"Früher erntete ich, aufgrund meiner aufgestellten Regeln des Bauens, bei vielen Menschen Unbeliebtheit.
Heute weiß ich, warum ich das noch immer praktiziere!"

Schwäbisch- Alemannische Fasnet:
Fasnacht beginnt in den meisten schwäbisch-alemannischen Fasnets-Regionen nach Weihnachten bzw. nach Dreikönig, also nach dem 05. Januar ab dem 06. Januar statt. Hier richtet man sich nach der katholischen Kirche.
Begriffe zum Thema schwäbisch alemannische Fasnet:
BauFachForum die Seite des Bauens, schwäbisch alemannische Fasnet, Häs, Immaterielles Kulturerbe, Fastnacht Schwarzwald, Fasnacht Schwarzwald, Fasching, Faschingsumzug, Bodensee, Allgäu, Hexen, Hexa, Teufel, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Schwäbisch- Alemannische Fasnet:
Fasnacht beginnt in den meisten schwäbisch-alemannischen Fasnets-Regionen nach Weihnachten bzw. nach Dreikönig, also nach dem 05. Januar ab dem 06. Januar statt. Hier richtet man sich nach der katholischen Kirche.
Begriffe zum Thema schwäbisch alemannische Fasnet:
B
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Warum gibt es diese Seite?
Schwäbisch- Alemannische Fasnet:
Grundlegend ist die alemannische Fasnet kein Volksfest wie man das vom Ballermann aus dem Urlaub kennt. Nein, die schwäbisch-alemannische Fasnet ist offiziell als wertvolles Kulturgut anerkannt. Im Dezember 2014 wurde sie von der deutschen UNESCO-Kommission in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Daher ist die Fasnet eine strenge Einrichtung des Brauchtums, bei dem man nicht einfach tun und lassen kann was man möchte. Alle Veranstaltungen sind strengstens kontrolliert. So dass sich auch alle Veranstalter ganz streng an Regeln und allem voran an die Zunftregeln für Fasnet halten müssen. Wobei wir jetzt schon beim Handwerk angelangt sind. Denn das Handwerk begann mit gerade solchen Zünften, wie die heute noch in der Fasnet erkannt werden können. Die ersten Handwerkerzünfte entstanden in Europa um das 11. und 12. Jahrhundert. Das war der Startschuss dafür, dass das Städtewesen und der Handel über Zünfte strengstens geregelt wurden. Betrachten wir aus der Historie die ersten Erwähnungen der Fasnet greifen diese auf den südwestdeutschen Raum um das 13. Jahrhundert zurück. Somit erkannt werden muss, dass erst nach der Gründung der Handwerkerzünfte es noch 100 Jahre benötigt hat bis die ersten Fasnetserwähnungen gerade im Süddeutschen Raum und speziell aus dem Schwarzwald in Urkunden erwähnt wurden. Daher werden die Zünfte auch an die handwerklichen Leistungen angeknüpft. Die bekannte historische erste Erwähnung in Deutschland war die Wormser Fischerzunft die bereits um 1106 urkundlich erwähnt wurde. Also der Fisch in der Fasnet historisch aus der ersten Handwerker-Zunft entstand. Danach ging es bis in das 12. Jahrhundert als aus den Ländern Italien und Frankreich Zünfte gegründet wurden. Erst danach folgten England und Deutschland diesem Prinzip im Gesamten. Daher war die Blütezeit des Handwerks, im 14. und 16. Jahrhundert als Handwerkerorganisationen gegründet wurden eine sehr große Wirtschaftsmacht. Man sprach dabei einmal von Zünften und dann auch von Gilden oder Korporationen. Damit wurde auch der gesamte Außenhandel geregelt. Die Zünfte wollten logischerweise ja auch Handel betreiben. Allerdings diese Marktwege von den Handwerkern nicht erschlossen werden konnten. Daher stießen im 12. bis zum 17. Jahrhundert die deutsche Hanse und entsprechende Städte- und Kaufmannsbünde hinzu. Dazu gehörten auch die Handelsfamilie der Fugger aus Augsburg. Damit entstand aus Deutschland heraus ein kontrollierte und streng geregeltes Zukunftswesen für die Bürger in Europa um weltweite Geschäfte zu betreiben.
Und gerade aus diesen Zünften, entstanden auch die Fasnachts-Brauchtümer die von den Narrenzünften bis heute noch im Brauchtum behütet werden.
Also seit gespannt auf diese Seite der Fasnet und dem Handwerk.
Daher ist Fasnacht auch mit Beginn und Ende strengstens geregelt. 
Fasnacht beginnt in den meisten schwäbisch-alemannischen Fasnets-Regionen nach Weihnachten bzw. nach Dreikönig, also nach dem 05. Januar ab dem 06. Januar statt. Hier richtet man sich nach der katholischen Kirche.

Was ist Gendern?
Gendern soll eine geschlechtergerechte Sprache darstellen. Dabei sollen die Geschlechter in der Kommunikation auch sichtbar und gleichberechtigt angezeigt werden. Dazu verlangen kluge Politiker, dass die Texte mit (*), (:), (_) und im Textverlauf dann „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ vorgetragen.

Im BauFachForum wird nicht gegendert!!!
Es müssen schon sehr bescheidene Menschen in Ihrer Wertigkeit sein, die wissenschaftliche Texte, die eh schwer verständlich sind jetzt auch noch mit einem Hokos Pokos zu versehen. Oder sind diese wenigen Menschen schon Geltungskranke mit Mach um Menschen den Zugang zu schweren Texten zu verbauen!!! Der Architekt, Bauleiter, Bauherr, ist geschlechtslos in den Texten des BauFachForums, genau gleich wie der Herr oder Frau Beton oder Stein!!!

Alemannische Fasnet Stegstrecker Pfullendorf

Alemannische Fasnet Stegstrecker Pfullendorf oder von Hexa, Narra, Goister uns vielen anderen Sagengestalten!!!

Link zum Inhaltsverteichnis

Betrachten wir den Eingangstext mit den Handwerkszünften aus denen die Fasnet aber auch das sicherlich beste Wirtschaftsprinzip der Welt entstanden ist, muss man sich heute 2025-2026 wundern ob Donald Trump in Amerika überhaupt in einer Schule war in der Wirtschaftsgrundlagen mit dem Zollhandel gelehrt wurde? Für Ihn sind Zölle kein Handelswert, sondern eine Spielgrundlage unserer Erstklässler mit ihren kleinen Rechenmaschine, an der viele bunte Holzkugeln befestigt sind. Und damit ruiniert er vorrangig sein eigenes Land. Denn Deutschland und Europa ist aus klaren Jahrhunderten Handwerkszünften aufgebaut worden. Amerika ist lediglich aus einem undefinierbaren Schul- und Ausbildungswesen aufgebaut worden. Das Prinzip war: Schauen und einfach nachmachen!!! Daher wird Deutschland mit Stand 18.01.2026 den krankhaften Eroberungswahn von Donald Trump ganz locker wegstecken und andere Wege finden.
Zitat: Wilfried Berger, Begründer vom BauFachForum und seit 50 Jahren selbstständiger Handwerksmeister mit den erneuten Zollerhöhungen mit der Einreise europäischer Soldaten in Grönland.     

Das Maskenabstauben in der schwäbisch alemannischen Fasnet

Alemannische Fasnet Stegstrecker Pfullendorf oder die Narren, Masken und Häser werden Freigelassen!!!  

Das Maskenabstauben:
Das beginnt meist am 06. Januar des neuen Jahres. Die Narren holen Ihr Häs, die Masken, Schemen und Larven von der Bühne und stauben diese ab. 
Im Schwäbischen in der Mundart bedeutet das dann etz goht’s degege. Das heißt übersetzt, die Fasnet hat angefangen und jede Minute geht es in Richtung Faschingsdienstag an dem die Fasnacht dann für ein Jahr wieder verbrannt wird. Gleichfalls beginnen ab diesem Datum die Narrenveranstaltungen und die Fasnetsumzüge mit der Staßenfasnet.
Die Hauptfasnet selber beginnt dann am Schmotzige Donnstig. Übersetzt ist das der schmutzige Donnerstag in der Fasnetswoche was dann bedeutet, dass bis zum Dienstag in der Stadt oder des Dorfes die Fasnacht regiert und nicht mehr das gemeine Volk mit den Ratshäusern. Jetzt folgt Umzug an Umzug in den Dörfern und Städten. Ab diesem Tag, gibt es auch das typische Fasnets-Essen für die Straße, das meist in Schmalz gebacken ist.
Was ist das Maskenabstauben?
Hierbei handelt es sich um den traditionellen Start der Fasnet mit dem die Staßenfasnet eingeleitet wird. Traditionell handelt es sich dabei um einen ausgesprochenen schwäbisch-alemannischer Fasnachtsbrauch. 
Somit findet das Maskenabstauben immer am Dreikönigstag statt. Entscheidend ist auch, dass bis Dreikönig auch kein Fasnetslärm gemacht werden darf. Auch die sogenannten Schneller dürfen erst ab diesem Tag mit den Karbatschen Schnellen. Erst wenn die Masken abgestaubt sind kann die Fasnet nach dem Dreikönigstag den 06. Januar stadtfinden.
Der Fasnetshintergrund dabei ist, dass die Narren ihre Masken, Larven oder die Schema die im Plural als Schemen bezeichnet werden oder die Glatte oder aber auch Glattlarve aus ihrem dunklen Verlies der Bühne oder der Garage befreit wird. Die Maske wird somit für die Fasnacht freigelassen. Gleiches gilt für das Fasnets-Häs, das gleichfalls vom Jahresstaub der Fasnetsruh abgestaubt wird. Symbolisch ist die ruhige Zeit des Jahres damit beendet und der Narr regiert in den Städten und Straßen. Oftmals ziehen die Narren dazu zum Marktplatz oder zum Zunfthaus, wo der Zunftmeister die Narren erwartet und es werden dort ritual auch für die Öffentlichkeit die Masken abgestaubt und die Häser gereinigt. Kein Narr in einer Narrenzunft ist es aus dem Narrenrecht heraus gestattet, die Maske vor dem 06. Januar aufzusetzen. In den schwäbisch alemannische Narrenhochburgen wie Rottweil oder Oberndorf ist das Maskenabstauben eine Zeremonie die meist mit dem ersten Narrensprung verbunden wird. 
Begriffe zum Thema Maskenabstauben:      
BauFachForum die Seite des Bauens, Maskenabstauben, Narrenzunft, Leonberg, Kornwestheim, Traditionelles Maskenabstauben Plätzlerzunft Altdorf, Weingarten, Horb, Salzstätten, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Das Maskenabstauben:
Das beginnt meist am 06. Januar des neuen Jahres. Die Narren holen Ihr Häs, die Masken, Schemen und Larven von der Bühne und stauben diese ab.
Im Schwäbischen in der Mundart bedeutet das dann etz goht’s degege. Das heißt übersetzt, die Fasnet hat angefangen und jede Minute geht es in Richtung Faschingsdienstag an dem die Fasnacht dann für ein Jahr wieder verbrannt wird. Gleichfalls beginnen ab diesem Datum die Narrenveranstaltungen und die Fasnetsumzüge mit der Staßenfasnet.
Die Hauptfasnet selber beginnt dann am Schmotzige Donnstig. Übersetzt ist das der schmutzige Donnerstag in der Fasnetswoche was dann bedeutet, dass bis zum Dienstag in der Stadt oder des Dorfes die Fasnacht regiert und nicht mehr das gemeine Volk mit den Ratshäusern. Jetzt folgt Umzug an Umzug in den Dörfern und Städten. Ab diesem Tag, gibt es auch das typische Fasnets-Essen für die Straße, das meist in Schmalz gebacken ist.
Was ist das Maskenabstauben?
Hierbei handelt es sich um den traditionellen Start der Fasnet mit dem die Staßenfasnet eingeleitet wird. Traditionell handelt es sich dabei um einen ausgesprochenen schwäbisch-alemannischer Fasnachtsbrauch.
Somit findet das Maskenabstauben immer am Dreikönigstag statt. Entscheidend ist auch, dass bis Dreikönig auch kein Fasnetslärm gemacht werden darf. Auch die sogenannten Schneller dürfen erst ab diesem Tag mit den Karbatschen Schnellen. Erst wenn die Masken abgestaubt sind kann die Fasnet nach dem Dreikönigstag den 06. Januar stadtfinden.
Der Fasnetshintergrund dabei ist, dass die Narren ihre Masken, Larven oder die Schema die im Plural als Schemen bezeichnet werden oder die Glatte oder aber auch Glattlarve aus ihrem dunklen Verlies der Bühne oder der Garage befreit wird. Die Maske wird somit für die Fasnacht freigelassen. Gleiches gilt für das Fasnets-Häs, das gleichfalls vom Jahresstaub der Fasnetsruh abgestaubt wird. Symbolisch ist die ruhige Zeit des Jahres damit beendet und der Narr regiert in den Städten und Straßen. Oftmals ziehen die Narren dazu zum Marktplatz oder zum Zunfthaus, wo der Zunftmeister die Narren erwartet und es werden dort ritual auch für die Öffentlichkeit die Masken abgestaubt und die Häser gereinigt. Kein Narr in einer Narrenzunft ist es aus dem Narrenrecht heraus gestattet, die Maske vor dem 06. Januar aufzusetzen. In den schwäbisch alemannische Narrenhochburgen wie Rottweil oder Oberndorf ist das Maskenabstauben eine Zeremonie die meist mit dem ersten Narrensprung verbunden wird.
Begriffe zum Thema Maskenabstauben:     
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Von der Narrhalla zur schwäbisch alemannischen Fasnet

