kulturguts und die fachgerechte Restaurierung historischer Holzobjekte.
Daher ist auch die Berufssparte der Holzrestaurierung entscheidend für die sakralen Vermächtnisse an unserer Volkskunst.
Rattenmasken und Froschmasken
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder was suchen Ratten und Frösche in der Fasnet?
Ma zendt, ma zendt dr Fasnet rei,
die Baura hand koi Wasser maih.
D’ Baura miaßat gompa
wia de grauße Lompa!
Zitat: Narrenspruch aus Munderkingen.
Munderkingen ist bekannt für die Brunnensprünge an Fasnet.Im Bauwesen übersetzt könnte man sagen, dass der, der die Dachentwässerung mit der Dachrinne im Inneren des Gebäudes führt, ist wohl der größte Narr!!!
Zitat: Wilfried Berger 1999 nach seiner Rückkehr von seiner Baustelle aus Biafra. Begründer vom BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.

Aus unseren Vorberichten mit den Tierfiguren in der Fasnet erkennen wir, dass die Tierfiguren einen historischen Hintergrund in der schwäbisch alemannischen Fasnet darstellen. Mit den Tiermasken werden oft historische Plagen in Verbindung gebracht. In diesem Tema wollen wir mal wieder auch auf das Bauwesen zurückgreifen, das gerade in der Symbolik von Frosch und Ratte gut in eine Verbindung gebracht werden kann. So, wie Frosch und Ratte als Plage bezeichnet werden kann, ist im Bauwesen für einen Sachverständigen gerade das Lebensumfeld dieser beiden Figuren in der Bildhauerkunst des Handwerks entscheidend, ob unsere Bausubstanz überlebt oder zum Tode verurteilt wird. Und hier stehen wir jetzt bei diesen Figuren der Fasnet im gleichen Zwiespalt wie bei unserem Bauschaden. Dort, wo wir Feuchtbiotope an unseren Gebäuden halten und Bakterien sowie Pilz und Schimmel züchten, fühlen sich unsere Frösche und Ratten in diesem Bereich wohl. Auf unseren Baustellen oder Wohnobjekten, sind allerdings gerade diese Mikroorganismen in ihrer Entstehung der Tot einer jeden Bausubstanz. Daher müssen wir auch mit diesen beiden Begriffen in unserem Bauwesen mit Ratten und Frösche sehr vorsichtig umgehen. Frösche sind die Boten einer feuchten Baukultur und Ratten sind die Garanten für Bakterien und Überträger von Säuchen.
Die symbolische Neuzeit:
Und hier sind wir jetzt in der symbolischen Neuzeit angekommen. Aus dem Mittelalter heraus werden diese beiden Tiere als Plagen der Menschheit dargestellt, die im Mittelalter mit den Ratten auch für die sogenannte Pest verantwortlich waren. In der modernen, Wohlstandszeit der Menschen allerdings, diese beiden Tiere zu Schmusetiere und allem voran zu Maskottchen er Menschen in Ihrem Wohnumfeld geworden sind. Das wäre alles nicht problematisch, wären da nicht unsere Baugrundlagen, die gerade diese beiden Tierfiguren aus der schwäbisch alemannischen Fasnet nicht vertragen.
In der schwäbisch-alemannischen Fasnet verkörpern Figuren wie
Frosch und Ratte oft historische Plagen, die sich allerdings weder mit unseren Materialgrundlagen, wie auch physikalischen Grundlagen des feuchten Umfelds nicht vertragen.
Daher werden wir in der Folge die historischen Hintergründe dieser Figuren beleuchten und auf unsere moderne Zeit übertragen.
Begriffe zum Thema Frösche und Bauen:
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Basler Fasnet und Karl Jauslin 1842-1904
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder die Kunst der Basler Fasnet!
Am Ziischtig, do ischt Määrt,
do schläckad d’Buura d’Bärt!
Zitat: Narrenspruch aus SchwenningenAus dem Bauwesen kennen wir das schlecken mit den Mäulern immer dann, wenn der Generalunternehmer mit dem billigsten Angebot den Auftrag bekommt. Der Sachverständige schleckt sich dann meist ein Jahr später sein Maul und Bart, wenn er die Schäden dokumentieren muss!!!
Zitat: Wilfried Berger, Begründer und Sachverständiger vom BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger

Wenn wir eine Reportage mit besonderen Masken der Fasnet machen wollen, darf die Basler Fasnacht als UNESCO-Weltkulturerbe nicht fehlen. Wenngleich die Basler Fasnacht sich weder in die schwäbisch alemannische Fasnet noch in den rheinischen Karneval eingliedern lässt. Oder vielleicht gerade deshalb, wurde 2017 die Basler Fasnet zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe gekürt worden.
Daher darf auch die Basler Fasnet aus handwerklicher Sicht heraus im BauFachForum letztendlich nicht fehlen.
Wenn wir die Basler Fasnet mit den beiden vor erwähnten Fasnets-Kulturrichtungen vergleichen, hat die Basler Fasnet von beiden etwas aufgenommen und daraus ein eigenständiger Fasnets-Cocktail der Farben, Fantasien hochkarätiger Handwerkskunst entwickelt. Aber auch in der hochkarätigen Bildenden Kunst ein Zeichen gesetzt. In der Folge einmal das Wichtigste, was ihr über die Basler Fasnet wissen solltet.
Die Verwandtschaft zur schwäbisch-alemannischen Fasnacht:
Hier haben wir natürlich ganz klare Vermischungen aus der Geographie der angrenzenden Kulturgemeinschaften einmal in der Sprache mit den Dialekten und zum anderen mit den Brauchtümern der alpenländlichen Brauchtumsgeschichten.
So kennen wir in beiden Fasnets-Kulturen die Bauernfastnacht die erst nach dem Aschermittwoch beginnt.
Was ist die Bauernfasnacht?
Diese wird auch als Alte Fastnacht bezeichnet, die erst nach dem Aschermittwoch in der Fastenzeit beginnt. Das rührt in Basel daher, dass die Fasnachtstraditionen streng religiös ausgelegt sind.
Dieser Grundsatz ist der typische Fasnetsstreit der Narren, der aus dem Kalenderstreit ausgelöst wurde oder wird. So wurde im Mittelalter der Beginn der Fasnetszeit neu berechnet und auch neu festgelegt. Diese Kalenderverschiebung kommt somit daher da man davon ausging, dass in der Fastenzeit an Sonntagen ja fastenfrei war. Das heißt am Sonntag durfte man Essen und Trinken und den Lastern frönen, wie man wollte. Daher verschob die Kirche die Fastenzeit um sechs Tage nach vorne auf den Aschermittwoch. Denn sonst könnten die 40 Fastentage Christus in der Wüste Juda oder auch Judäische Wüste genannt, nicht bis Ostern eingehalten werden. Denn Ostern ist mit dem Karfreitag und dem Kreuzweg Christi und seiner Kreuzigung wieder ein Stichtag. Und am Ostersonntag ist somit der Tag der Auferstehung.
Jetzt müssen wir wissen, dass Ostern sich mit dem Osterdatum am Mondkalender ausrichtet. Daher verschiebt sich Ostern im Extremfall um über einen Monat.
Daher reden wir ja auch von einer langen oder kurzen Fasnet.
Also die Fasnet aus der christlichen Grundlage heraus immer 46 Tage vor Ostersonntag enden muss!!!
Verschiebt sich jetzt der Ostersonntag nach dem Mondkalender verschiebt sich ach die Fasnet oder besser gesagt verlängert oder verkürzt sich die Fasnet. Denn die 40 Fastentage ist fester Bestandteil, der eingehalten werden muss.
Das Besondere an der Basler Fasnacht ist, dass sie sich wohl auch verschiebt. Allerdings nur in einem bewussten Ein-Woche-Abstand.
Also rechnerisch, wenn die schwäbisch alemannische Fasnet und die Kölner oder Meinzer Fasnet am Aschermittwoch endet, Beginnt in Basel eine Woche nach Aschermittwoch erst die Fasnet. Oder die sogenannte Bauernfasnacht. Also, wer auch in der Fastenzeit noch närrisch sein möchte, muss nur nach Basel auf die Fasnet gehen.
Diese Reform aus dem Mittelalter:
Mit dieser Reform hielten sich die Geistlichkeit und der Adel an diese neue Regelung aus dem Mondkalender und die daraus errechneten Terminen. Das Volk, wie die Bauern bezeichneten daher diese Fasnet als die Herren- oder Pfaffenfasnacht. Das Volk hielt sich dabei an die Bauernfasnacht mit den ursprünglichen Terminen.
Katholisch oder protestantisch?
Und das ist letztendlich die Schlüssel-Frage der Fasnet auch in Deutschland. Siehe dazu nachfolgender gerahmter Text.
Die katholische Regionen sehen den Aschermittwoch als Endpunkt der Fasnet mit dem Hexaverbrenna am Dienstag an.
Link zu: Video vom Hexaverbrenna am Fasnetsdienstig in Pfullendorf
Die protestantischen Städte in Deutschland, wie auch in Basel und in der Schweiz kamen 1829 aus Protest dieser Zeitregelung nicht nach. Ob aus Protest oder Tradition kann hier nicht mehr geklärt werden.
Beginn der Bauernfasnacht in Basel:
Somit beginnt in Basel die Bauernfasnacht immer nach dem Aschermittwoch. Genauer gesagt, in Basel immer in der darauffolgenden Woche am Montag wie auch in den meisten Regionen der Schweiz die Bauernfasnet beginnt.
Hier spricht man vom Basler-Montag, der um punkt 4 Uhr in der Früh mit dem Traditionellen Morgestraich beginnt. Also, immer 5 Tage nach Aschermittwoch die Bauernfasnet beginnt.
Bauernfasnets-Beginn in Südbaden:
In Südbaden beginnt die Fasnet immer am Sonntag nach Aschermittwoch.
Beispielsweise in den Fasnetshochburgen wie Weil am Rhein oder Lörrach. Dieser Sonntag ist in unserer Region dann der Funkensonntag oder Buurefasnachtssonntag der auch für die Umzüge in den protestantischen Gegenden der Haupttag ist.
Dann gibt es in der Schweiz auch noch die Groppenfasnacht wie Beispielsweise in Ermatingen in der Schweiz. Dort beginnt die Fasnet erst in der dritten Wochen vor Ostern.
Begriffe zum Thema Basler Fasnet:
BauFachForum die Seite des Bauens, Basler Fasnet, Clipart, Morgenstreich, Malvorlage, Waggis, wagen, Tambour, Gemälde, Räppli, Kostüm, Chaise, Ueli, Maske, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Die Basler Fasnet im Einzelnen:
Die Maskierung:
In Basel ist wie in der schwäbisch alemannischen Fasnet das Tragen der Masken zwischen Aktiven und Zuschauern klar und deutlich getrennt. Auch die Wurzeln des Winteraustreibens mit erheblichem Lärm und Krach mit Glocken und Schellen ist mit der schwäbisch alemannischen Fasnet vergleichbar.
Somit sind in Basel nur die Aktiven verkleidet. Zuschauer tragen keine Kostüme, sondern meist eine Plakette die sogenannte Blaggedde.
Abgrenzung zum rheinländischen Karneval:
Daher ist die Vermengung der Fasnet zur schwäbisch alemannischen Fasnet kleiner, wie zum rheinischen Karneval.
In Basel gibt es auch keine Karneval-Rufe wie Helau oder Alaa. Auch keine Prunksitzungen und auch kein Schunkeln als Massenbewegung der Gäste. Der Rheinische Karneval wird oftmals auch als ausgelassenes Volksfest bezeichnet. Hier ist die Basler Fasnet weit entfernt davon. Hier sind die Annäherungen eher in der schwäbisch alemannischen Fasnet zu suchen, bei der eine sogenannte Zunftordnung herrscht. So ist auch die Basler Fasnet eine streng geregelte Fasnet, die fast schon als melancholisch-disziplinierte Atmosphäre bezeichnet werden kann, erkannt werden kann. Das zeigt sich bereits beim Morgenstreich. Es soll hier nicht eine Ballermann-Stimmung als Grundlage dienen wie im rheinischen Karneval.
Warum ist die Basler Fasnacht eine eigene Welt?
Das ergibt sich bereits aus den Grundlagen der protestantischen Fasnet mit der alten Bauernfasnet. Die katholische Fasnet, wie dem die schwäbisch alemannische Fasnet, wie auch der rheinische Karneval unterstellt ist, ist auch der Termin der Fasnet entscheidend.
Basel orientiert sich dabei an hochpolitischer Satire in ihren Fasnets-Motiven. Hier unterscheidet sich dann auch die Musik der Basler. Dabei steht die hochspezialisierte Pfeifer- und Trommelkunst im Vordergrund der Fasnets-Musikszene. In der alemannischen Fasnet wird alles an Musik akzeptiert, was nur schräg klinkt. Auch hier in der Fasnets-Musik steht die Strenge der protestantischen Disziplin und die intellektuelle Satire im Anspruch im Vordergrund. Somit auch nicht ein historisches Brauchtum hinter der Fasnet steht, sondern der Anspruch an die Satire. Das unterscheidet sich auch in der Masken- und Larvenkunst wobei in Basel auf den Begriff Larve viel Wert gelegt wird. So sind am Morgenstreich tausende von Trommler und Pfeifer mit leuchtenden Laternen auf den Straßen und Gassen. Hier spricht man vom 72-Stunden-Takt
Was ist der 72-Stunden-Takt in der Basler Fasnet?
Der Schweizer drückt das Ganze so aus: Die drei scheenschte Dääg dauern exakt 72 Stunden und enden am Donnerstagmorgen um 4 Uhr mit dem Ändstraich. Dem ist nicht hinzuzusetzen.
Die Guggenmusik in der Basler Fasnet:
In der schwäbisch alemannischen Fasnet sind Guggenmusiker und Bands allgegenwärtig und gehören zu den Stimmungsmachern der Fasnet allgemein. Hier gibt es keine musikalischen Begrenzungen oder Zeitlimits. In Basel haben die Dominanz die Trommler- und Piccoloflöten Corps. Die Guggen sind dabei erst ab Dienstag-Nachmittag zugelassen.
Die aktuelle Satire:
Hier können sehr wohl parallelen zur alemannischen Fasnet mit den Narrengerichten gesucht und gefunden werden. Beispielsweise mit dem Grobschlächtigen Narrengericht von Pfullendorf oder dem Hohen Grobgünstigen Narrengericht zu Stocken beispielsweise, wo immer ein hoher Beamter der Stadt oder hoher Landespolitiker zur satirischen Rechenschaft durch das närrische Volk vor Gericht steht. In Stockach oder Stocken greift diese Tradition auf das Jahr 1351 zurück, bei dem Erzherzog Albrecht von Österreich dem Hofnarren Kuony von Stocken diese besondere Ehre einmal im Jahr das Narrengericht abzuhalten zugestanden wurde.
In der Basler Fasnet sind das die Satiren der Gruppen oder den sogenannten Clique, die in einer Sujet ein aktuelles politisches Thema zur Satire machen. Diese Satiren in Form von Sprüchen finden sich dann auf den Laternen und in den Schnitzelbänken, was die sogenannten Spottverse sind, sich humorvoll als Kritik wiederfinden.
Wie es zu einer Satire auch gehört, ist dann auch die Kulinarik den Themen angepasst. Da gibt es die Ohne Mehlsuppe und die Zwiebel- oder Käsewähe gerade als satirischen Ausdruck, dass man auf die Hohen Herren einen lassen kann der beste Vergleich.
Basler Papiermaché Larven
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder gelten Basler Papiermaché Larven nicht zum Volksgut?

Hör- und Sehprobe Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet:
Thema: Basler Papiermaché Larven ist das Handwerk?
Wo fängt das Handwerk an und hört es auf?
Da sind wir jetzt bei den Basler Papiermaché Larven mit dem Finger in der Wunde angekommen. Aus unserem Bericht werdet Ihr noch erkennen, dass diese Larven nicht in die Bildenden Künste des Handwerks eingegliedert werden können. Denn hier haben wir es in der Tat nicht um ein Handwerk aus den 52 Handwerkskammern in Deutschland zu tun. Die Bildenden Kunst-Gewerke im Handwerk sehen Arbeiten als Maskenbildner nicht vor. Also lediglich der Maskenschnitzer als Holzbildhauer wie hier im Bericht vorgestellt, ins Handwerk eingegliedert werden kann.
Somit die Masken oder wie in Basel der Wert der Bezeichnung Larve, nicht in das künstlerische Berufsbild der Handwerkskammern fällt. Hier müssen wir auf die Industrie und Handwerkskammern zurückgreifen. Dort sind die Berufsbegriffe Bühnenmaler und -plastiker sowie der Maskenbildner mit eingegliedert.
Bilddatei der Basler Fasnets Larven
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder die Armut des Holzbildhauer in der Basler Fasnet!
Die bildenden Künste und der Maskenbildner:
Das Thema der Basler Fasnet ist hier ja nicht zufällig gewählt. Unser Thema hier in der Fasnet gilt ja dem Holzbildhauer und seiner Kunst die Masken der schwäbisch alemannischen Fasnet zu schnitzen.
Aber, im Thema Häser und Masken muss auch eine Kombination artverwandten Handwerkskünste erkannt werden. Denn wie hier an der Basler Fasnet zu erkennen, geht es auch um hochkarätige Masken oder aus den Schweiz Larven. Allerdings nicht aus schwerem Holz und diese nachhaltig dauerhaft geschnitzt.
In der Basler Fasnet finden wir gerade ein Sonderform der Larven als die sogenannte Papiermaché Larven Eine Technik, die in Basel eine Tradition ist. Die Masken sind Federleicht und können somit auch von den hochkarätigen Trommlern und Pfeiffern in der Musik-Szene von der Basler Fasnet Basel getragen werden.
Das Material der Larven:
Diese werden aus einfachen, schlichten Papierschnipsel gefertigt. Was in der heutigen Welt-Rettungszeit des Klimas das vom Sachverständigen Wilfried Berger vom BauFachForum ebenfalls als Satirespruch gewertet werden sollte, natürlich auch Altpapier verwendet werden kann. Also die Masken auch eine ökologische Grundlage haben. Hier sprechen wir vom Altpapier in der handwerklichen Verarbeitung zum Kunstwerk von der sogenannte Kaschiertechnik. Die Basler Larven werden vermutlich das sinnvollste Recycling-Wunder in der Praxis unserer modernen Zeit darstellen.
Atelier anstelle Werkstatt:
Auch hier unterscheiden sich diese Larven im handwerklichen Sinne von den schwäbisch alemannischen Masken. Hier sprechen wir auch nicht von Schnitzerei-Werkstätten, sondern von Larvenateliers. Das Thema der Herstellung ist letztendlich relativ einfach. Das Zeitungspapier oder das Altpapier wird in kleine Schnipsel gerissen. Das ist der erste Schritt der Fertigung. Im zweiten Schritt werden die Schnipsel in Kleister aufgeweicht. Danach legt man sie in eine Gipsform ein und stellt das Bildnis her.
Link zu: Die Zizenhauser Terrakotta-Weible
Gleich wie dort das Terrakotta als Ton-Material in die Formen gepresst wird und daraus die Figuren entstehen, werden hier die Figuren aus der Papiermaché gefertigt. Aber auch in der Grundlage, dass das Papier mit dem Kleister in die Gipsform eingeklebt wird.
Handwerklich ist der Trick dieser Verarbeitung dieser, dass die Profis unterschiedliche Zeitungen oder Papierfarben in einem Objektteil verarbeiten, damit sie erkennen können, ob das abgeschlossene Teil auch als Schicht lückenlos verbaut wurde.
Die Statik der Papiermaché:
Hier können wir im Handwerk wieder auf die Herstellung von Sperrholz beispielsweise zurückgreifen, wo dünne Furnierstücke, Schicht für Schicht aufeinander geleimt werden. Dort entsteht die statische Haltbarkeit für die Form und der Biegestatik auch erst mit dem kreuzförmigen Verleimen der Holzrichtungen. Bei der Papiermaché-Technik ist dies nichts anderes. Mit den Lagen und dem Kreuzen der Papierschnipsel entsteht mit dem Kleister nach dem Aushärten eine stabile aber leichte Larve. Man spricht hier in der Verbundtechnik als historisches Carbon. Also, eine Larve, die in der Fasnet leicht zu tragen ist. Dass dabei manche Profis noch ein spezielles sogenanntes Saugpapier mit einbinden, sind dann die speziellen Geheimrezepte der Künstler. Auch diese Masken sind in das immaterielle UNESCO-Kulturerbe als geschütztes Kunstwerk mit eingeschlossen.
Ist die Larve dann statisch ausgetrocknet, kann sie geschliffen, grundiert und bemalt werden. Dabei sprechen wir aus der Fachsprache vom Kaschieren der Larve oder dem Kunstwerk.
Danach kommen in der Verbindung zur Larve Bast, Wolle oder echtem Haar dazu, das der Larve dann noch ein gewisses Aussehen gibt.





