Alemannische Fasnet Stegstrecker Pfullendorf oder wie begann das alles mit der Fasnet in Pfullendorf?   

Von der Narrhalla zur heutigen schwäbisch alemannischen Fasnet:
Im Vorfeld und in der Folge werden wir noch weiter erkennen können, dass sich die Fasnet in Pfullendorf auch entwickeln musste. Also aus dem rheinischen Vorbild die heutige Zunft Narrhalla Stegstrecker Pfullendorf heraus entwickelt hatte. 
Im Short sehrt ihr die Stegstrecke in der heutigen Version, wie sie am Rosenmontag in der Vielfalt der einzelnen Figuren der Zunft vom Obertor auf den Brunnenplatz einziehen. Natürlich, wie das sich für den Gastgeber gehört immer an der ersten Stelle des Rosenmontagsumzugs. Angeführt wird der Festzug vom Büttel oder der heutigen Narrenbolizei. Gefolgt von den bunten Plätzler Häsern der Hänsele. Der traditionelle Narrenruf ist dabei Narri Narro. Für die Fasnetsstimmung sorgt die Stadtkapelle Pfullendorf mit dem Pfullendorfer Narrenmarsch. Gefolgt von den Nidler und den Schaalweibern. Danach sehr Ihr den Narrarat und die Junghexa mit Ihrem Hexawaga. Die Schneller liefern dabei mit Ihren Karbatschen der Fasnet den richtigen Sound.
Begriffe zum Thema Stegstrecker Pfullendorf: 
BauFachForum die Seite des Bauens, Stegstrecker Pfullendorf, Hänsele, Fasnacht, Schnellergilde Pfullendorf, Fasnacht, Fasnet, Pfullendorfer Hexen, Umzug, Narrenzunft Stegstrecker, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Von der Narrhalla zur heutigen schwäbisch alemannischen Fasnet: Im Vorfeld und in der Folge werden wir noch weiter erkennen können, dass sich die Fasnet in Pfullendorf auch entwickeln musste. Also aus dem rheinischen Vorbild die heutige Zunft Narrhalla Stegstrecker Pfullendorf heraus entwickelt hatte.
Im Short sehrt ihr die Stegstrecke in der heutigen Version, wie sie am Rosenmontag in der Vielfalt der einzelnen Figuren der Zunft vom Obertor auf den Brunnenplatz einziehen. Natürlich, wie das sich für den Gastgeber gehört immer an der ersten Stelle des Rosenmontagsumzugs. Angeführt wird der Festzug vom Büttel oder der heutigen Narrenbolizei. Gefolgt von den bunten Plätzler Häsern der Hänsele.

Der traditionelle Narrenruf ist dabei Narri Narro. Für die Fasnetsstimmung sorgt die Stadtkapelle Pfullendorf mit dem Pfullendorfer Narrenmarsch. Gefolgt von den Nidler und den Schaalweibern. Danach sehr Ihr den Narrarat und die Junghexa mit Ihrem Hexawaga. Die Schneller liefern dabei mit Ihren Karbatschen der Fasnet den richtigen Sound.
Begriffe zum Thema Stegstrecker Pfullendorf:
BauFachForum die Seite des Bauens, Stegstrecker Pfullendorf, Hänsele, Fasnacht, Schnellergilde Pfullendorf, Fasnacht, Fasnet, Pfullendorfer Hexen, Umzug, Narrenzunft Stegstrecker, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Link zu: Narrenzunft Stegstrecker Pfullendorf
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Alemannische Fasnet im Baulexikon

Die Stegstrecker 2025 im Bild

Bildserie Stegstrecker Startaufstellung

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Wie begann die Fasnet in Pfullendorf?

Alemannische Fasnet Stegstrecker Pfullendorf oder von der Narrhalla zur Fasnetszunft   

Fasching, kleine Heuchelei, als wären wir sonst maskenlos.
Zitat: Manfred Hinrich 1926 – 2015. Er war Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller.

Alles ist im Rechtswesen klar und deutlich beschrieben. Dass aber ein Bauherr eine Makellose Bausubstanz bekommt ist gesetzlich leider nicht geregelt. Für Pfusch am Bau muss komischerweise niemand haften.
Zitat: Wilfried Berger, Begründer vom BauFachForum 2025