Buurefasnacht in Deutschland
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder gibt es auch in Deutschland die Fasnet nach Aschermittwoch?
Wo gibt es in Deutschland noch die Bauernfasnet oder Buurefasnacht?
Wie vor bereits erkannt und gelernt, haben wir es immer mit zwei Fasnetsgrundlagen der Fasnetszeit zu tun. Einmal mit der regulären christlichen Fasnet, die sich an Aschermittwoch und Ostern anlehnt. Und dann mit der protestantischen Fasnet, die sich an die sogenannte Alte Fasnet anlehnt.
Somit gibt es auch Faschings-Ziele, wo die Fasnet erst in der Fastenzeit gefeiert wird.
Auch in Deutschland gibt es Regionen, wo ihr die Bauernfasnacht oder auch die Alte Fasnacht besuchen können. Somit Basel in der Schweiz das beste Vorbild als Fasnet-Ziel wäre, das angesteuert werden kann. In Deutschland sind diese Fasnets-Ziele meist auf den südwestlichen Raum entlang der Schweizer Grenze und im Südschwarzwald ausgedehnt.
Hier die wichtigsten Orte, wo Ihr die Buurefasnet in Deutschland mitfeiern könnt.
Weil am Rhein und Lörrach:
Bei diesem Vorhaben könnt Ihr meist direkt an der Grenze zu Basel und der Schweiz fündig werden. In dieser Region ist die Buurefasnet ein fester regionaler Bestandteil. Dabei findet in Weil am Rhein der große Umzug aus den Traditionen heraus immer am Sonntag nach Aschermittwoch statt.
Sulzburg im Breisgau:
Gerade auch die Gegend, die grenznah auch zum Elsass liegt, wie der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wird ebenfalls die Zeit der Bauernfastnacht gefeiert und auch intensiv gepflegt.
Hauingen bei Lörrach:
Auch in Hauingen, ist die Bauernfasnacht mit Umzug am Sonntag nach Aschermittwoch fester Bestandteil in der Fasnetstradition.
Der Südschwarzwald und Hochrhein:
Hier sind es nicht die großen Fasnets-Vereine und Zünfte, die sich nach der Baurenfasnet richten, sondern eher die kleinen Kommunen und Vereine. Hier ist die Fasnet fest mit dem Winterbrauchtum des Wintervertreibens kombiniert und zusammengemengt. Auch dort gibt es vielerorts Veranstaltungen nach Aschermittwoch.
Das Brauchtum des Scheibenschlagen:
Diese Besonderheit ist meist dem Schwarzwald bis hin in die Regionen des Allgäus zugestellt. In weiten Teilen der Regionen endet die Alte Fasnet rituell mit dem Scheibenschlagen. Meist am Samstag oder Sonntag dem sogenannten Funkensonntag nach Aschermittwoch. Siehe dazu unter Fasching im Elsass.
Warum gerade in diesen Regionen die Bauernfasnet?
Es gibt bei den Bauernsprüche oder Bauernregeln ein Spruch, dass der Bauer ein eigener Mensch ist oder, was der Baer nicht kennt, das frisst er auch nicht. So muss das auch in der Bauernfasnet gesehen werden. Daher hat gerade in diesen Regionen, ähnlich wie bei der Baslerfasnet die protestantische Religions-Grundlage aus der Glaubensreform heraus die Oberhand. Somit hier gerade die kleineren Gemeinden sehr beharrlich auf ihre alten Tradition der Bauernfasnet beharren und auch diesen Winterbrauchtum damit verbinden.
Karl Jauslin Künstler aus Basel 1842-1904
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder das Häs und das Gesicht des Entwurfs

Hör- und Sehprobe Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet:
Thema: Basler Fasnet mit Karl Jauslin 1842 bis 1904:
Damit wir jetzt verstehen lernen, dass eine Maske auch beim Holzbildhauer nicht einfach nur ein Einzelstück ist, sondern eine Grundgestaltung eines kompletten Häs oder Kostüms, wollen wir uns in der Folge einmal mit dem Künstler Karl Jauslin aus der Basler Fasnet beschäftigen. Karl Jauslin war einer der bedeutendsten Schweizer Historienmaler und Illustratoren. Er war in seiner Zeit der sicherlich bedeutendste Kostüm-Designer der Basler Fasnet. Aus seiner örtlichen Abstammung kommt er aus Muttenz und war dort ein bedeutender Künstler für sakrale Kunst und allem voran für historische Schlachtenbilder.
Sein Markenzeichen waren seine detaillierten Bilder aus der Geschichte der Schweiz. Über 20 Jahre entwarf er Fasnets-Figuren der Basler Fasnet und war somit einer der wichtigsten Gestalter der Fasnachtsgeschichte. Seit gespannt auf das nächste Short.
Begriffe zum Thema Karl Jauslin:
BauFachForum die Seite des Bauens, Karl Jauslin, Basel, Meisterdrucke, ArtNet, Wikipedia, Künstler, Jauslin Artnet, Jauslin Kunstmaler, Kunstreproduktionen, Kunstdruck, Schweizer Maler, Jauslin Maler, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Karl Jauslin in der Basler Fasnet:
Er zählt zu der sicherlich herausragendste Legende der Basler Fasnet. Über zwanzig Jahre lang entwarf er Fasnachtssujets, Laternen und Kostüme für die verschiedensten Cliquen.
Der politische Chronist Karl Jauslin:
Seine Spezialitäten und Herausforderungen waren, die Fasnet als politische Herausforderung der Kritik zu sehen. Aber auch hate er diese Offenbarung erkannt und in die Basler Fasnet eingebracht. Eines seiner Meisterstücke war 1886 einen Zug über die Carolinen-Inseln zu entwerfen.
Sein künstlerischer Stil:
Er nahm sehr starken Einfluss auf den Wandel der neuen künstlerische Einflüsse in den Basler Fasnets-Zug und allem voran in Bezug auf die Laternenmalerei. In diesen 20 Jahren Basler Fasnet kreierte Karl Jauslin insgesamt neun große Festumzüge.
Seine Ausbildung und sein Nachlass:
Begonnen hat er mit einer handwerklichen Lehre als Dekorationsmaler. Danach absolvierte er die Basler Zeichnungs- und Modellierschule.
Bekannt wurde er als Historienmaler und Schlachtenmaler. Dort machte er sich einen Namen als Szenen-Maler der schweizerischen Eidgenossenschaft Illustrierten.
Der Nachlass von Karl Jauslin wird vom Ortsmuseum Muttenz gehortet, wo seine Werke auf einen gesamten, eigener Saal verteilt gesehen werden können.
Zu unserem Thema Masken und Häs:
Karl Jauslin zeigt uns in seinem Lebenswerk deutlich auf, dass Bildende Künste, nicht wie in einer Handwerksordnung oder kurz HwO in ein einzelnes Handwerk eingegliedert werden kann aber aus dem Kunstverständnis heraus auch nicht in ein einzelnes Handwerk ausgegliedert werden kann. Würden wir uns da an die Grundlagen unserer Handwerkskammern halten, würden wir nie handwerkliche Kunst von solchen herausragenden Künstlern wie Karl Jauslin für die Nachwelt als Kulturerbe vermacht bekommen. Karl Jauslin war somit nicht nur Maler historischer Szenen, sondern auch wie in der Basler Fasnet zu erkennen, Designer, Kostümgestalter und allem voran Ideenlieferant.
Würden wir uns nur strickt an die Grundlagen der Handwerksordnung halten, dürften wir ja nicht über unseren eigenes Berufsleben und Meisterbrief hinausschauen und uns auch geistig weiterentwickeln. Wir Handwerker würden buchstäblich Fachidioten werden, bei denen dann aus der Bauschaden-Historie heraus, gerade an den Schnittstellen unsagbare Schäden entstehen werden. Karl Jauslin, ließ sich nie in ein einzelnes Kostüm einer Handwerkskammer oder einer Handwerksordnung unterstellt. Zumindest können aus der Historie hierzu keine Nachweise gefunden werden. Er war ein freier, freischaffender Künstler mit sehr vielen Varianten.
In der Folge, Kunstentwürfe von Karl Jauslin aus seinen Kreationen der Figuren der Basler Fasnet.
Die Originalentwürfe von Karl Jauslin die ihr hier seht, sind nur ein Teil der gesamten Sammlung die Ihr im Ortsmuseum Muttenz zum Thema Karl Jauslin finden könnt. Also, wenn Ihr dort in der Gegend seid, ist der Besuch dieses Museums ein Abstecher wert.
Bildergalerie mit Entwürfen von Karl Jauslin 1842-1904
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder die Kunst der Basler Fasnet!
Begriffe aus der Basler Fasnet
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder ist der Schweizer Dialekt weit vom schwäbischen entfernt?
Gestaltung von Sujets:
Dazu müssen wir jetzt erst verstehen, was Sujets sind? Hierunter versteht man im großen Ganzen einfach übersetzt ein Motto für die Fasnet und die Fasnetsumzüge in der Basler Fasnet. Das Sujets wird dann von entsprechenden Designer wie Karl Jauslin als Entwürfe umgesetzt. Nach dem Entwurf, setzen die sogenannten Cliquen oder bei uns die Fasnets-Vereine oder Fasnets-Zünfte, dieses gemeinsame Motto der Jahresfasnet real um. Somit müssen wir verstehen, dass somit der Umzug in Basel nicht aus Einzelstücken der sogenannten Cliquen geformt wird, sondern jährlich neu als ein zentrales Thema aller Cliquen erfasst wird.
Die Statuten besagen dabei, dass sich das Thema oder Motto der Cliquen kritisch mit aktuellen politischen, gesellschaftlichen oder kulturellen Ereignissen der letzten zwölf Monate identifizieren muss. Die Fasnets-Beteiligten können dann das Motto für ihre Clique in Absprache mit dem Komitee nachfolgend erklärt, real umsetzen.
Was sind die Laternen:
Laternen oder im baseldeutsch Ladäärne oder Lampe sind eines der Herzstücke für die leuchtende Basler Fasnet.
Die Laternen dienen einmal dazu, das satirische, oftmals auch sehr bissig-satirische Thema für das gewählte Clique-Team künstlerisch in einem leuchtenden Lampenmeer darzustellen.
Dazu gibt es drei Arten der Laternen.
Die Zuglaternen:
Hier versteht man bis zu vier Meter hohe, kunstvoll auf allen vier Seiten bemalte Leuchtlaternen. Diese sehr großen Laternen werden auf Wagen durch die Straßen und Gassen gefahren oder von mehreren Personen auch getragen und gezogen.
Die Rückenlaternen:
Hierbei handelt es sich von kleinere Formen von Laternen, die die Fasnächtlern auf ihren Rücken tragen.
Die Kopflaternen:
Dabei handelt es sich um kleine Lämpchen der Narren, die hauptsächlich am Morgestraich getragen werden oder an der Larve befestigt sind. Sie gehören zu den einzige Lichtquelle beim Morgenstreich, wenn punkt 4:00 Uhr am Morgen die gesamte Stadtbeleuchtung gelöscht wird. Sodass lediglich noch diese Leuchten und später die Laternen die Stadt beleuchten. Dabei entsteht ein beeindruckendes Bild. Die Laternen sind beschriftet mit Spotsprüchen der entsprechenden Sujets des aktuellen Jahres-Thema.
Ein Hingugger und ein Highlight ist die jährliche Laternenausstellung auf dem Basler Münsterplatz.
Dort werden die meist über 200 Laternen der Cliquen von Montagabend bis Mittwochmorgen ausgestellt und präsentiert. Da es sich ja um Laternen handelt, bei denen der Leuchtkörper innen angebracht ist, sind diese beleuchteten Kunstwerke für die Zuschauer und das Publikum ein magischer Anziehungspunkt, der es Wert ist einmal besucht zu werden. Dort können die Besucher diese Spotsprüche als Verse oder im Original Zeedel aus der Nähe betrachten. Gleichfalls auch die detaillierten Karikaturen in Ruhe studiert werden können.
Was ist ein Zeedel?
Unter einem Zeedel versteht man einen langer, schmaler Handzettel aus Papier. Auf diesem Papier haben die entsprechend beteiligten Cliquen ihr jährliches Sujet oder Thema in Versform aufgeschrieben.
Hier sind die wichtigsten Merkmale:
Das Format des Zeedels ist in einer traditionellen DIN gefasst bei dem der Zeedel eine Größe von ca. 12 x 60 cm misst. Der Zeedel ist wahlweise von den Cliquen entweder in zu Bündeln gerollt oder gefaltet.
Für auswärtige ein kleines Problem. Die Sprache auf den Zeedeln ist ebenfalls traditionell. Sie ist für den Erhalt des Brauchtums und der Basler Mundart seit Ende der 1920er-Jahre in Baseldeutsch, die Standardsprache der Basler beschrieben. Hier spielt die Basler Fasnet mit dem Basler Brauchtum zum Erhalt der Mundart eng zusammen.
Der Inhalt der Zeedel:
Wie bereits vorgetragen sind die satirische Gedichte in Baseldeutsch geschrieben. Dort sind von den Cliquen ihre kritischen und spöttischen Verse aufgeschrieben und werden auch vorgetragen. Dass die Spottschriften sehr kritisch sein können muss an dieser Stelle nicht besonders betont werden. Vergleichbar wäre dies mit der schwäbisch alemannischen Fasnet mit der jeweiligen Fasanetszeitung der Narrenvereine und Zünften. Auch diese sind meist im schwäbischen Dialekt verfasst.
Wie werden die Zeedel verteilt?
Die Verteilung der Zeedel erfolgt an der Cortège was übersetzt der der Umzug bedeutet. Dabei sind Cliquen-Mitglieder damit betraut, diese Zeedel vorauslaufend der Gemeinschaft an die Zuschauer zu verteilen.
Was sind Waggis?
In der Basler Mundart, werden die Fasnachts-Wagen als Waggis-Wagen bezeichnet, die am Cortège oder Umzug mitgeführt werden. Diese sind sehenswerte oft als rollende Sujet-Präsentationen kunstvoll und auch in hoher künstlerischen Qualität der Herstellung gestaltet.
Was ist das Fasnachts-Comité?
Das Fasnachts-Comité ist der Veranstalter. Hierbei handelt es sich um das oberste Organisationsorgan der Basler Fasnacht. Verstehen muss man, dass ja nicht wie in der schwäbisch alemannischen Fasnet die offiziellen Behörden lediglich für das Absperren der Straßen und den Genehmigungen verantwortlich sind. Bei uns in der Fasnet werden ja gerade die Rathäuser gestürmt und die Stadt von den Narren übernommen.
Link zu: Das Video des Rathaussturms in der Pfullendorfer Fasnet
In Basel muss die Veranstaltung ja im Einklang mit den Behörden und den Cliquen in Einklang gebracht werden. Und dieses Bindeglied übernimmt in Basel das Fasnachts-Comité.
Der Schweizer möchte an der Fasnet für seine drey scheenschte Dääg natürlich einen reibungslosen Ablauf haben.
Die Organisation und Leitung:
Das Comité wird aus ca. einem Dutzend ehrenamtlich, ehemaligen aktiv tätigen Mitgliedern gebildet.
Der Obmann:
Geleitet wird das Gremium aktuell mit Stand 2026 von Robi Schärz.
Der Sitz des Fasnachts-Comités:
Die Geschäftsstelle befindet sich am Blumenrain 16 in Basel.
Hauptaufgaben des Fasnachts-Comités:
Die Haupttätigkeit liegt einmal in der Abwicklung und Organisation und zum anderen zum sicherlich wichtigsten Thema, der Finanzierung diese Basler Fasnacht.
Organisatorisch muss das Comité die großen Umzüge am Fasnachts-Montag und Fasnet-Mittwoch organisieren.
Dann wählt das Comité ein Motto und das Design der offiziellen Fasnachtsplakette der sogenannten Blaggedde aus. Für das Jahr 2026 lautet das Motto Blyyb verschpiilt. Mit diesen Blaggedden werden Einnahmen erzielt, die dann als sogenannte Subventionierung an die angemeldeten Cliquen, Wagen und Guggenmusiker ausgegeben, damit diese ihre enormen Aufwendungen an den Kosten für Kostüme und Requisiten decken können.
Auch zur Aufgabe es Comités ist die sogenannte Organisation der Vorfasnacht. Dort sind die Aufgaben der reibungslosen Abwicklung der sogenannten Drummeli verantwortlich. Siehe nachfolgender Kasten.
Eine ganz wichtige Aufgabe des Comités sind die gesamten Rahmenbedingungen zu schaffen damit die Fasnet in Basel überhaupt abgehalten werden kann. Dazu müssen die sogenannten offiziellen Fasnachtsvorschriften wie die Sicherheits- und Lärmschutzbestimmungen als buchstäbliche Planung erstellt werden. Daher muss das Comité sehr eng mit der Regierung und der Polizei zusammen arbeiten.
Bildbeispiele von Sujets Ladäärne oder Spott-Laternen