Die historischen Hintergründe der Pfullendorfer Fasnet:
Erst einmal müssen wir verstehen, dass der Beginn der Fasnet in Pfullendorf nicht mit der sogenannten Zunft entstand. Pfullendorf begann mit einer Narrhalla mit den Stegstreckern. 
Was ist dabei die Narrhalla?
Der Begriff selber bedeutet die Halle der Narren!!! Hier bezieht man sich einmal auf den Begriff Narr und dann auf den Begriff Walhalla. Hierbei ist die Walhalla eine Gedenkstätte von gefallenen tapferen Krieger in der nordischen Mythologie. 
Dazu wird ein Ort verstanden, in dem die Helden der fünften Jahreszeit das Regiment übernehmen. Also die Narren aus diesen Hallen für die fünfte Jahreszeit entlassen werden und auferstehen. Die Hallen selber in der Fasnet stellen dabei die Bürgersäle dar, die festlich für die Prunksitzungen geschmückt werden. Im Bild vom Short erkennen wir um ca. 1841 Einladungen aus Ravensburg und die alte Gret in Pfullendorf, die historisch der Prunksaal war.
Wer ist die alte Gret aus Pfullendorf?
Aus der Historie der Stadt Pfullendorf befand sich der Prunksaal oder besser als Historischer Saal bezeichnet im alten Rathaus am Marktplatz. 
Aus der ehemaligen freien Reichstadt war dort auch das Rathaus mitten in Pfullendorf am Marktplatz angesiedelt. Als die Alte Gret in Pfullendorf bezeichnete man historisch das städtische Kauf- und Lagerhaus am Marktplatz. Dort war ein großer Saal mit eingegliedert gewesen, der wie vor beschrieben für öffentliche Feste, Tanzveranstaltungen und die Fasnacht genutzt wurden.   
Das Markenzeichen des Saals war die historische Holzdecke. Somit dieser Saal über Jahrhunderte hinweg Markant der repräsentativer Ort für festliche Anlässe war. Auch Empfänge und bürgerliche Versammlungen wie die Fasnet wurden dort abgehalten. Heute ist dort ein Teil des Rathauses und das Bürgerzentrum angesiedelt. 
Heute wird die neue Stadthalle draußen am Freibad für heutige Großveranstaltungen der Fasnacht und andere Festivitäten benutzt. 
Aus der Historie wurde dieser Saal speziell als die Alte Gret oder auch alte Gred bezeichnet, da dieser Saal ein tragender Ort der Pfullendorfer Fasnet war. Aus der Umgangssprache wird mit alter Gert eine alte Marktfrau bezeichnet. Beispielsweise einer Krämerfrau, Marktfrau oder Kräuterweib. Somit an der alten Gret historisch die Fasnet begann und mit der Hexenverbrennung dann auch endete.  
Aus der Historie heraus war früher das Verbrennen der alten Gret das Fasnets-Ende auf dem Marktplatz. Allerdings wird heute der Brauch mit dem verbrennen der Stroh-Hex zelebriert, da in Pfullendorf die Hexa-Gilde ein großer Teil der Narrenzunft ausmacht.   
Die ältesten Narrhalla Erwähnungen: 
Greifen wir zurück auf die erste Zunfterwähnung mit der Wormser Fischerei-Zunft wie im Vorspann vor zu erkennen ist, wurde diese Handwerkerzunft 1106 urkundlich erwähnt. Somit jetzt ja eine Abgliederung der Zunft zur Narrhalla gesucht werden muss. 
Listen wir einfach einmal die ältesten Narrhalla Erwähnungen auf:
1826 Die Narrhalla Bühl wird als älteste Erwähnung historisch geführt. 
1840 Narrhalla Worms
1846 Narrhalla Darmstadt
Die Karneval-Gesellschaft Narrhalla Darmstadt 1846 wurde am 2. Februar 1846 als elfter Verein in rheinischer Tradition in Deutschland gegründet.
1893 Narrhalla München
Zunft und oder Narrhalla?
Wir erkennen, dass somit aus dem Handwerks-Zunftwesen aus 1106 grundlegend die Fasnetsvereine in Zünfte eingegliedert waren. Und im 19. Jahrhundert eine neue große Veränderungswelle der Fasnet zu erkennen ist. Ab 1823 begann die organisierte Karnevals-Welle nach dem Ende der napoleonischen Kriege. Die Bürger begannen Fasching selber zu organisieren und haben die Frühe Fasnet aus den Zünften mit eingeschlossen. Diese Reform wurde vom Kölner Karnevals um 1823 ausgelöst. Die Zünfte wurden in dieser Zeit in Narrhalla-Vereine nach dem rheinischen Vorbild umgestaltet. 
Die Fasnet in der alemannischen Renaissance:
Wie es heute noch ist, war auch damals Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang  des 20. Jahrhundert die Schwaben des Kölner Karnevals nicht gut entgegengestellt. Daher entwickelte sich zu dieser Zeit eine Gegenbewegung zum rheinischen Karneval. 
Im Süddeutschen Raum, besannen sich die Fasnetsvereine zurück an ihre alten Traditionen der Zünfte zu erinnern. 1924 wurde dann die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte oder kurz VSAN gegründet. Dort wurden aus der Neugestaltung der Narrhalla-Zünfte bei denen auch die Rede von Prunksitzungen war und der größte Teil an den rheinischen Karneval angegliedert war, neu durchdacht. 
Die Narren griffen dabei wieder auf die vielen historische Larven, Masken und Häser zurück und rekonstruierten diese zum Teil neu. Mit diesen Grundlagen ist die heutige schwäbisch alemannische Fasnet bis heut noch erkennbar. Somit trennten sich im 19. und 20. Jahrhundert die meisten schwäbisch alemannische Fasnetsvereine weg vom Prunk des Narrhalla-Karnevals und nahmen wieder die Wurzeln aus dem Mittelalter mit dem Zunftwesen auf.  
Pfullendorf und die Fasnets-Renaissance:
In Pfullendorf gehen die ersten Belege der Fasnet in das 17. Jahrhundert zurück. Dort wurde, da ja Pfullendorf aus einer alten Burgstadt durch Graf Rudolf von Pfullendorf entstand und auch das Spital aus klösterlicher Grundlage mitten in der Stadt ansässig war, die Fastenzeit streng katholisch eingehalten. Also damals auf dem alten markanten Molassefelsen der heutigen Altstadt ca. 1150–1180 also im 12. Jahrhundert, mit dem Ende der Fastenzeit die Befreiung aus der Enthaltsamkeit mit der Fasnet gefeiert. Das ganze Treiben handelte damals um den Bereich der heutigen Stadtpfarrkirche St. Jakob und der angrenzenden Klosterpassage in der Hauptstraße.
Daraus bildete sich aus dem 13. Jahrhundert um 1220 die offizielle Stadtgründung. Aus dieser Zeit allerdings keine Überlieferungen von der Fasnet mehr zu finden sind. In der Sammlung in der Bibliothek des städtischen Spitals können allerdings die ersten Befreiungen nach der Enthaltsamkeit der Fastenzeit aus 1629 gefunden werden. Darunter die Beschwerden des damalige Stadtpfarrer Anton Bregenzer, der sich über die überteuerten Trink- und Fressgelage der Bürgerjugend nach der Fastenzeit beklagt. Diese ersten Narren bekamen von der Stadt zur Fasnacht Geldgeschenke zur Zehrung in einem  Gasthaus, weil sie zur Unterhaltung des Volkes in den Brunnen gesprungen waren. Daraus wird geschlossen, dass nicht nur in Munderkingen das Brunnenspringen zu einer Fasnetstradition wurde, sondern diese Tradition auch in Pfullendorf aus dieser Zeit bereits erkannt wurde. Somit davon ausgegangen werden muss, dass diese Erwähnung 1629 der Beginn der Pfullendorfer Fasnet war.
Das Missverständnis Pfullendorf und die Narrhalla:
Also aus dem 17. Jahrhundert die ersten Narrhalla Vereine noch gar nicht gegründet waren. Somit Pfullendorf zu dieser Zeit eine freie Narrenstadt war, wo sich die Narren den Grundlagen der im 13 Jahrhundert gegründeten Handwerker-Zünfte anschlossen, die sich um die Burg herum gegründet haben. Vermutlich waren dort auch sehr viele Handwerker als Narren mit involviert. Das ergibt sich aus den vielen Handwerklichen Fasnetsfiguren wie Zimmermann, Hopfenweible und Tuchmacher beispielsweise. 
Also wir jetzt historisch sehr vorsichtig sein müssen. Denn Pfullendorf war nie einem rheinischen Narrhalla-Dachverbandes angeschlossen!
Erkennen müssen wir allerdings, dass die rheinischen Narrhalla-Organisationen wesentlich weiter waren, wie im süddeutschen schwäbischen Raum. Daher übernahm Pfullendorf im 19. Jahrhundert mit der Gründung der Narrenzunft um 1856 den Namen Narrhalla lediglich als Narrenwort. Das offizielle Datum dürfte im Februar 1856 als das Gründungsdatum der Gesellschaft Narrhalla historisch fiktiv sein. Aus diesem Grunde wurde dann auch die Pfullendorfer Fasnet erst mal mit der Prunkimitation des rheinischen Karnevals übernommen.
Begriffe zum Thema Narrhalla:      
BauFachForum die Seite des Bauens, Narrhalla, Narrhalla Mauern, Rieden, Narrhalla Landshut, Narrhalla Erding, Narrhalla Ball, Prinzengarde, Narrhalla Brühl, Prinzenpaar, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Die historischen Hintergründe der Pfullendorfer Fasnet:
Erst einmal müssen wir verstehen, dass der Beginn der Fasnet in Pfullendorf nicht mit der sogenannten Zunft entstand. Pfullendorf begann mit einer Narrhalla mit den Stegstreckern.
Was ist dabei die Narrhalla?
Der Begriff selber bedeutet die Halle der Narren!!! Hier bezieht man sich einmal auf den Begriff Narr und dann auf den Begriff Walhalla. Hierbei ist die Walhalla eine Gedenkstätte von gefallenen tapferen Krieger in der nordischen Mythologie.
Dazu wird ein Ort verstanden, in dem die Helden der fünften Jahreszeit das Regiment übernehmen. Also die Narren aus diesen Hallen für die fünfte Jahreszeit entlassen werden und auferstehen. Die Hallen selber in der Fasnet stellen dabei die Bürgersäle dar, die festlich für die Prunksitzungen geschmückt werden. Im Bild vom Short erkennen wir um ca. 1841 Einladungen aus Ravensburg und die alte Gret in Pfullendorf, die historisch der Prunksaal war.
Wer ist die alte Gret aus Pfullendorf?
Aus der Historie der Stadt Pfullendorf befand sich der Prunksaal oder besser als Historischer Saal bezeichnet im alten Rathaus am Marktplatz.
Aus der ehemaligen freien Reichstadt war dort auch das Rathaus mitten in Pfullendorf am Marktplatz angesiedelt. Als die Alte Gret in Pfullendorf bezeichnete man historisch das städtische Kauf- und Lagerhaus am Marktplatz. Dort war ein großer Saal mit eingegliedert gewesen, der wie vor beschrieben für öffentliche Feste, Tanzveranstaltungen und die Fasnacht genutzt wurden.   
Das Markenzeichen des Saals war die historische Holzdecke. Somit dieser Saal über Jahrhunderte hinweg Markant der repräsentativer Ort für festliche Anlässe war. Auch Empfänge und bürgerliche Versammlungen wie die Fasnet wurden dort abgehalten. Heute ist dort ein Teil des Rathauses und das Bürgerzentrum angesiedelt.
Heute wird die neue Stadthalle draußen am Freibad für heutige Großveranstaltungen der Fasnacht und andere Festivitäten benutzt.
Aus der Historie wurde dieser Saal speziell als die Alte Gret oder auch alte Gred bezeichnet, da dieser Saal ein tragender Ort der Pfullendorfer Fasnet war. Aus der Umgangssprache wird mit alter Gert eine alte Marktfrau bezeichnet. Beispielsweise einer Krämerfrau, Marktfrau oder Kräuterweib. Somit an der alten Gret historisch die Fasnet begann und mit der Hexenverbrennung dann auch endete.  
Aus der Historie heraus war früher das Verbrennen der alten Gret das Fasnets-Ende auf dem Marktplatz. Allerdings wird heute der Brauch mit dem verbrennen der Stroh-Hex zelebriert, da in Pfullendorf die Hexa-Gilde ein großer Teil der Narrenzunft ausmacht.   
Die ältesten Narrhalla Erwähnungen:
Greifen wir zurück auf die erste Zunfterwähnung mit der Wormser Fischerei-Zunft wie im Vorspann vor zu erkennen ist, wurde diese Handwerkerzunft 1106 urkundlich erwähnt. Somit jetzt ja eine Abgliederung der Zunft zur Narrhalla gesucht werden muss.
Listen wir einfach einmal die ältesten Narrhalla Erwähnungen auf:
1826 Die Narrhalla Bühl wird als älteste Erwähnung historisch geführt.
1840 Narrhalla Worms
1846 Narrhalla Darmstadt
Die Karneval-Gesellschaft Narrhalla Darmstadt 1846 wurde am 2. Februar 1846 als elfter Verein in rheinischer Tradition in Deutschland gegründet.
1893 Narrhalla München
Zunft und oder Narrhalla?
Wir erkennen, dass somit aus dem Handwerks-Zunftwesen aus 1106 grundlegend die Fasnetsvereine in Zünfte eingegliedert waren. Und im 19. Jahrhundert eine neue große Veränderungswelle der Fasnet zu erkennen ist. Ab 1823 begann die organisierte Karnevals-Welle nach dem Ende der napoleonischen Kriege. Die Bürger begannen Fasching selber zu organisieren und haben die Frühe Fasnet aus den Zünften mit eingeschlossen. Diese Reform wurde vom Kölner Karnevals um 1823 ausgelöst. Die Zünfte wurden in dieser Zeit in Narrhalla-Vereine nach dem rheinischen Vorbild umgestaltet.
Die Fasnet in der alemannischen Renaissance:
Wie es heute noch ist, war auch damals Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang  des 20. Jahrhundert die Schwaben des Kölner Karnevals nicht gut entgegengestellt. Daher entwickelte sich zu dieser Zeit eine Gegenbewegung zum rheinischen Karneval.
Im Süddeutschen Raum, besannen sich die Fasnetsvereine zurück an ihre alten Traditionen der Zünfte zu erinnern. 1924 wurde dann die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte oder kurz VSAN gegründet. Dort wurden aus der Neugestaltung der Narrhalla-Zünfte bei denen auch die Rede von Prunksitzungen war und der größte Teil an den rheinischen Karneval angegliedert war, neu durchdacht.
Die Narren griffen dabei wieder auf die vielen historische Larven, Masken und Häser zurück und rekonstruierten diese zum Teil neu. Mit diesen Grundlagen ist die heutige schwäbisch alemannische Fasnet bis heut noch erkennbar. Somit trennten sich im 19. und 20. Jahrhundert die meisten schwäbisch alemannische Fasnetsvereine weg vom Prunk des Narrhalla-Karnevals und nahmen wieder die Wurzeln aus dem Mittelalter mit dem Zunftwesen auf.  
Pfullendorf und die Fasnets-Renaissance:
In Pfullendorf gehen die ersten Belege der Fasnet in das 17. Jahrhundert zurück. Dort wurde, da ja Pfullendorf aus einer alten Burgstadt durch Graf Rudolf von Pfullendorf entstand und auch das Spital aus klösterlicher Grundlage mitten in der Stadt ansässig war, die Fastenzeit streng katholisch eingehalten. Also damals auf dem alten markanten Molassefelsen der heutigen Altstadt ca. 1150–1180 also im 12. Jahrhundert, mit dem Ende der Fastenzeit die Befreiung aus der Enthaltsamkeit mit der Fasnet gefeiert. Das ganze Treiben handelte damals um den Bereich der heutigen Stadtpfarrkirche St. Jakob und der angrenzenden Klosterpassage in der Hauptstraße.
Daraus bildete sich aus dem 13. Jahrhundert um 1220 die offizielle Stadtgründung. Aus dieser Zeit allerdings keine Überlieferungen von der Fasnet mehr zu finden sind. In der Sammlung in der Bibliothek des städtischen Spitals können allerdings die ersten Befreiungen nach der Enthaltsamkeit der Fastenzeit aus 1629 gefunden werden. Darunter die Beschwerden des damalige Stadtpfarrer Anton Bregenzer, der sich über die überteuerten Trink- und Fressgelage der Bürgerjugend nach der Fastenzeit beklagt. Diese ersten Narren bekamen von der Stadt zur Fasnacht Geldgeschenke zur Zehrung in einem  Gasthaus, weil sie zur Unterhaltung des Volkes in den Brunnen gesprungen waren. Daraus wird geschlossen, dass nicht nur in Munderkingen das Brunnenspringen zu einer Fasnetstradition wurde, sondern diese Tradition auch in Pfullendorf aus dieser Zeit bereits erkannt wurde. Somit davon ausgegangen werden muss, dass diese Erwähnung 1629 der Beginn der Pfullendorfer Fasnet war.
Das Missverständnis Pfullendorf und die Narrhalla:
Also aus dem 17. Jahrhundert die ersten Narrhalla Vereine noch gar nicht gegründet waren. Somit Pfullendorf zu dieser Zeit eine freie Narrenstadt war, wo sich die Narren den Grundlagen der im 13 Jahrhundert gegründeten Handwerker-Zünfte anschlossen, die sich um die Burg herum gegründet haben. Vermutlich waren dort auch sehr viele Handwerker als Narren mit involviert. Das ergibt sich aus den vielen Handwerklichen Fasnetsfiguren wie Zimmermann, Hopfenweible und Tuchmacher beispielsweise.
Also wir jetzt historisch sehr vorsichtig sein müssen. Denn Pfullendorf war nie einem rheinischen Narrhalla-Dachverbandes angeschlossen!
Erkennen müssen wir allerdings, dass die rheinischen Narrhalla-Organisationen wesentlich weiter waren, wie im süddeutschen schwäbischen Raum. Daher übernahm Pfullendorf im 19. Jahrhundert mit der Gründung der Narrenzunft um 1856 den Namen Narrhalla lediglich als Narrenwort. Das offizielle Datum dürfte im Februar 1856 als das Gründungsdatum der Gesellschaft Narrhalla historisch fiktiv sein. Aus diesem Grunde wurde dann auch die Pfullendorfer Fasnet erst mal mit der Prunkimitation des rheinischen Karnevals übernommen.
Begriffe zum Thema Narrhalla:     
BauFachForum die Seite des Bauens, Narrhalla, Narrhalla Mauern, Rieden, Narrhalla Landshut, Narrhalla Erding, Narrhalla Ball, Prinzengarde, Narrhalla Brühl, Prinzenpaar, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Schneller Gilde Pfullendorf

Alemannische Fasnet Stegstrecker Pfullendorf oder der Krach ein Privileg der schwäbisch alemannischen Fasnet   

Die Schnellergilde Pfullendorf:
Die Schnellergilde ist eine der historischen traditions-Gruppen aus der Pfullendorfer Fasnet. Sie sind eine Einzelgruppe innerhalb der Narrenzunft Pfullendorf. Das sogenannte Schnellen ist dabei eine Brauchtums-Kunst mit dem Knallen einer Karbatsche.    
Mit der Karbatsche wird ein traditioneller Brauchtum zelebriert, bei dem der die sogenannten Karbatschenschwinger  mit gezieltem Schwung einen lauten Knalleffekt erzeugt. Das Ganze ist nicht nur eine besondere Technik, sondern auch eine enorme Kraftaufwendung.   
Wann wird Geknallt?
Das Knallen mit der Karbatsche eröffnet die Fasnet an Dreikönig am 06. Januar des neuen Jahrs. Punkt 6 Uhr, wird von der Schnellergilde die Fasnet angeschnellt und somit auch die Straßenfasnet eröffnet. Damit ist die fünfte Jahreszeit dann eröffnet. 

Classic Feld:   
Wie sehen die Schneller aus Pfullendorf aus?
Das Erscheinungsbild der Schneller soll die traditionelle Fasnetsfigur eines Fuhrmanns aus dem 19. Jahrhundert gleichen. So sind die Schneller mit der Tracht in einem blauen Fuhrmannskittel, einer Reithose, Schafstiefeln und einer schwarzen Zipfelmütze gekleidet. 
Schneller Wettbewerbe:
An jeder Fasnet organisieren die Schneller am Fasnetsdienstag das Preisschnellen. Diese Tradition wird schon seit 1962 in den historischen Archiven dokumentiert und wird so seitdem bis in die Neuzeit als Brauchtum beibehalten. 
Die Schneller Weltmeisterschaft:
Die Weltmeisterschaft der Schneller oder kurz Schneller WM findet regelmäßig in immer wechselnden Fasnetszünften statt. Im Turnier messen sich Einzelpersonen und Gruppen in verschiedenen Kategorien und treten direkt und in Gruppen gegeneinander an. 
Wie Begann die Schneller WM?
Da Pfullendorf im traditionellen Karbatschen-Schnelle als Hochburg gilt, war die Premiere der ersten Schneller WM 2003 in Pfullendorf. 
Im Turnusmäßigen Wechsel war die letzte WM 2020 in Pfullendorf.
Es gibt leider, bzw. kann aus der Historie keine vollständig Liste der Erfolge mit den WM-Titeln der Pfullendorfer Teilnehmer gefunden werden. 
Dem BauFachForum bekannt sind folgende Personen auf den vordersten Plätzen:
Schneller WM 2003 in Pfullendorf:
Charlotte Seelmann: Platz 5 der Damenwertung.
Schneller WM 2020 in Pfullendorf:
Das BauFachForum hat darüber berichtet:
Link zu: Teil 1 Schneller WM Folien über die WM
Link zu: Teil 2 Schneller WM Siegerehrung 
Pfullendorf war in diesem Jahr aus dem gesamten Vierländerverbund der Gastgeber. Es gingen ca. 400 Teilnehmer an den Start.  
Erfolgreiche Platzierungen der Pfullendorfer Schneller: 
Mit dem Heimvorteil des eigenen Publikums konnte die Schnellergilde Pfullendorf ihren Heimvorteil gut nutzen und erreichte mehrere vordere Plätze in verschiedenen Kategorien.
Die wichtigsten Schneller-Ikonen aus Pfullendorf sind dabei:
Der aktuelle Gildemeister der Schnellergilde Pfullendorf ist mit Stand 2025 Oliver Müller. 
Er wurde zuletzt bei der Hauptversammlung im Dezember 2024 in seinem Amt bestätigt. Somit geleitet er auch de Schnellergilde Pfullendorf in die aktuelle Fasnetssaison 2026. Peter Axt trägt dabei den Titel des ehemaligen Schnellerkönig.
Schneller WM 2024 in Weingarten:
Bekannt sind hier die Weltmeister und erfolgreiche Teilnehmer wie folgt:
Mats Staniszewski: Weltmeister in der Einzel-Kategorie (männlich) bis 12 Jahre.
Mathilda Dabbelt: Weltmeisterin in der Einzel-Kategorie (weiblich) bis 12 Jahre.
Josie Lehmann: Erfolgreiche Teilnehmerin (Podestplatz) in der Kategorie bis 12 Jahre.
Henning Baumann: Erfolgreicher Teilnehmer der Schnellergilde Pfullendorf.
Henry Lehmann: Erfolgreicher Teilnehmer der Schnellergilde Pfullendorf. 
Die Stadtmeister waren in diesem Jahr Florian Weißhaupt, Jonathan Walk und weitere Teilnehmer.
Woher kommt das Schnellen?
Wie bereits vorgetragen ist das Schnellen eine Grundlage die in Pfullendorf bereits seit 1962 historisch überliefert ist und zum traditionellen Brauchtum der Fasnet dazugehört. Besser gesagt, nicht mehr weg zu denken ist. Wo das Schnellen direkt historisch herkommt ist umstritten. Die einen Quellen besagen, dass dies auf die Südtiroler Fuhrmänner zurückzuführen ist. Andere Quellen besagen, dass es auf die Tiroler Schwabenkinder zurückzuführen ist, die als Saisonarbeiter buchstäblich von den schwäbischen Eltern für die Erntezeit vermietet wurden. Und um die Kinder, als Hirten auf der Alm an die Stundenzeiten des Tages zu erinnern, wurden mit entsprechenden Karbatschenschlägen die Uhrzeit über die Täler und Berge geschnellt. Heute kennen wir dies noch von Kirchturmuhren mit dem Glockenschlägen mit Voller-, Viertel- und Halber-Stunde.
Das Schnellen als Männerdomäne:
Lange Zeit war die Pfullendorfer Schneller-Gilde eine reine Männerdomäne. In der Neuzeit kamen allerdings vermehrt Frauen hinzu und werden so auch in die entsprechenden Gruppen eingegliedert. 
Das Ende der Pfullendorfer Fasnet:
Auch diese endet mit den Schnellern. Am Fasnetsdienstag nach der Hexaverbrennung wird in der Fasnet dann zum letzten Mal geschnellt und sie endet pünktlich um 24 Uhr. 
Link zu: Erschöpfende Auskünfte über den Krach in der Fasnet erfährt Ihr im Link
Link zu: Erschöpfende Infos über die Narrenzünfte aus Pfullendorf erfahrt Ihr im Link
Begriffe zum Thema Schneller Gilde:
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Die Schnellergilde Pfullendorf:
Die Schnellergilde ist eine der historischen traditions-Gruppen aus der Pfullendorfer Fasnet. Sie sind eine Einzelgruppe innerhalb der Narrenzunft Pfullendorf. Das sogenannte Schnellen ist dabei eine Brauchtums-Kunst mit dem Knallen einer Karbatsche.
Mit der Karbatsche wird ein traditioneller Brauchtum zelebriert, bei dem der die sogenannten Karbatschenschwinger  mit gezieltem Schwung einen lauten Knalleffekt erzeugt. Das Ganze ist nicht nur eine besondere Technik, sondern auch eine enorme Kraftaufwendung.
Wann wird Geknallt?
Das Knallen mit der Karbatsche eröffnet die Fasnet an Dreikönig am 06. Januar des neuen Jahrs. Punkt 6 Uhr, wird von der Schnellergilde die Fasnet angeschnellt und somit auch die Straßenfasnet eröffnet. Damit ist die fünfte Jahreszeit dann eröffnet.

Wie sehen die Schneller aus Pfullendorf aus?
Das Erscheinungsbild der Schneller soll die traditionelle Fasnetsfigur eines Fuhrmanns aus dem 19. Jahrhundert gleichen. So sind die Schneller mit der Tracht in einem blauen Fuhrmannskittel, einer Reithose, Schafstiefeln und einer schwarzen Zipfelmütze gekleidet.

Schneller Wettbewerbe:
An jeder Fasnet organisieren die Schneller am Fasnetsdienstag das Preisschnellen. Diese Tradition wird schon seit 1962 in den historischen Archiven dokumentiert und wird so seitdem bis in die Neuzeit als Brauchtum beibehalten.

Die Schneller Weltmeisterschaft:
Die Weltmeisterschaft der Schneller oder kurz Schneller WM findet regelmäßig in immer wechselnden Fasnetszünften statt. Im Turnier messen sich Einzelpersonen und Gruppen in verschiedenen Kategorien und treten direkt und in Gruppen gegeneinander an.

Wie Begann die Schneller WM?
Da Pfullendorf im traditionellen Karbatschen-Schnelle als Hochburg gilt, war die Premiere der ersten Schneller WM 2003 in Pfullendorf.
Im Turnusmäßigen Wechsel war die letzte WM 2020 in Pfullendorf.
Es gibt leider, bzw. kann aus der Historie keine vollständig Liste der Erfolge mit den WM-Titeln der Pfullendorfer Teilnehmer gefunden werden.
Dem BauFachForum bekannt sind folgende Personen auf den vordersten Plätzen:

Schneller WM 2003 in Pfullendorf:
Charlotte Seelmann: Platz 5 der Damenwertung.