Was ist die Drummeli?
Das Wort stammt natürlich wieder wie so viele Worte aus Basel aus der Basler Mundart und verweist auf das vergleichbare sogenannte Antrommeln aus der schwäbisch alemannischen Fasnet hin. Hierbei handelt es sich um die größte Vorfasnets-Veranstaltung. Der Historische Hintergrund ist hierbei aus dem Jahr 1906 zu finden. Die Veranstaltung findet seit dieser Zeit immer in den Wochen vor der Fasnet selber statt.
Was ist die Drummeli-Tradition?
Hierbei handelt es sich um musikalische Höchstleistungen der Musik Corps. Dabei präsentieren die großen Stammcliquen ihre musikalischen Künste mit Trommeln und begleitet von Piccoloflöten.
Daher sehen wir ja auch auf den Bildern markant, dass die Papiermachè Masken nicht nur für die Mitläufer beim Umzug gedacht sind. Die Masken sind vielmehr so gestaltet, dass die Musiker diese tragen können und im gleichen Zuge auch ihre Trommeln und Piccoloflöten spielen können. So kann auch erkannt werden, dass auch die ganzen Musikgruppen jährlich mit neuen Laven und Kostümen ausgerüstet werden müssen. Eine handwerklich technische Höchstleistung.
Was ist ein Raamestiggli oder übersetzt Rahmenstücke?
Hierbei handelt es sich um eine spannende Geschichte im Zusammenspiel zwischen Musik und satirischen Versvorträgen.
Zum Vergleich das Video von den Staubwischer. Dort wird Musik immer mit schwäbischen Mundartgedichten kombiniert.
Link zu: Video der Staubwischer aus dem Schwabenland
Um das Ganze besser zu verstehen, haben wir euch den Link von den Staubwischern hier mit eingebunden mit dem Thema: Keine Angst vor der Rente im Handwerk!
Und so muss man das Raamestiggli verstehen. Zwischen den Musikdarbietungen führen die Beteiligten Schauspiele und kurze, satirische Sketche auf, was von den Zuhörern herausragend angenommen wird. Es sind meist über 1.000 Fasnächtler auf den Freibühnen und Hallen in Base. Die dann immer zwischen den Musikstücken ihre schauspielerischen Künste vortragen. Auch die Basler Messe ist dazu ein Ort der Veranstaltungen. So werden diese Veranstaltungen wie vor bereits vorgetragen vom Fasnachts-Comité organisiert.
Aus der Historie:
Hier spricht man vom beim Drummeli von der Mutter aller Vorfasnachtsveranstaltungen. Mit dieser Veranstaltung sollen wie das die Schweizer ausdrücken: Die drey scheenschte Dääg eingeläutet werden und die Vorfreude auf die Hauptfasnet geweckt werden. 2026 stand das Drummeli unter dem Motto Pfyffedeggel!!!
So gibt es dann noch weitere Vorfasnachts-Events in diesem Zusammenhang, wie beispielsweise das Pfyfferli oder das Charivari. Und alle diese Veranstaltungen haben einen eigenen Stil und sind einen Besuch wert.
Einige Veranstaltungen vom Drummeli 2026:
Mee Vorfasnacht goot nid:
Vorfasnacht pur am Drummeli 2026. Ein Abend voller Emotionen, Witz und Fasnachtsmusik.
Fasnachts-Comité Basel:
Das Comité verkündet: Noch 11 Tage! Das Drummeli steht!
Von den Machern:
Am 27.01.2026 stellt der Regisseur Michael Luisier sein Ensemble mit Urs Bihler, Jonathan Bötticher, Daniel Buser, Sylvia Garatti, Sangita Sing und vielen anderen vor.
Eine Schweizer Weisheit:
So drummle halt elai no d Händ!!!
Am 01.02.2018 am Samstag hat das Drummeli im Musical-Theater Premiere. Seit 1906 geht die Mutter aller Basler Vorfasnachten Jahr für Jahr allen anderen Veranstaltungen vorweg.
Kopfbedeckungen in der Fasnet
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder was tragen die Masken denn so für Kopfbedeckungen?
Es kunnt e Wieb vu Riselfinge
mit ‘ere hilz’ne Fiddlezwinge
und eme isige Hebg’schirr dra,
da mer si besser schnepp’re ka. Narro!
Zitat: Narrenruf aus Löffingen.
Übersetzt ins Hochdeutsch bedeutet Jemand, der schnepp’re ka, dass diese Person ein loses Maulwerk hat.Im Bauwesen gibt es da ein artverwandtes Wort: Dem gots Schnepperle! Was übersetzt heißt, dass er jetzt Muffensausen oder Angst bekommt. Im Baurechtstreit ist das die Situation, wenn die Parteien vor Gericht stehen und bemerken, dass aus einer Schadenssumme im ersten Rechtszug aus 2.000.-€ plötzlich 10.000.-€ Prozessrisiko für den Verlierer besteht.
Zitat: Wilfried Berger 2026, Begründer vom BauFachForum Baulexikon Wilfried Berger.

Na ja, wenngleich die Masken tolle Handwerkskunst waren, können wir 2026 bereits von einem historischen Narrenverein reden. Die Lohwald-Teufel sind eigentlich seit der Gründung 2010 noch ein junger Verein. Allerdings wurde 2025 verkündet, dass der Verein sich auflösen wird. Schade, denn die nachfolgenden Masken der Teufel werden euch aufzeigen, dass sie großartige Handwerkskunst des Holzbildhauers waren.
Begriffe zum Thema Lohwald Teufel Villingen:
BauFachForum die Seite des Bauens, Lohwald Teufel, Deifel, Königsfeld, Dauchingen, NarroZunft Villingen, Schwenningen Fasnet, Fasnacht Villingen, Fastnacht Villingen, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Lohwald Teufel Villingen e.V.
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder warum hat der Teufel Hörner?
Die Historie der Lohwald Teufel Villingen e.V.:
Gegründet wurde der Verein im Jahr 2010. Offiziell ist der Verein seit 2013 als eingetragener Verein oder kurz e.V. im Vereinsregister gelistet.
Die Lohwald Teufel legten mit der Gründung weniger Wert auf einen historischen Hintergrund, wie dies in der Villinger Fasnet gefunden wird, sondern haben sich einem sozialen Zeck verschrieben.
Diese gut gestaltete Gruppe mit tollen Masken wird allerdings nach knapp 10 Vereinsjahre ab 2026 aus der Fasnetswelt der schwäbischen alemannischen Fasnet verschwinden.
Somit scheiden die Lohwald Teufel als eigenständige Gruppe in der Villinger Fasnet aus. Wenn man das als Fasnets-Narr sehen möchte, könnte man sagen, dass der Teufel hier leicht ausgetrieben wurde.
Der Teufel in der Schwäbisch alemannischen Fasnet:
Unser Thema ist ja, was unsere Masken auf dem Kopf tragen. Und dazu gehören natürlich auch traditionell Hörner. Somit sollten wir uns an dieser Stelle mal Gedanken machen, was eigentlich der Teufel in der schwäbisch alemannischen Fasnet sucht oder bedeutet?
Wenn wir aus der Symbolik der Fasnet heraus auch immer zwischen christlicher Fasnet und dann den heidnischen Bräuchen unterscheiden, ist der Teufel hier ein Grenzgänger beider Kulturen. Natürlich dürfen wir hier jetzt die protestantische Bauernfasnet, wie bereits beschrieben nicht außer Acht lassen. Denn die Bauernfasnet gründet aus dem Winterbrauchtum bei dem Geister, Hexen und auch allem voran der Teufel eine große Rolle spielen. Dort müssen wir auch die Historie der Lohwald-Teufel eingliedern, wenn der Verein dies auch nicht historisch Hintergründet hat.
Denn der Teufel basiert aus der Fasnet und dem Brauchtum aus den Waldbräuchen heraus und bildet dort einen markanten Hintergrund. Und dazu gehören beispielsweise die bereits beschriebenen Rauhnächte und die Wilde Jagd als Brauchtum. Und in diese Kategorie der Winterbräuche müssen wir auch den Teufel eingliedern. Wobei dies alles historisch belegte Grundlagen sind, die die Lohwald Teufel nicht belegen können. Ob es wirklich Teufel gibt oder gegeben hat, müssten wir die katholische Kirche befragen. Der Autor hat Teufel bis dato nur in der Fasnet gesehen. Aber wenngleich die Existenz der Teufel strittig ist, gibt es genügend Menschen, die an den Teufel glauben. So auch aus den Winterbräuchen gerade aus der Bauernfasnet der Teufel eine klassische Dämonenfigur darstellt. Nicht zuletzt aus der Panikmache der katholischen Kirche mit der Drohung des Teufels und der Hölle.
Was sind Waldteufel und Waldmännle?
Forschen wir historisch in den Waldbräuchen nach finden wir viele Gestalten, von denen wir in der zivilisierten Welt meist nichts wissen.
Die Waldmännle und die Waldteufel werden aus der Historie heraus meist mit der Rodung des Urwaldes in unseren Regionen wie beispielsweise dem Schwarzwald in Verbindung gebracht. Aus den Jahren um 1700 kennen wir beispielsweise Geschichten, die mit diesen Figuren mit der harten Arbeit der Köhler an den Köhler-Meilern und den Holzfäller mit dem Fällen und Ricken des Holzes in Verbindung gebracht und auch historisch belegt nachgelesen werden kann. Aus diesen handwerklichen Arbeiten heraus entstanden dann die gestalten vom Waldteufel und Waldmännle. Aus diesen beiden Figuren wird die Symbolik einmal mit den Gefahren im Wald und zum andern die Überlegenheit der ungezähmten Natur ausgedrückt. Also, nicht wie heute der Mensch der Meinung ist, dass alles möglich ist und er die Natur und die Naturgesetze missachten kann. Früher, hat die Natur die Richtung gewiesen, was für den Mensch möglich wird und ist. Aus den vielen Schadensberichten aus dem BauFachForum könnt Ihr erkennen, dass die Natur sich an unserer Baustelle ebenfalls nicht beugen lässt. Wer gegen die Naturgesetze verstößt, produziert unsagbare Bauschäden. Und so müssen wir diese beiden Figuren aus der Historie heraus erkennen.
Bildgalerie der Lohwald Teufel von Villingen








Lohwald Teufel Villingen
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder von Waldteufel und Waldmännle!