Schneller WM 2020 in Pfullendorf:
Das BauFachForum hat darüber berichtet:
Link zu: Teil 1 Schneller WM Folien über die WM
Link zu: Teil 2 Schneller WM Siegerehrung
Pfullendorf war in diesem Jahr aus dem gesamten Vierländerverbund der Gastgeber. Es gingen ca. 400 Teilnehmer an den Start.
Erfolgreiche Platzierungen der Pfullendorfer Schneller:
Mit dem Heimvorteil des eigenen Publikums konnte die Schnellergilde Pfullendorf ihren Heimvorteil gut nutzen und erreichte mehrere vordere Plätze in verschiedenen Kategorien.
Die wichtigsten Schneller-Ikonen aus Pfullendorf sind dabei:
Der aktuelle Gildemeister der Schnellergilde Pfullendorf ist mit Stand 2025 Oliver Müller.
Er wurde zuletzt bei der Hauptversammlung im Dezember 2024 in seinem Amt bestätigt. Somit geleitet er auch de Schnellergilde Pfullendorf in die aktuelle Fasnetssaison 2026. Peter Axt trägt dabei den Titel des ehemaligen Schnellerkönig.

Schneller WM 2024 in Weingarten:
Bekannt sind hier die Weltmeister und erfolgreiche Teilnehmer wie folgt:
Mats Staniszewski: Weltmeister in der Einzel-Kategorie (männlich) bis 12 Jahre.
Mathilda Dabbelt: Weltmeisterin in der Einzel-Kategorie (weiblich) bis 12 Jahre.
Josie Lehmann: Erfolgreiche Teilnehmerin (Podestplatz) in der Kategorie bis 12 Jahre.
Henning Baumann: Erfolgreicher Teilnehmer der Schnellergilde Pfullendorf.
Henry Lehmann: Erfolgreicher Teilnehmer der Schnellergilde Pfullendorf.
Die Stadtmeister waren in diesem Jahr Florian Weißhaupt, Jonathan Walk und weitere Teilnehmer.

Woher kommt das Schnellen?
Wie bereits vorgetragen ist das Schnellen eine Grundlage die in Pfullendorf bereits seit 1962 historisch überliefert ist und zum traditionellen Brauchtum der Fasnet dazugehört. Besser gesagt, nicht mehr weg zu denken ist. Wo das Schnellen direkt historisch herkommt ist umstritten. Die einen Quellen besagen, dass dies auf die Südtiroler Fuhrmänner zurückzuführen ist. Andere Quellen besagen, dass es auf die Tiroler Schwabenkinder zurückzuführen ist, die als Saisonarbeiter buchstäblich von den schwäbischen Eltern für die Erntezeit vermietet wurden. Und um die Kinder, als Hirten auf der Alm an die Stundenzeiten des Tages zu erinnern, wurden mit entsprechenden Karbatschenschlägen die Uhrzeit über die Täler und Berge geschnellt. Heute kennen wir dies noch von Kirchturmuhren mit dem Glockenschlägen mit Voller-, Viertel- und Halber-Stunde.

Das Schnellen als Männerdomäne:
Lange Zeit war die Pfullendorfer Schneller-Gilde eine reine Männerdomäne. In der Neuzeit kamen allerdings vermehrt Frauen hinzu und werden so auch in die entsprechenden Gruppen eingegliedert.

Das Ende der Pfullendorfer Fasnet:
Auch diese endet mit den Schnellern. Am Fasnetsdienstag nach der Hexaverbrennung wird in der Fasnet dann zum letzten Mal geschnellt und sie endet pünktlich um 24 Uhr.
Link zu: Erschöpfende Auskünfte über den Krach in der Fasnet erfährt Ihr im Link
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Bildserie Stegstrecker Schneller 2025

Bildserie Schneller WM 2020

Der Narrenmarsch von Pfullendorf

Alemannische Fasnet Stegstrecker Pfullendorf oder die markante Musik zur Fasnet!

Der Fasching währt, verehren wir die Lüge,
Der Rolle treu mit lächerlichem Ernst,
Den süßen Rausch des Haufens nicht zu stören.
Zitat: Friedrich von Schiller von 1759 bis 1805. Johann Christoph Friedrich Schiller und ab 1802 von Schiller. Er war deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als der einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker.
Quelle: Schiller, Don Carlos oder ursprünglich Dom Karlos, Infant von Spanien, 1782-1787. Informationen über das gesamte Dramas in 1787. 1. Akt, 9. Auftritt, Don Carlos.

Genau dieses Zitat passt auf den Bauschaden. Er wird von den Verursachern immer verläugnet und der Sachverständige mit der Wahrheit wird immer der Lüge bezichtigt.
Zitat: Wilfried Berger 2024, Begründer vom BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.

Wo kommt der Pfullendorfer Narrenmarsch her?
Natürlich ist bei jeder Fasnet in Pfullendorf der Höhepunkt, wenn die Stadtmusik den Narrenmarsch anstimmt. Der Narrenmarsch gehört zum Herz der Pfullendorfer Fasnet. Es ist beeindruckend, wenn die ersten Trommelschläge erklingen und alles im Einklang aus dem Lateinischen in dulci jubilo singt. Was dann in der Übersetzung bedeutet in süßer Freude.
Der Pfullendorfer Narrenmarsch gehört zu den ältesten Narrenmärschen der in der schwäbisch-alemannischen Fasnacht bekannt ist.
Die Entstehungszeit datiert man auf das Jahr 1876. Als Komponist wird der Riedlinger Friedrich Ullrich benannt. Der Narrenmarsch selber wird volkstümlich als Radau-Marsch bezeichnet. Aus Riedlingen, das ja an der Donau liegt und in der Nähe von Ulm ist, wurde dieser in der Riedlinger Fasnet gespielt und gesungen. Mit einer Veröffentlichung in einem Leipziger und Kölner Musikverlag wurde er dann auch an den Kölner Karnevalls-Umzügen gespielt.

Einige Geschichtslücken:
Geschichtlich nicht deutlich überliefert ist, wie er dann zum Pfullendorfer Narrenmarsch wurde. Überliefert ist lediglich, dass er Ende des 19. Jahrhunderts sich in Pfullendorf einbürgerte.
Als Texter wird der Medizinalrat Dr. Josef Schreck benannt. Er hat den Text im Jahr 1895 für die Fasnacht in Pfullendorf neugestaltet.
Der Hintergrund war, dass er eine Fasnachtsgesellschaft mit dem Namen Narrhalla gründete. Allerdings muss verstanden werden, dass im Text eigentlich nichts über die Fasnet festgehalten ist. Die Rede ist nur von Fasching und Karneval. Vermutlich aus der Grundlage heraus, weil in der Zeit um 1900 der rheinische Karneval mehr in Mode war, wie die schwäbisch-alemannische Fasnet. Siehe die Erklärungen mit dem Begriff Narrhalla. 
Bezeichnend ist einfach, dass Narrenmärsche erst wieder nach dem 2. Weltkrieg gespielt wurden.

Neuer Pfullendorfer Narrenmarsch:
Der Stadtmusikdirektor Max Serazio komponiert in der Zeit als er die Stadtmusik dirigierte also in er Zeit 1972 bis 1996 einen eigenständigen Pfullendorfer Narrenmarsch. Sein Narrenmarsch ist als Narrenwalzer bekannt und darf natürlich ebenfalls auf keiner Fasnet in Pfullendorf fehlen.

Text zum Narrenmarsch:
Strophe 1:
Die schönste Zeit im ganzen Jahr bringt uns der Karneval.
Er ruft herbei die frohe Schar zum bunten Faschingsball.
Da springt und singt ein jeder froh, verschlucket Gram und Leid.
Und ist in dulci jubilo ein Narr zur rechten Zeit.

Refrain:
Narri, Narro, Narri, Narri, Narro, das treibt, das zieht,
das Glück erblüht nur immer Narra-Ho.

Strophe 2:
Ein freies Leben führen wir, ein Leben voller Wonn.
Trübsinn und Sorgen fliehen wir, uns lacht nur stets die Sonn.
Ob arm ob reich, das ist uns Wurst, das ist uns ganz egal.
Das gleiche Bier löscht unseren Durst und Narren sind wir all.

Refrain:
Narri, Narro, Narri, Narri, Narro, das treibt, das zieht,
das Glück erblüht nur immer Narra-Ho.

Strophe 3:
Ein Narr lebt herrlich in der Welt, an Freud gebricht’s ihm nicht.
Er braucht nur etwas kleines Geld, lacht aus manch reichen Wicht.
Der heut’ge Tag ist seine Zeit, er nimmt das Glück beim Schopf.
Humor und Witz ihn nur erfreut, und Ulk sitzt ihm im Kopf.

Refrain:
Narri, Narro, Narri, Narri, Narro, das treibt, das zieht,
das Glück erblüht nur immer Narra-Ho.

Strophe 4:
Der Narrenbaum, der steht nun da, und alle Welt kann sehn.
Wie unsere liebe Narrhalla um ihm herum wird gehen.
Der Baum soll wachsen und gedeihn, wir tanzen um ihn her.
Mit Fahn n Musik wir ihn einweihn, den Narrn der Stadt zu Ehr.

Begriffe zum Thema Narrenmarsch:      
BauFachForum die Seite des Bauens, Narrenmarsch, Munderkingen, Schrammberg, Aulendorf, Frittlingen, Weildorf, Stühlinger Narrenmarsch Berger Narrenmarsch, Narrenzunft, Ravensburg, Fasnet, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Wo kommt der Pfullendorfer Narrenmarsch her?
Natürlich ist bei jeder Fasnet in Pfullendorf der Höhepunkt, wenn die Stadtmusik den Narrenmarsch anstimmt. Der Narrenmarsch gehört zum Herz der Pfullendorfer Fasnet. Es ist beeindruckend, wenn die ersten Trommelschläge erklingen und alles im Einklang aus dem Lateinischen in dulci jubilo singt. Was dann in der Übersetzung bedeutet in süßer Freude.
Der Pfullendorfer Narrenmarsch gehört zu den ältesten Narrenmärschen der in der schwäbisch-alemannischen Fasnacht bekannt ist.
Die Entstehungszeit datiert man auf das Jahr 1876. Als Komponist wird der Riedlinger Friedrich Ullrich benannt. Der Narrenmarsch selber wird volkstümlich als Radau-Marsch bezeichnet. Aus Riedlingen, das ja an der Donau liegt und in der Nähe von Ulm ist, wurde dieser in der Riedlinger Fasnet gespielt und gesungen. Mit einer Veröffentlichung in einem Leipziger und Kölner Musikverlag wurde er dann auch an den Kölner Karnevalls-Umzügen gespielt.
 
Einige Geschichtslücken:
Geschichtlich nicht deutlich überliefert ist, wie er dann zum Pfullendorfer Narrenmarsch wurde. Überliefert ist lediglich, dass er Ende des 19. Jahrhunderts sich in Pfullendorf einbürgerte.
Als Texter wird der Medizinalrat Dr. Josef Schreck benannt. Er hat den Text im Jahr 1895 für die Fasnacht in Pfullendorf neugestaltet.
Der Hintergrund war, dass er eine Fasnachtsgesellschaft mit dem Namen Narrhalla gründete. Allerdings muss verstanden werden, dass im Text eigentlich nichts über die Fasnet festgehalten ist. Die Rede ist nur von Fasching und Karneval. Vermutlich aus der Grundlage heraus, weil in der Zeit um 1900 der rheinische Karneval mehr in Mode war, wie die schwäbisch-alemannische Fasnet. Siehe die Erklärungen mit dem Begriff Narrhalla.
Bezeichnend ist einfach, dass Narrenmärsche erst wieder nach dem 2. Weltkrieg gespielt wurden.
 
Neuer Pfullendorfer Narrenmarsch:
Der Stadtmusikdirektor Max Serazio komponiert in der Zeit als er die Stadtmusik dirigierte also in er Zeit 1972 bis 1996 einen eigenständigen Pfullendorfer Narrenmarsch. Sein Narrenmarsch ist als Narrenwalzer bekannt und darf natürlich ebenfalls auf keiner Fasnet in Pfullendorf fehlen.
 
Text zum Narrenmarsch:
Strophe 1:
Die schönste Zeit im ganzen Jahr bringt uns der Karneval.
Er ruft herbei die frohe Schar zum bunten Faschingsball.
Da springt und singt ein jeder froh, verschlucket Gram und Leid.
Und ist in dulci jubilo ein Narr zur rechten Zeit. 
Refrain:
Narri, Narro, Narri, Narri, Narro, das treibt, das zieht,
das Glück erblüht nur immer Narra-Ho. 
Strophe 2:
Ein freies Leben führen wir, ein Leben voller Wonn.
Trübsinn und Sorgen fliehen wir, uns lacht nur stets die Sonn.
Ob arm ob reich, das ist uns Wurst, das ist uns ganz egal.
Das gleiche Bier löscht unseren Durst und Narren sind wir all. 
Refrain:
Narri, Narro, Narri, Narri, Narro, das treibt, das zieht,
das Glück erblüht nur immer Narra-Ho. 
Strophe 3:
Ein Narr lebt herrlich in der Welt, an Freud gebricht’s ihm nicht.
Er braucht nur etwas kleines Geld, lacht aus manch reichen Wicht.
Der heut’ge Tag ist seine Zeit, er nimmt das Glück beim Schopf.
Humor und Witz ihn nur erfreut, und Ulk sitzt ihm im Kopf. 
Refrain:
Narri, Narro, Narri, Narri, Narro, das treibt, das zieht,
das Glück erblüht nur immer Narra-Ho. 
Strophe 4:
Der Narrenbaum, der steht nun da, und alle Welt kann sehn.
Wie unsere liebe Narrhalla um ihm herum wird gehen.
Der Baum soll wachsen und gedeihn, wir tanzen um ihn her.
Mit Fahn n Musik wir ihn einweihn, den Narrn der Stadt zu Ehr. 
Begriffe zum Thema Narrenmarsch:     
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Dazu verlässt Ihr das BauFachForum und Ihr kommt auf unseren YouTube-Kanal vom BauFachForum. Wenn euch ein Shorts zusagt, könnt Ihr zum ausführlichen Thema weiterklicken.
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Stadtmusik oder Stadtorchester Pfullendorf

Alemannische Fasnet Stegstrecker Pfullendorf oder das Orchester für die Narrenmusik?   

Fasnet ohne Musik ist wie eine Wiege ohne Kind!!!
Wenngleich wir aus diesem Bericht bereits einige Beispiele zur Erklärung von den schwäbisch, alemannischen Begriffen der Narrhalla erklärt haben und dass diese aus der rheinischen Fasnet abgeleitet sind, ist die Musik der Schwaben einzigartig.
Auch hier distanziert sich die schwäbisch alemannische Fasnet deutlich von der rheinischen Fasnet. Der Unterschied ist immer noch im Prunk der Veranstaltungen zu suchen. Daher ist auch die Musik des rheinischen Karnevals Prunkvoll und auf Garden-Tänze ausgelegt. Also, der koordinierte Tanz in der Synchronisierung ein entscheidendes Merkmal darstellt. Das ist in der schwäbischen alemannischen Fasnet komplett gegenläufig. 

Classic Text:    
Die Fasnetsmusik im klassischen schwäbisch alemannischen Musikgebrach:
Wenn wir uns einfach einmal die ganzen vielen Musikberichte vom BauFachForum nochmals vor Augen halten, hat sich das BauFachForum ganz stark in die Musikrichtungen hineinversetzt und für euch Analysen erstellt. Also letztendlich die Mutter der Musik der drei Akkorde Blues darstellt und dann in den unterschiedlichen Eigenschaften ausufert oder zu einer eigenen Charaktere der Musikrichtungen wird.
Hier einige Links um den Blues zu verstehen:
Link zu: Der Blues in der Bedeutung der Country-Musik
Link zu: Video-Short Hörproben zum Thema Blues
Link zu: Die Hauptstilrichtungen von der Country-Musik
Link zu: Bluegrass in der Countrymusik
Und aus diesen Grundlagen besteht beispielsweise jedes Volkslied, das auf der Welt gesungen und gespielt wird. Also die Fasnetsmusik jetzt aus der Musikrichtung gleich abgestimmt werden musste, wie Beispielsweise der einfache Blues aus der Wehmut der Sklaven der Historie von den Baumwollfeldern Amerikas. Nur mit dem Unterschied, dass auf einen einfachen Blues meist keine verrückten Tänze möglich sind. Daher wurde die Fasnetsmusik in die Marschmusik übergeleitet. Aus dem Blues beispielsweise entwickelten sich später der Honky-Tonk, der Nashville Sound und die Westernmusik um koordinierte Tänze zur Musik zu tanzen. Um zu verstehen, wie aus dem Blues diese Musikrichtungen übergeleitet wurden hier einige Links dazu.  
Hier einige Links im Vergleich zum Thema Country Music:
Link zu: Honky-Tonk in der Country Music
Link zu: Nashville Sound
Link zu: Western-Musik
Link zu: Western-Musik in der Country Musik
Wenn wir hier nur uns die vorgenannten Link anschauen, erkennen wir, dass der Honky-Tonk wie der Bluegrass expliziert aus einem 2/4 Takt entwickelt wurde, damit man auf Ihm gleichfalls Tanzen kann. Entstanden ist er in den  sogenannten Honky-Tonk-Bars rund um die Bars und Musik-Hallen der texanischen Ölfeldern. Und aus diesem Umfeld der Ölfelder, auf denen es meist sehr laut war, mussten auch die Instrumente aus den klassischen Musikinstrumenten mit elektrischen Instrumenten verstärkt werden. Dabei kam dann das heute bekannte Schlagzeug in Einsatz und ersetzte die klassischen Rhythmusinstrumente, wie das Waschbrett beispielsweise. Durch den 2/4 Takt und des langsamen Spielens der Melodien, entstand der typische Groove des Honky-Tonk der dann allerdings an Geschwindigkeit aufnimmt.
In der Fasnetsmusik ist das nichts anderes. Die Narren sind ja oft nicht musikalisch. Dennoch wollen Sie zu einer bestimmten Musik ihre Glocken und Schellen an den Häsern mit dem Hüpfen zur Musik zum klingen bringen.   

Kehren wir zurück zur Fasnetsmusik:
Bei der Fasnetsmusik ist das Ganze gleich gelagert wie in der Country Musik. Es musste ein System in die Musik kommen, die das Tanzen ermöglichte. Da aus der Fasnet heraus sehr viele Gruppen und Figuren als historischen, militärischen Uniformen und Fasnetsfiguren ausgerichtet sind, wurde aus der Militärmusik die Fasnetmusik abgeleitet. Eine wichtige Konstante war ja, dass die Fasnetsumzüge letztendlich Großteils auf den Straßen mit Narrensprüngen abgehalten wurden. Daher musste die Fasnet-Musik hauptsächlich zum Laufen und marschieren dienlich sein.   
Jetzt müssen wir uns ja wie vor bereits vorgetragen in die Entstehung der Fasnet im schwäbisch alemannischen Raum hineinversetzen. Dann sind wir hier ja genau nach den napoleonischen Kriegen mitten in der Militärzeit aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Daher haben sich auch die Narrenmärsche aus dieser Marschmusik die militärisch ausgerichtet war, entwickelt.  

Der rheinische Karneval und militärische Marsch-Strukturen:
So wie in Pfullendorf beispielsweise der Begriff Narrhalla immer noch in der Zunft eingebunden ist, entwickelte sich aus den ersten Zügen des rheinischen Karnevals exakt aus militärischen Grundlagen der Musik und den damit verbundenen Marschier-Grundlagen der Rhythmus für die Narrensprünge. 
Die Militärmärsche wurden, wie das mit der Country-Music vorgetragen, lediglich umgebaut worden und wurden fasnetsfähig und bis in die Neuzeit übernommen. 

Das Beispiel aus Kiebingen oder Elsach:
Dort können wir das Ganze am deutlichsten erkennen. Dort wurde der Alte Jägermarsch, der aus den Ursprüngen der Befreiungskriegen aus 1813–1815 entstanden ist und dort auch bei militärischen Veranstaltungen gespielt wurde, übernommen. 
Die Entstehung dieses Marsches geht auf das Jahr 1813 zurück, als Preußen freiwillige Jägerkorps aufstellte. Dieses Korps sollte somit im Kampf gegen die napoleonische Herrschaft eingesetzt werden. 
Dabei wurde der Marsch nicht als Kriegssignal komponiert, beidem entsprechende Signale auch entsprechende Handlungen der Soldaten durchgeführt werden sollten. 
Der Marsch sollte eine werbende Grundlage haben. Er wurde als Motivations- und Identifikationslied für die Freiwilligenverbände eingerichtet. Beispielsweise bedienten sich auch das Lützowsche Freikorps diesem Marsch. 
Historiker gehen allerdings davon aus, dass die Melodie selber wesentlich älter ist und die Wurzeln der Melodie aus dem russischen Zarenreich herrührt, wo er als der Jegerski Marsch oder im Original Егерский марш vom Leibgarde-Jägerregiment genutzt wurde.

Der Marsch als Parodie und Persiflage:
Fasnet ist egal ob aus dem rheinischen Karneval oder aus der schwäbisch alemannischen Fasnet letztendlich immer darauf ausgelegt, dass man Menschen, Sachen oder auch die Politik derblecken möchte. 
Link zu: Was ist Derbelecken? 
Der Marsch war das gleiche Derblecken damals um 1813 in dem man das preußische Militär und dessen strenge Ordnung parodiert wurde. Die Parodie war dabei, dass bunte Narren mit Narrenkostümen, Flecken-Kostümen, Schellen und mit Narren-Tributen im Takt der preußischen Militärmärsche ihr Unwesen trieben. Mit dem Marsch selber war die Marschart des Narrensprungs somit ins Leben gerufen worden.   

Wie funktioniert der Narrensprung?
Hierbei war der Marschrhythmus der meist bei den Märschen im 4/4, 2/4 oder 6/8 Takten komponiert sind, für den Narrenmarsch perfekt war. Einmal konnten die Narren mit ihren Geläuten an den Häsern im gleichmäßigen Hopser die Schellen zum Marsch zum Läuten oder in der schwäbisch alemannischen Fasnet zum Schellen bringen. Somit jeder Narr auch ohne Musikgefühl seine Schellen mit den anderen im gleichen Hopser zur Marschmusik mitklingen lassen kann. 
Für die Organisatoren ein wesentlicher Vorteil dabei ist, dass der Narrensprung mit der Marschmusik sich gleichmäßig und allem voran sich im militärischen Marschschritt bewegt und somit Stopps und Verzögerungen im Narrenzug vermieden werden können.       