Hör- und Sehprobe Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet:
Thema: Lohwald Teufel Villingen:
Wo ist die historische Abgrenzung?
Die traditionellen Figuren der Villingen Narro sind historisch aus dem 16. Jahrhundert dokumentiert. Die Lohwaldteufel sind wie vor vorgetragen, wohl an die Historie der Waldgeister angegliedert worden. Allerdings nur aus der modernen Neugründung.
Eine Teufelsfigur war traditionell in der Villinger Fasnet nie vorgesehen gewesen.
Daher ist es traurig, dass diese tollen Masken aus der schwäbisch alemannischen Fasnet verschwinden. Allerdings das Fasnets-Stadtbild der Villinger damit kein Abbruch habe wird, dass die alte historische Fasnet aufrecht erhalten bleibt.
Begriffe zum Thema Lohwald Teufel:
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Teufel Hexen und die Paarung zu den Dämonen
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder sind Dämonen die Kinder aus dem Sex mit dem Teufel?
Was ist die Walpurgisnacht?
Hier müssen wir jetzt wieder historisch genau hinschauen und die Moderne außer Acht lassen.
Grundlegend ist die Walpurgisnacht aus der Historie das Bündnis des Teufelspakt. Schauen wir hier in die Historie der europäischen Folklore und den Berichten der frühen Neuzeit, war die Walpurgisnacht die Nacht auf den 1. Mai. Und damit Verbunden und bezeichnend der Hexensabbat.
Also, aus der Historie der Sage nach, folgen die Hexen auf ihren Besen zum Blocksberg am Brocken um sich mit dem Teufel zu treffen und sich zu verbünden. So wird das Ganze beispielsweise auch aus den Kindergeschichten der Bibi Blocksberg den Kindern heute noch vermittelt. Wenngleich der Brocken zum Lohwald geographisch ca. 600 km entfernt liegt. Aber der Überlieferungen nach, flogen die Hexen auf ihren Besen schneller als der Wind.
Die Fortpflanzung kommt jetzt ins Spiel:
Jetzt kommt der Pakt und die Fruchtbarkeit aus der Historie mit ins Spiel.
Aus dem Schwarzwaldglauben heraus und aus dem Waldbräuchen heraus, dachten die Menschen, dass dort mit jedem Treffen der Teufelspakt erneuert wird. Das heißt, dass jetzt die Hexen, die man weiblich zustellte, mit den Dämonen die man männlich zustellt, tanzten und orgiastische Feste feierten. Allem voran der Teufel persönlich. Kommen wir jetzt zurück zu den Lohwald Teufeln und greifen die Walpurgisnacht mit dem Kandelwald und dem Lohwald mit auf, dann vermengen sich die alten heidnischen Fruchtbarkeitsriten, den sogenannten Beltane mit den christlichen Dämonenvorstellungen. Also, der Hexensabbat letztendlich aus der Historie heraus eine Mischung aus heidnischem Paarungstrieb der Beltane und Grundlagen des christlichem Religionsglauben abgeleitet werden kann, er dieses Verhalten glaubt. Aber wesentlich prägnanter ist, dass die katholische Kirche aus dem Mittelalter heraus, wo die Fasnet entstand, gerade den Teufel als das Gegenspiel von Himmel und Hölle übernahm und in der christlichen Lehre die Hölle oder Fegefeuer als den Bösen Ort der christlichen Lehre lehrte. Also der Autor als guter Christ sich die Frage stellen muss, ob Himmel und Hölle eine Erfindung von Christus war, oder eher den Kirchenfürsten zugestellt werden muss, die damit den katholischen Glauben verkörpern wollten. Also mit Angst und späterem Ablassgeld die Religion zu einer Goldgrube mit der Angst der Hölle gemacht wurde.
Link zu: Bericht vom BauFachForum Reliquienhandel der katholischen Kirche
Link zu: Video über Ablassbriefe und Reliquien und Fegefeuer vom BauFachForum
Link zu: Video über Reliquien und die drei Könige vom BauFachForum
Link zu: Video über Schwarze Magie aus dem Mittelalter vom BauFachForum
Diese drei Videos und der Bericht aus den Ritterspielen aus Pfullendorf sollen euch den Glaube der katholischen Kirche aus dieser Hexen- und Teufelsgrundlage sarkastisch näherbringen. Denn nicht zuletzt wurden aus dieser Zeit Zehntausende von Menschen als Hexen auf den Scheiterhaufen verbrannt worden.
Der Paarungstrieb von Hexen und Teufel:
Jetzt sind wir wieder an einem gemischten Begriff zwischen heidnischem Glauben und der christlichen Religion angelangt. Dazu gibt es den Begriff der Teufelsbuhlschaft. Hierbei kann aus den alten heidnischen Glaubensgrundlagen und auch den katholischen Glaubensgrundlagen der geschlechtliche Umgang mit dem Teufel bezeichnet werden. Dies war auch ein historischer Grundsatz in den Hexenprozessen des Mittelalters.
Link zu: Was ist der Hexenhammer aus dem Mittelalter
Und so, wie dort vorgetragen, müsst ihr euch gerade die Grundlage der Paarung von Hexen und Teufel vorstellen. Aus dieser Paarung heraus dann die Dämonenwelt entstanden sein sollte. Dazu der Vergleich vom Freiburger Münster mit den 91 Dämonen als Wasserspeier. Gerader diese sogenannte Brut aus der Paarung der Walpurgisnacht zwischen Hexen und Teufel ergeben historisch die Dämonen. Die katholische Kirche dabei dann den Glauben vertreten hat, dass der Dämon sein eigenes Spiegelbild nicht sehen kann und vor diesem flüchtet. Daher erkennen wir an den Kirchen, Klöster und allem voran an Münster und Kathedralen Dämonen an der Außenfassade.
Die Verwechslung der Neuzeit:
Und wie der Autor so oft von Bauirrtümern spricht und schreibt, die eklatante Schäden produzieren, dürfen wir aus der Neuzeit jetzt nicht dem Irrglauben aus der Historie auf den Leim gehen, dass in der Walpurgisnacht die Hexen mit dem Teufel kämpfen.
Das ist eine Auslegung der Modernen Zeit und nicht der Historie.
Das sind Erfindungen der lokalen Fasnets-Vereinen und Zünften, die das Wort Kampf zwischen Hexen und Teufel ins Leben gerufen haben. Dabei gibt es auch Schauspiele, wie inszenierte Schauspiele lokaler Zünfte aus Löffingen beispielsweise. Was allerdings mit einer überlieferten Historie so wenig zu tun hat, wie die Lohwald-Teufel aus Villingen.
Link zum: zum Video Paarungszeit vom BauFachForum
Ein Video, das Ihr euch nicht entgehen lasen solltet. Denn gerade die Grundlage von Natur, mit Instinkten und der Paarungszeit der Tiere, wird gerade in dem Dämonenmythos mit eingegliedert. Dämonen und Teufel sind dabei tierisch veranlagt. Was aus dem Mittelalter heraus bedeutet, dass Hexen und Teufel animalisch veranlagt sind und die Paarung nicht nur als Zeugung und Geburt gesehen werde, sondern als Sex und anrüchig.
Aber, schaut euch dieses Video mal an. Ist die Tierwelt uns Menschen in der Paarung nicht weit voraus?
Das Löffinger Hexenschauspiel:
Eine freie Inszenierung der Löffinger Fasnet, bei der die Löffinger Hexen gegenüber dem Teufel ihre sogenannte Existenzberechtigung für die Fasnet beweisen müssen.
Also, kein historisches Ränkespiel aus einer Überlieferung heraus, sondern einfach nur eine Erfindung der Löffinger Fasnet, ob die Hexen mit den Teufeln in die 5. Jahreszeit eintreten dürfen. Ein tolles Spektakel in der Fasnet allerdings ohne historischen Hintergrund. Aber auch bei dieser Inszenierung im Ergebnis das Ganze wieder historisch wird und beide Teufel wie Hexe in die Fasnet gemeinsam eintreten dürfen. Und somit gemeinsam die Fasnet auch auf den Straßen und Umzügen feiern dürfen.
Traditionell findet dieses Ränkespiel an der Fasnet auf dem Marktplatz von Löffingen statt und ist sicherlich ein Hingugger und eine Reise wert.
Lohwaldteufel und die Villinger Fasnet:
Und hier sind wie jetzt an einem klassischen historischen Traditionsbruch angekommen.
Der Teufel dient im historischen Sinn mit dazu, die Dämonen des Winters auszutreiben. Also ein Winterbrauchtum damit verstanden wird. Die alte Fasnet aus Villingen, wie beispielsweise die Zunft der Narrozunft Villingen allerdings auf die städtisch-höfischen Wurzeln ausgelegt ist. Also die Tradition der alten Fasnet von Villingen historische Hintergründe aufzeigt. Die Lohwald-Teufel allerdings in ihrer Wirkenszeit gezielt die Wald-Mythologie aufgenommen haben. Vermutlich um eine Brücke von alter Fasnet zu neuen Werten aufzubauen und eine Brücke zu bilden. Also die Lohwald Teufel nicht die Historien-Teufel sind, sondern eine Kreation der modernen Illustration der schwäbisch alemannischen Fasnet.
So müssen wir auch die gesamten anderen Teufelsmasken aus der Historie der schwäbisch alemannischen Fasnet sehen. Die Teufelsmasken, haben sich wie hier vorgetragen über die Jahrhunderte extrem verändert. Der Teufel wurde aus den Winterbräuchen und aus dem Rauhnacht-Rituale im Schwarzwald gerissen und zu einer illustrieren Teufelsmaske der Modernen Zeit entwickelt.
Woher kommt der Bezug zum Lohwald?
Auch hier sind wir in der modernen Fasnetswelt angekommen. Der Lohwald selber ist ein Waldgebiet der Umgebung von Villingen. Hinter der Regional die Sagenwelt des Schwarzwalds verbirgt. Auch dort sind Wälder Orte, an denen man Geister, Hexen aber auch Teufel ansiedelt zu vermuten, die dort ihr Unwesen treiben.
Und hier sind wir wieder in einem Zwiespalt der Historie und er Realität.
Das Häs oder außerhalb der schwäbisch alemannischen Fasnet sich das vergleichbare Kostüm der Lohwaldteufel wiederspiegeln soll. Und dabei die Historie auf der Strecke blieb. Hier werden organische Farben verwendet und die grimmigen Holzmasken zeigen sicherlich die wilden Waldwesen aus der Sagenwelt des Lohwalds wieder. Dabei ist aber aus der Fasnetshistorie wichtig zu wissen, dass die Lohwaldteufel in den ganzen zehnjährigen Existent nie einen direkten historischen Ursprung in der jahrhundertealten historischen der Narrozunft Villingen gehabt haben.
Wo ist die historische Abgrenzung?
Die traditionellen Figuren der Villingen Narro sind historisch aus dem 16. Jahrhundert dokumentiert. Die Lohwaldteufel sind wie vor vorgetragen, wohl an die Historie der Waldgeister angegliedert worden. Allerdings nur aus der modernen Neugründung.
Eine Teufelsfigur war traditionell in der Villinger Fasnet nie vorgesehen gewesen. Daher ist es traurig, dass diese tollen Masken aus der schwäbisch alemannischen Fasnet verschwinden. Allerdings das Fasnets-Stadtbild der Villinger damit kein Abbruch habe wird, dass die alte historische Fasnet aufrecht erhalten bleibt.
Kopfbedeckungen in der Fasnet und dem Brauchtum
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder gibt es auch noch was anderes als Hörner?
S’ Schurysattlers krumme Stoach (Sohn)
hät z’ Tuttlinge vor’s Rathaus gsoacht;
no ischt er kumme bis zur Poscht,
no hät’s scho drei Batze koscht.
Zitat: Narrenspruch aus MöhringenDer Spruch bezeichnet für das Bauen und der Rohbau im Vergleich, dass unsere Baustelle keine Müllhalde ist. Im Gegenteil auf unserer Baustelle sollte es ordentlicher sein, wie in unserer guten Stube. Das Ganze nennt man Baumanagement im modernen Hausbau. Früher hieß es, dass der Lehrling eine saftige Maulschelle bekommt, wenn er abends die Baustelle verlassen hat ohne diese aufzuräumen und zu fegen.
Zitat: Wilfried Berger, Begründer vom BauFachForum Baulexikon 2015 nach einem Gutachten auf einer Großbaustelle in München.