Entwicklung der Eigenkompositionen:
Bis in das späte 19. Jahrhundert, wurden die Märsche, wie beispielsweise vor beschrieben der Alte Jägermarsch eins zu eins von den Musikkapellen übernommen. Danach wurden von den Musikkapellen eigene Narrenmärsche komponiert. 
Damit sollte erreicht werden, dass die eigene Identität der Narren regional besser dargestellt werden konnte. Ein bekanntes Beispiel ist der 1963 komponierte Villacher Faschingsmarsch.
Begriffe zum Thema Narrenmarsch:      
BauFachForum die Seite des Bauens, Narrenmarsch, Munderkingen, Schrammberg, Aulendorf, Frittlingen, Weildorf, Pfullendorf, Stühlinger, Fasnet, Ravensburg, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Fasnet ohne Musik ist wie eine Wiege ohne Kind!!!
Wenngleich wir aus diesem Bericht bereits einige Beispiele zur Erklärung von den schwäbisch, alemannischen Begriffen der Narrhalla erklärt haben und dass diese aus der rheinischen Fasnet abgeleitet sind, ist die Musik der Schwaben einzigartig.
Auch hier distanziert sich die schwäbisch alemannische Fasnet deutlich von der rheinischen Fasnet. Der Unterschied ist immer noch im Prunk der Veranstaltungen zu suchen. Daher ist auch die Musik des rheinischen Karnevals Prunkvoll und auf Garden-Tänze ausgelegt. Also, der koordinierte Tanz in der Synchronisierung ein entscheidendes Merkmal darstellt. Das ist in der schwäbischen alemannischen Fasnet komplett gegenläufig.

Die Fasnetsmusik im klassischen schwäbisch alemannischen Musikgebrach:
Wenn wir uns einfach einmal die ganzen vielen Musikberichte vom BauFachForum nochmals vor Augen halten, hat sich das BauFachForum ganz stark in die Musikrichtungen hineinversetzt und für euch Analysen erstellt. Also letztendlich die Mutter der Musik der drei Akkorde Blues darstellt und dann in den unterschiedlichen Eigenschaften ausufert oder zu einer eigenen Charaktere der Musikrichtungen wird.

Hier einige Links um den Blues zu verstehen:
Link zu: Der Blues in der Bedeutung der Country-Musik
Link zu: Video-Short Hörproben zum Thema Blues
Link zu: Die Hauptstilrichtungen von der Country-Musik
Link zu: Bluegrass in der Countrymusik

Und aus diesen Grundlagen besteht beispielsweise jedes Volkslied, das auf der Welt gesungen und gespielt wird. Also die Fasnetsmusik jetzt aus der Musikrichtung gleich abgestimmt werden musste, wie Beispielsweise der einfache Blues aus der Wehmut der Sklaven der Historie von den Baumwollfeldern Amerikas. Nur mit dem Unterschied, dass auf einen einfachen Blues meist keine verrückten Tänze möglich sind. Daher wurde die Fasnetsmusik in die Marschmusik übergeleitet. Aus dem Blues beispielsweise entwickelten sich später der Honky-Tonk, der Nashville Sound und die Westernmusik um koordinierte Tänze zur Musik zu tanzen. Um zu verstehen, wie aus dem Blues diese Musikrichtungen übergeleitet wurden hier einige Links dazu.  

Hier einige Links im Vergleich zum Thema Country Music:
Link zu: Honky-Tonk in der Country Music
Link zu: Nashville Sound
Link zu: Western-Musik
Link zu: Western-Musik in der Country Musik

Wenn wir hier nur uns die vorgenannten Link anschauen, erkennen wir, dass der Honky-Tonk wie der Bluegrass expliziert aus einem 2/4 Takt entwickelt wurde, damit man auf Ihm gleichfalls Tanzen kann. Entstanden ist er in den  sogenannten Honky-Tonk-Bars rund um die Bars und Musik-Hallen der texanischen Ölfeldern. Und aus diesem Umfeld der Ölfelder, auf denen es meist sehr laut war, mussten auch die Instrumente aus den klassischen Musikinstrumenten mit elektrischen Instrumenten verstärkt werden. Dabei kam dann das heute bekannte Schlagzeug in Einsatz und ersetzte die klassischen Rhythmusinstrumente, wie das Waschbrett beispielsweise. Durch den 2/4 Takt und des langsamen Spielens der Melodien, entstand der typische Groove des Honky-Tonk der dann allerdings an Geschwindigkeit aufnimmt.
In der Fasnetsmusik ist das nichts anderes. Die Narren sind ja oft nicht musikalisch. Dennoch wollen Sie zu einer bestimmten Musik ihre Glocken und Schellen an den Häsern mit dem Hüpfen zur Musik zum klingen bringen.

Kehren wir zurück zur Fasnetsmusik:
Bei der Fasnetsmusik ist das Ganze gleich gelagert wie in der Country Musik. Es musste ein System in die Musik kommen, die das Tanzen ermöglichte. Da aus der Fasnet heraus sehr viele Gruppen und Figuren als historischen, militärischen Uniformen und Fasnetsfiguren ausgerichtet sind, wurde aus der Militärmusik die Fasnetmusik abgeleitet. Eine wichtige Konstante war ja, dass die Fasnetsumzüge letztendlich Großteils auf den Straßen mit Narrensprüngen abgehalten wurden. Daher musste die Fasnet-Musik hauptsächlich zum Laufen und marschieren dienlich sein. 
Jetzt müssen wir uns ja wie vor bereits vorgetragen in die Entstehung der Fasnet im schwäbisch alemannischen Raum hineinversetzen. Dann sind wir hier ja genau nach den napoleonischen Kriegen mitten in der Militärzeit aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Daher haben sich auch die Narrenmärsche aus dieser Marschmusik die militärisch ausgerichtet war, entwickelt.

Der rheinische Karneval und militärische Marsch-Strukturen:
So wie in Pfullendorf beispielsweise der Begriff Narrhalla immer noch in der Zunft eingebunden ist, entwickelte sich aus den ersten Zügen des rheinischen Karnevals exakt aus militärischen Grundlagen der Musik und den damit verbundenen Marschier-Grundlagen der Rhythmus für die Narrensprünge.
Die Militärmärsche wurden, wie das mit der Country-Music vorgetragen, lediglich umgebaut worden und wurden fasnetsfähig und bis in die Neuzeit übernommen.

Das Beispiel aus Kiebingen oder Elsach:
Dort können wir das Ganze am deutlichsten erkennen. Dort wurde der Alte Jägermarsch, der aus den Ursprüngen der Befreiungskriegen aus 1813–1815 entstanden ist und dort auch bei militärischen Veranstaltungen gespielt wurde, übernommen.
Die Entstehung dieses Marsches geht auf das Jahr 1813 zurück, als Preußen freiwillige Jägerkorps aufstellte. Dieses Korps sollte somit im Kampf gegen die napoleonische Herrschaft eingesetzt werden.
Dabei wurde der Marsch nicht als Kriegssignal komponiert, beidem entsprechende Signale auch entsprechende Handlungen der Soldaten durchgeführt werden sollten.
Der Marsch sollte eine werbende Grundlage haben. Er wurde als Motivations- und Identifikationslied für die Freiwilligenverbände eingerichtet. Beispielsweise bedienten sich auch das Lützowsche Freikorps diesem Marsch.
Historiker gehen allerdings davon aus, dass die Melodie selber wesentlich älter ist und die Wurzeln der Melodie aus dem russischen Zarenreich herrührt, wo er als der Jegerski Marsch oder im Original Егерский марш vom Leibgarde-Jägerregiment genutzt wurde.

Der Marsch als Parodie und Persiflage:
Fasnet ist egal ob aus dem rheinischen Karneval oder aus der schwäbisch alemannischen Fasnet letztendlich immer darauf ausgelegt, dass man Menschen, Sachen oder auch die Politik derblecken möchte.
Link zu: Was ist Derbelecken?
Der Marsch war das gleiche Derblecken damals um 1813 in dem man das preußische Militär und dessen strenge Ordnung parodiert wurde. Die Parodie war dabei, dass bunte Narren mit Narrenkostümen, Flecken-Kostümen, Schellen und mit Narren-Tributen im Takt der preußischen Militärmärsche ihr Unwesen trieben. Mit dem Marsch selber war die Marschart des Narrensprungs somit ins Leben gerufen worden. 

Wie funktioniert der Narrensprung?
Hierbei war der Marschrhythmus der meist bei den Märschen im 4/4, 2/4 oder 6/8 Takten komponiert sind, für den Narrenmarsch perfekt war. Einmal konnten die Narren mit ihren Geläuten an den Häsern im gleichmäßigen Hopser die Schellen zum Marsch zum Läuten oder in der schwäbisch alemannischen Fasnet zum Schellen bringen. Somit jeder Narr auch ohne Musikgefühl seine Schellen mit den anderen im gleichen Hopser zur Marschmusik mitklingen lassen kann.
Für die Organisatoren ein wesentlicher Vorteil dabei ist, dass der Narrensprung mit der Marschmusik sich gleichmäßig und allem voran sich im militärischen Marschschritt bewegt und somit Stopps und Verzögerungen im Narrenzug vermieden werden können. 

Entwicklung der Eigenkompositionen:
Bis in das späte 19. Jahrhundert, wurden die Märsche, wie beispielsweise vor beschrieben der Alte Jägermarsch eins zu eins von den Musikkapellen übernommen. Danach wurden von den Musikkapellen eigene Narrenmärsche komponiert.
Damit sollte erreicht werden, dass die eigene Identität der Narren regional besser dargestellt werden konnte. Ein bekanntes Beispiel ist der 1963 komponierte Villacher Faschingsmarsch.

Begriffe zum Thema Narrenmarsch: 
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Marsch und Fasching

Alemannische Fasnet Stegstrecker Pfullendorf oder Musik und die Narrenbedürfnisse

Ist doch unsere zivilisierte Welt nur eine große Maskerade.
Zitat: Arthur Schopenhauer
Arthur Schopenhauer lebte von 1788–1860. Er war einer der einflussreichsten deutschen Philosophen. Bekannt wurde er als Begründer des philosophischen Pessimismus sowie als Schöpfer des Hauptwerks Die Welt als Wille und Vorstellung um 1819.