Eine Maske allein macht noch kein Häs und auch noch keinen narren. Meist verleiht die passende Kopfbedeckung auf der Maske erst den Ausdruck und den Charakter der Narrensymbolik. Je stolzer die Kopfbedeckung, desto stolzer und Ausdrucksvoller wird der Charakter der Narrenfigur mit den kunstvollen Masken. In den Werkstätten oder Ateliers der Holzbildhauer entstehen neben den handgeschnitzten Larven oder Masken auch die traditionellen Aufbauten und Kopfbedeckungen, die in der schwäbisch alemannischen Fasnet tief verwurzelt sind. Jedes Stück ist ein Unikat, das Form und Funktion perfekt vereint. Und diese Grundlage erkennen wir auch aus den Brauchtümern, aus denen die Fasnet meist entsprungen ist.
Der Narr und seine Maske als eine Kunsteinheit:
Wenn die Narren am Schmotzige Dunschdig uf de Gass gehen, fällt der Blick zuerst auf das markante Gesicht. Doch wer genau hinsieht, erkennt die Perfektion des Ausdrucks mit der gesamten Kopfbedeckung. Ob aufwendiger Strohhut, Pelzkappe oder kunstvolle Haube. Die Kopfbedeckung erzählen die Geschichte der Zunft und vervollständigen das Bild, das wir seit Generationen im Brauchtum und der Fasnet pflegen.
Die Macht der Kopfbedeckung:
Die Vielfalt der Kopfbedeckungen in der Fasnet ist so groß wie die Zahl der Narrenzünfte selbst. In der folgenden Galerie möchte der Autor euch einen Einblick in die verschiedenen Formen und Materialien geben, die meist speziell für die schwäbisch-alemannische Fasnacht angefertigt werden. Von der ersten Skizze bis zur fertigen Kopfbedeckung steckt in jedem Detail pure Leidenschaft, die oftmals der Holzbildhauer in einem Zuge umsetzt.
Begriffe zum Thema Kopfbedeckungen in der Fasnet:
BauFachForum die Seite des Bauens, Kopfbedeckungen in der Fasnet, Fischerhut, Umzug, Narrenkappe, Narrensprung, Schwarzwald, Kostüm, Häs, Karneval, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Der Leutkircher Bajazzo
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder von der Historie zum heutigen Clown!

Hör- und Sehprobe Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet:
Thema: Der Leutkircher Bajazzo:
Hier sprechen wir von einer typischen Figur in der schwäbisch alemannischen Fasnet, die wieder einmal aus der Historie aus dem sechzehnten bis achtzehnten Jahrhundert zu suchen ist. Der Bajazzo ist dabei eine klassische Figur aus dem Ursprung der Commedia dell’arte, die ihren Ursprung aus Italien hat. Der Bajazzo ist dabei ein Spaßmacher, dem allerdings niemand eine eindeutige Rolle zuteilen kann. Er ist einmal der Clown und Spaßmacher und im gleichen Zuge, die Weisheit und der Mahner in einer immer aktuellen Gesellschaft. Daher ist der Bajazzo auch eine Ausnahmefigur in der schwäbisch alemannischen Fasnet, die man zwischen den Geistern, Teufel und wilde Gestalten wie Krampusse und Perchten findet. Eine gelungene Fasnetsfigur aus der Narrenzunft Leutkirch im Allgäu, die Farbe ins Fasnets-Spiel der Umzüge und Narrensprünge bringt. Seit gespannt auf das nächste Short!!!
Der Hintergrund vom Leutkircher Bajazzo:
Der Leutkircher Bajazzo gehört zu einer zentralen Figur der schwäbisch-alemannischen Fasnacht in Leutkirch im Allgäu und gehört zur Narrenzunft Nibelgau Leutkirch e.V..
Ursprung und Bedeutung:
Der Name wurde aus dem italienischen Pagliaccio was übersetzt Clown oder Spaßmacher bedeutet, abgeleitet. Der Bajazzo ist in der Commedia dell’arte die Gestalt, die das bäuerliche, etwas tollpatschige Gegenstück zum edlen Harlekin darstellt.
Geschichte in Leutkirch:
Die heutige Gruppe der Bajazzos wurde 1965 an einem Stammtisch gegründet. Sie wurde als fröhliches Gegenstück zu den oft schaurigen Maskengestalten der Fasnacht ins Leben gerufen, um zur allgemeinen Erheiterung beizutragen.
Das Erscheinungsbild als Häs:
Der Bajazzo aus Leutkirch im Allgäu trägt traditionell ein weites Gewand, das oft mit bunten Flicken oder Flecken gespickt ist.
Kopfbedeckung:
Um an unser Thema der Kopfbedeckungen anzuschließen, trägt der Bajazzo den typischen spitzer Clowns-Hut und wird oft mit einer Halskrause gesehen.
Was ist die Funktion des Bajazzo in der Fasnet?
Er stellt den buchstäblichen Possenreißer und Narr in der Fasnet dar. Somit auch seine Hauptaufgabe das Possenreißen ist. An die Kinder werden bei den Umzügen von den Bajazzos Süßigkeiten verteilt. Eine Bereicherung in der schwäbisch alemannischen Fasnet mit toll verspielten Farben, die das düstere Fasnets-Wesen mit Geister, Perchten und Krampusse erheblich auflockert.
Jubiläum der Gruppe:
Die Gruppe feierte im Jahr 2025 ihr 60-jähriges Jubiläum. Mehr Informationen findet Ihr unter der Maskengruppen der Zunft.
Link zu: Maskengruppe Narrenzunft Bajazzo Nibelgau, ein Teil der Narrenzunft Nibelgau Leutkirch e.V..
Begriffe zum Thema Narrenzunft Bajazzo Nibelgau:
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Was ist die Commedia dell’arte?
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet oder vom Shakespeare und Molière zum Leutkircher Bajazzo?
Was ist die Commedia dell’arte?
Unter der Commedia dell’arte verstehen wir eine Form des italienischen Stegreiftheaters. Die Blütezeit dieser Kunstform war zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert. Der Name bedeutet übersetzt im Vergleich zu Deutschland professionelles Theater oder Schauspielkunst. Ausgelöst daraus, dass die ganzen Schauspieler keine Laien oder Amateuren waren, sondern die Darsteller im Gegensatz zu einem festen Ensembles organisiert waren.
Improvisation und Szenarien:
Das Markante an den Stücken war, dass die Schauspieler keinen festen Text, hatten, sondern ein Scenario oder übersetzt einen Handelsabriss bekamen bei dem nur in groben Zügen der Auf- und Abtritte sowie die grobe Handlung vorgegeben wurden. Die Dialoge wurden live auf der Bühne erfunden.
Feste Typen und Masken:
Auch hier haben sich die Künstler eigene, Markante Markenzeichen erworben. Man spricht hier von den sogenannten Ensemble aus archetypischen Figuren. Das Publikum erkannte diese gleich an ihren Masken und Kostümen.
Zanni oder der Diener:
Eine Schlüsselfigur ist dabei der immer hungrige und tollpatschige Arlecchino oder übersetzt der Harlekin und als Gegenspielerin die listige Brighella.
Vecchi oder der Alte:
In dieser Rolle stand der geizige venezianische Kaufmann Pantalone und der geschwätzige, pseudo-gelehrte Il Dottore.
Innamorati oder der Liebende:
Darunter verstand man die Rolle eines junge Paars wie beispielsweise eine der bekanntesten Figuren wie die Isabella und der Lelio. Diese beiden Figuren trugen als einzige keine Masken und wurden als Schauspieler deutlich erkannt.
Il Capitano:
II Capitano stand als das Synonym des prahlerischen aber feigen Soldaten.
Körpersprache und Lazzi:
Gespielt wurde meist in der freien Natur auf Marktplätzen. Daher war die Körpersprache der Künstler ganz entscheidend. Hier kann die Entstehung der Körpersprache, Akrobatik, Gestik als die Wiege des Schauspiels mit diesem künstlerischen Können angesehen werden. Unter Lazzi versteht man dabei fest einstudierte, komische Einlagen. Heute würden wir von Witze oder Slapstick sprechen. Also Bausteine vorhanden waren, die unterschiedlich nach Bedarf in die Live-Stücke eingebaut werden konnten.
Frauen und die Bühne:
Die Commedia dell’arte war aus der Historie der Entwicklung des Schauspiels heraus enorm bedeutsam. Markant war auch, dass hier erstmals Frauen professionell als Schauspielerinnen auftraten.
Die bekanntesten Commedia dell’arte Einflüsse:
Hier sind die Spannweiten weit ausgelegt. Gespielt wurde diese Art des Schauspiels von Shakespeare und Molière bis hin zu modernen Formaten wie Sitcoms oder die Art des Schauspiels von Schauspielern wie Charlie Chaplin.
Mit was ist das im heutigen Fernsehen vergleichbar?
Vergleiche können heute noch bei den Simpsons und Mr. Burns als klassische Parodie gesehen werden. Homer oder Bart beispielsweise übernehmen die Rolle des Arlecchino als tollpatschiger, aber gewitzter Diener Zanni. Marge dagegen entspricht der Colombina als die kluge Stimme der Vernunft.
Oder beispielsweise SpongeBob oder übersetzt der Schwammkopf. Hier agieren SpongeBob und Patrick als der naiven, optimistischen Zanni, während Thaddäus den arroganten Pantalone verkörpert.
Bei der Modern Family haben wir die Charaktere wie Gloria Delgado-Pritchett die den Charakter des modernen Beispiel für La Signora verkörpert.
Aber auch die moderne Improvisations-Comedy gehört hier mit dazu. Hier können die Parallelen zur Schillerstraße gesucht und gefunden werden. Hier erkennen wir gerade prägnant die Kunst der Tradition des Stegreifspiels. Auch hier haben die Schauspieler ohne festes Skript die künstlerische Freiheit des Spiels. Also auch hier den Schauspielern nur grobe Szenarien vorgegeben werden.
Und dann noch die Kunst des Slapstick-Formate als Kunstart. Da ist die Figur des Mr. Bean herausragend. Hier spricht man von der physischen Komik und die Dummheit kombiniert im Witz auszudrücken. Dies war früher der Charakter des typischen Arlecchino.
Die Bildgalerie des Bajazzos
Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet und Farbe kommt ins Spiel!
















Schwäbisch-alemannische Fasnet Masken
Schwäbisch-alemannische Fasnet Masken oder ist jede Maske ein Unikat???

Das ist hier gerade die Frage. Der Mummenschanz ist nicht derjenige, der nicht erkannte werden möchte. Vielmehr möchte er ja mit seinen Späßen und seinem Schabernack zu einem Star werden. Früher waren das meist drastische Strafen am Pranger und am Schandpfahl. Till Eulenspiegel beispielsweise war der Vorreiter der Verarsche der Könige und Landesfürsten.
Aber, ist das nicht das Gleiche, wie das heute mit dem Abbeißen einer Essig-Gurke ist, dass man in das Web stellt und Millionen von Klicks mit Similis kommen?
Oder wäre hier von Till Eulenspiegel nicht die Frage zu stellen, ob die Menschheit 2025 im Internet so intelligent war wie er?
Begriffe zum Thema
Figur, Unterrichtsmaterial, Steckbrief, Grundschule, Statue, Denkmal.
Einfach das Bild anklicken und Ihr kommt auf ein spannendes Video vom BauFachForum, meist passend zum Thema. Dabei verlasst Ihr das BauFachForum und kommt auf unsere YouTube-Seite.
Im Video die Band YouRock aus der Schweiz mit dem Song Sex on Fire von Kings of Lions. Damit Ihr mal seht, was es bedeutet an Kunst, die abgerissene Essig-Gurke noch zu toppen. Das ist Kunst ohne Essig-Gurke!!!
Müssten sich hier nicht alle verstecken, die hier aus der Dummheit heraus Zeit des Lebens mit einer ab gebissenen Gurke verbringen???
Kurz vor der vorausgezogenen Bundestagswahl 2025:
Wenn wir das Thema mit der Essiggurke nochmals aufgreifen, ist der moderne junge Mensch doch nicht mehr von Intelligenz geprägt. Dann geht es doch einfach nur noch um eine neue Kultur in Deutschland, die von den dümmsten der Welt geprägt wird. Das heißt dann, dass wir nicht mehr über eine Asylanten-Politik oder einer Sozialpolitik mehr diskutieren dürfen.
Mit Verlaub, wenn Intelligente alt wie junge Menschen, die dem BauFachForum angeschlossen sind, junge Menschen motivieren, Firmen für Ihre Zukunft zu gründen, müssten wir ja die schwache Intelligenz dieser Gurken-Abbeißer mit in den Geschäftsplan mit einbeziehen.
Denn dann wird es einfach den dummen Menschen das Geld aus dem Geldbeutel zu locken. Dann können wir alles verkaufen, was naturwissenschaftlich nicht real ist.
Selbst einen Kühlschrank in einen Iglu eines Eskimos.
Dann wird mit diesen Internet-Idioten die Geschäftslage in der Zukunft leicht gemacht.
Der Autor hat bereits mehrere Preise für Neuentwicklungen in Firmen gewonnen und auch Bücher unteranderem darüber, geschrieben.
Betrachten wir jetzt die wissenschaftliche Arbeit vom Autor über seine erste Preisarbeit um Betriebe intelligent in eine Zukunft zu führen, sind unsere Narren hier wie Till Eulenspiegel aus der Geschichte und der Sage heraus wahre hoch intelligente Menschen gewesen, mit denen wir auch heute noch die Wirtschaft am laufen halten könnten.
Aber, werden die Narren aus Fasching, heute schon aus den gehirnschwachen Narren aus dem Internet überholt???
Link zur: 1. Preisarbeit um Firmen in die Zukunft zu führen.

Das ist beispielsweise immer die Wertung eines Sachverständigen zwischen IST-Zustand und SOLL-Zustand. Das heißt, dass wir in allem, was wir tun und machen, immer überdenken müssen, was wir zum Leben überhaupt brauchen. Ein Thema ist dabei das Essen. Aus dem Internet und dem Handy, wird er Mensch nicht essen können. Also driftet die Grundlage des modernen Menschen 2025 mit dem Internet, weit weg von der realen Menschlichkeit.
Das Bild ist kein Zufall, sondern bewusst ausgewählt. Wir sehen das Narre-Normal. Also, die Kinder der Narren, die nicht unbedingt in einer Hygienebestimmung der EU- oder der BRD konfrontiert werden.
Aber, wer ist in Deutschland eigentlich der Ankläger und Richter? Sind das die gleichen Menschen, die Anklagen und dann nach nicht den Grundgesetzen des Grundgesetzes der BRD entsprechenden Leistungen bewerten und disziplinieren?
Nein, das sind die Eltern selber. Da werden Kinder aus den Hygiene-Grundsätzen der Krankenhäuser und der Brutkästen herausgenommen und werden so weiter erzogen und aufgezogen. Mit 7 Jahren des Alters der Kinder dann kommen Psychologen und Psychiater mit Ihren Gutachten auf das Ergebnis, dass die Kinder in einen Wald-Kindergarten müssen, damit Sie wieder lernen, Dreck und Sand zu essen???
Wie modern degeneriert können Menschen denn noch sein?
Begriffe zum Thema Hygiene:
Pflege, Krankenhaus, Mittelalter, Lebensmittel, Schule, Hand, Küche, Arbeitsplatz
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Das Video zeigt, wie man früher und auch heute noch auf den Mittelaltermärkten Dinnete macht mit dem noch nie ein Mensch krank wurde. Zumindest gibt es keine wissenschaftliche Nachweise dazu.
Viele Henna und nur oin Gockel???
Schwäbisch-alemannische Fasnet Masken oder warum die Vergleiche zu Tieren???

Hier sind wir jetzt bei der Grundlage des alten-Menschen und des neuen Internet-Menschen angekommen, der nicht mehr nachdenkt.
wenn wir in der Zukunft nicht begreife, dass die Welt und die Natur uns ernährt und immer nur die Jugend bezeugt, dass es wichtiger ist, künstliche Intelligenz und allem voran alles, was natürlich aus der Wissenschaft nicht mehr real ist achtet und ehrt, wird der Mensch aussterben.
Dann sind wir beim Gendern angekommen. Das heißt, daß wir aus der Gesellschaft keine Abgrenzungen mehr haben, wer Vater, Mann oder Mutter, Frau ist.
Komisch ist allerdings immer, dass die Kinder immer davon schwärmen und träumen, wie der Duft und Geschmack bei der Mutter aus der Küche heraus war.
Also, dass die Mutter, egal ob feminin zu titulieren, Sie immer die Grundlage der Familie war, die Menschen am Leben zu erhalten.
Wenn dann der intelligente Mensch mitbekommt, dass im Bundestag nach dem Inkrafttreten des Gleichberechtigungsgesetzt eine Debatte darüber geführt werden muss, dass im Gleichberechtigungsgesetz ganz vergessen wurde, wer eigentlich auf das Männer- und Frauenklo darf oder muss und darüber über Stunden abgestimmt wird, wer im Bundestag auf welches Klo darf, stellt sich für den Autor die Intelligenz-Fragte auch gegenüber unseren Politiker/innen inwieweit diese noch der Realität angehören???
Die Frage ist doch einfach, ob wir bei allen Gesetzen und Neuerungen überhaupt noch überleben wollen?
Begriffe zum Thema Nahrung Brot:
Brot, Gesund, Baby, Vollkornbrot, Weißbrot, Brotsorten, Getreide.
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Im Video seht Ihr vom deutschen Bäcker-Handwerk, das kaum noch die Energie bezahlen kann um Brot zu backen und reihenweise die Betriebe schließen muss, wie wir eigentlich das Überleben der Menschen funktioniert!!!
Und Ihr jungen Menschen? Euere tägliche Pizza, kommt aus dem gleichen Energie-Ofenwie vom Bäcker!!! Wir verbrauchen, seit die Mutter nicht mehr kocht 2/3 mehr Energie wie früher nur um Essen zu können!!!














Bilddatei Masken Holzbildhauer Schwäbisch Alemannische Fasnet
Krampus oder Krampusse in der Fasnet






















Maskenmuseum Deuringer Ravensburg Jogi Weiss Masken

















































Masken vom Rosenmontagsumzug Pfullendorf
































Rosenmontagumzug aus Pfullendorf Masken


























































Figuren der Basler Fasnet aus der Historie heraus
Bildergalerie mit Entwürfen von weiteren Entwürfen von Karl Jauslin 1842-1904
Holzkunst Leben vom Holzbildhauer






