Im Bauwesen müssen wir in einer Zeit indem wir Häuser mit KI und mit 3-D Drucker aus spritzbarem Beton bauen eher die Frage stellen, ob die Narren an Fasching nicht das normale Leben darstellen?Zitat: Wilfried Berger, Begründer vom BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger

Die Kontrolle der Fasnet:
So wie aus dem Zitat von oben zu erkennen, ist der Autor als Sachverständiger immer kritisch gegen Dinge eingestellt, die das Bauwesen seit Jahrhunderten Erfahrung neuzeitlich auf den Kopf stellen. 
Fasnet ist dabei, wie bereits in vielen Berichten vom BauFachForum vorgetragen, einmal die Befreiung der Menschen aus dem Alltag. Die biedere Hausfrau wird in der Fasnet zum Teufel oder einem Vampir, der Männer und Männerblut verschlingt. Der Mann wird dabei zu dem, was er aus seiner täglichen Geschäftswelt als Chef eines Unternehmens beispielsweise nicht zeigen kann, eventuell zu einem Sklaven geworden, der am Halsband in strenger Hand geführt wird. Er will in der Fasnet seine Dominanz verlieren und andere die Dominanz ergreifen. Aber da gibt es auch die Menschen, die einfach nur der Narr sein wollen und der Welt beispielsweise den nackten Arsch zeigen wollen. 
Der Nackte Arsch in der Baukultur:
Ein Spannendes Thema, das das BauFachForum in seiner Rubrik Bauen und Zahlen für euch analysiert und vorgetragen hat. Damit Ihr das versteht, wie sich diese magischen Zahlen im Bauen auf die Fasnet umschlägt, hier ein Beispiel vom Freiburger Münster.  
Wasserspeier am Freiburger Münster:
Wie bereits angesprochen waren Wasserspeier aus Heiligenfiguren, bis hin zu den scheußlichsten Dämonen-Fratzen zu sehen. Dämonen, so besagt die Sage, haben Angst vor ihrem Spiegelbild. Deshalb sollten die Dämonen der Speier, das Übermenschliche der realen Dämonische abwehren. 
Am Freiburger Münster werden genau mit der magischen Zahl 91 Speier gezählt. 
Es ist eigenartig, dass gerade 91 Speier gezählt werden können. Wenn wir allerdings die Zahl 7 in der Zahlenlehre als übermenschliche Zahl ansehen, können wir 91 als eine der wenigsten Zahlen durch 7 teilen, was mehr als zufällig erscheint. Wenn wir jetzt allerdings noch die Kehrzahl addieren, bemerken wir in der Formel 91 + 19 = 110, dass wir wieder auf die absolute Zahl des Bauens geführt werden.
Hier einmal die magischen Zahlen des Bauwesens, die durch 7 geteilt werden können:
7, 14, 21, 28, 35, 42, 49, 56, 63, 70, 77, 84, 91, 98, 105
Alle diese Zahlen sind vollkommene Zahlen im Bauwesen die immer mit der Weiterberechnung zum goldenen Schnitt führen werden. Also immer in der dritten Rechenebene immer wieder eine Magische Bauwertzahl entsteht.
Die Kontrolle der Fasnet:
So wie aus dem Zitat von oben zu erkennen, ist der Autor als Sachverständiger immer kritisch gegen Dinge eingestellt, die das Bauwesen seit Jahrhunderten Erfahrung neuzeitlich auf den Kopf stellen.
Fasnet ist dabei, wie bereits in vielen Berichten vom BauFachForum vorgetragen, einmal die Befreiung der Menschen aus dem Alltag. Die biedere Hausfrau wird in der Fasnet zum Teufel oder einem Vampir, der Männer und Männerblut verschlingt. Der Mann wird dabei zu dem, was er aus seiner täglichen Geschäftswelt als Chef eines Unternehmens beispielsweise nicht zeigen kann, eventuell zu einem Sklaven geworden, der am Halsband in strenger Hand geführt wird. Er will in der Fasnet seine Dominanz verlieren und andere die Dominanz ergreifen. Aber da gibt es auch die Menschen, die einfach nur der Narr sein wollen und der Welt beispielsweise den nackten Arsch zeigen wollen.
Der Nackte Arsch in der Baukultur:
Ein Spannendes Thema, das das BauFachForum in seiner Rubrik Bauen und Zahlen für euch analysiert und vorgetragen hat. Damit Ihr das versteht, wie sich diese magischen Zahlen im Bauen auf die Fasnet umschlägt, hier ein Beispiel vom Freiburger Münster.  
Wasserspeier am Freiburger Münster:
Wie bereits angesprochen waren Wasserspeier aus Heiligenfiguren, bis hin zu den scheußlichsten Dämonen-Fratzen zu sehen. Dämonen, so besagt die Sage, haben Angst vor ihrem Spiegelbild. Deshalb sollten die Dämonen der Speier, das Übermenschliche der realen Dämonische abwehren.
Am Freiburger Münster werden genau mit der magischen Zahl 91 Speier gezählt.
Es ist eigenartig, dass gerade 91 Speier gezählt werden können. Wenn wir allerdings die Zahl 7 in der Zahlenlehre als übermenschliche Zahl ansehen, können wir 91 als eine der wenigsten Zahlen durch 7 teilen, was mehr als zufällig erscheint. Wenn wir jetzt allerdings noch die Kehrzahl addieren, bemerken wir in der Formel 91 + 19 = 110, dass wir wieder auf die absolute Zahl des Bauens geführt werden.
Hier einmal die magischen Zahlen des Bauwesens, die durch 7 geteilt werden können:
7, 14, 21, 28, 35, 42, 49, 56, 63, 70, 77, 84, 91, 98, 105
Alle diese Zahlen sind vollkommene Zahlen im Bauwesen die immer mit der Weiterberechnung zum goldenen Schnitt führen werden. Also immer in der dritten Rechenebene immer wieder eine Magische Bauwertzahl entsteht.
Begriffe zum Thema Goldener Schnitt:     
BauFachForum die Seite des Bauens, Goldener Schnitt, Bauwesen, Fibonacci Folge, Architektur, Spirale, Fibonacci Architektur, Goldene Spirale, Schnitt berechnen, Golden Ratio, Mona Lisa, Michelangelo Buonarroti, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Erschöpfende Auskünfte findet Ihr unter dem BauFachForum im Baulexikon Wilfried Berger.
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Ihr habt das noch nicht verstanden?

Zitat aus den magischen Bau-Zahlen:
Der Goldene Schnitt im Bauwesen errechnet sich einfach immer aus der Reihenfolge von drei Rechenebenen. Wir machen ein Beispiel:
Vorgabe.
Nehmt mehrere Teilnehmer und gebt jedem ein Stück Papier und einen Schreiber.
Aufgabenstellung:
Die Teilnehmer müssen die nach vorgenannten einfachen Rechnungen ausführen und dabei aus dem ABC den Buchstaben mit der errechneten Zahl finden und ein Land in Europa, ein Haustier und ein Werkzeug mit diesem Buchstaben geheim und spontan ohne Nachdenken auf den Zettel schreiben. 
Die Magie:
Ihr Schreibt gleichfalls auf einen Zettel ohne, dass die beteiligten das sehen das nach vorgegebene Ergebnis vor Beginn auf einen eigenen Zettel und verdeckt diesen. 
Danach beginnen die Rechnungen.
Schritt 1:
Merkt euch eine Zahl von 1-9.
Schritt 2:
Multipliziert diese Zahl x 9.
Schritt 3:
Errechnet aus dieser Zahl die Quersumme. Als Beispiel 15 = 1+5 = 6 oder 85 = 8+5 = 13.
Schritt 4:
Zieht jetzt von dieser Zahl 1 ab. Also beispielsweise Ergebnis 9 – 1 = 8.
Sollte das Ergebnis Einstellig bleiben, bleibt die Zahl so einstellig erhalten.
Schritt 5:
Zahlen sind immer auf das Alphabet abgestimmt. Also könnt Ihr jetzt diese Querzahl auf dem ABC abzählen. Also A=1, B=2, C=3 und so weiter. Zählt so euere Zahl ab und merkt euch den Buchstaben.
Schritt 6:
Schreibt jetzt mit diesem Anfangsbuchstaben ein Land in Europa, ein Haustier und ein Werkzeug auf einen Zettel.
Das Ergebnis:
Jetzt könnt Ihr aus allen Zahlen von 1-9 jede Zahl nehmen und ihr werdet immer als Ergebnis die 8 erhalten. Im Alphabet kommt Ihr dann immer und alle auf den Buchstaben H.
Somit könnt Ihr jetzt als Hellseher auftreten und bei 25 Teilnehmer des Experiments vorhersagen, dass fast jeder das Land Holland, das Haustier Hund und das Werkzeug Hammer auf seinen Zettel geschrieben hat.
Dreht eueren Zettel um und fragt, wer hat das gleiche Ergebnis?
Das ist das Rechnen in der dritten Dimension. Dort werden die Zahlen immer wieder magisch und führen zu gleichen Ergebnissen des goldenen Schnitts.

Dämonen des Freiburger Münsters:
Wie wir das aus der vorangegangenen Rechnung erkannt haben, können wir Buchstaben und Zahlen also sehr gut kontrollieren. So muss auch das Bauen mit Zahlen verstanden werden. Nichts im Leben ist zufällig. Auch nicht die Dämonenwelt aus dem Mittelalter.
Einmal wurde im Mittelalter mit den Dämonen die apotropäische Funktion der Abwehr des Bösen demonstriert. Wie vor beschrieben, war man in dem Glauben, dass die Dämonen ihr eigenes Spiegelbild nicht sehen können und somit den Ort des Spiegelbilds nicht aufsuchen. Somit verkörpern die Dämonen-Figuren und Fratzen ein Schutzschild gegenüber dem Freiburger Münster. Daher sind dies auch wie vor vorgetragen exakt 91 Wasserseier, weil diese Zahl durch 7 teilbar ist.
Das Ganze können wir jetzt auch auf die alemannische Fasnet umlegen. Die Maske oder die Larve, verbirg das wahre Gesicht des Trägers. Daher, wie vor vorgetragen, traut sich der biedere Bürger als Narr Dinge zu tun, die man im realen Leben nicht vornehmen würde. Bei den Dämonen an unseren Kirchen und Klöster war dies ein buchstäblicher spiritueller Blitzableiter damit man in den Kirchen frei vom Teufel und den Dämonen war.
An der Fasnet ist dies gleich nur umgekehrt betrachtet. Der Narr greift beispielsweise beim Rathaussturm am Aschermittwoch die Realität des Stadtrechts außer Kraft. Der Narr übernimmt die Macht des Weltlichen.
Link zum Video: Rathaussturm an Fasnet in Pfullendorf
Nach der Machtübernahme der Narren, vergeht allerdings diese Zeit wieder und am Aschermittwoch ist der ganze Spuk mit dem Hexa-Verbrenna am Fasnetsdienstag beendet.

Symbolik der Welt außerhalb der Kirche:
Am Freiburger Münster wird dabei aus der Architektur heraus am Gebäude das geordnete Universum Gottes dargestellt.
Daher wird aus der Mythologie der Dämonenwissenschaft an den Kirchen Klöster und auch dem Freiburger Münster strikt zwischen innen und außen in der Architektur unterschieden. Somit im inneren der Kirche die Heiligkeit und die Ordnung herrscht.
Im Gegenzug zeigt die Architektur der Fassade des äußeren einer kirchlichen Einrichtung, dass außerhalb der Kirche die gefallene Welt voller Sünde und Dämonen herrscht.
Daher, wenn wir zurück zu den 91 Wasserspeier kommen, das Böse, das Laster unter anderem auch in Form von Neid und Geiz dargestellt.
Jetzt versteht man die Symbolik an den Wasser-Speier vielleicht besser. Diese symbolisieren über die Dämonenabwehr, dass die Kirche all dieses weltlich Böse buchstäblich ausspeit oder im schwäbischen besser als auskotzt zu verstehen.
Das war ja die Macht der Kirche zu Reichtum zu gelangen. Denn wer große Spenden machte, dem wird das Böse der Welt verziehen und er kommt dem Himmel eine Stufe näher.

Der praktische Zweck der technischen und künstlerische Freiheit:
Damit wurde das Spirituelle der Kirche mit den technisch nützlichen verbunden.
Technisch gesehen dienen die Wasserspeier meist bei Gotischen Bauwerken, das Regenwasser in weitem Bogen vom Mauerwerk und Fundament wegzuleiten. Was bei den Auskragenden, Statischen Werken der Kragbögen an Gotischen Bauten eine planerische Herausforderung war.  

Die Symbolik der Wasserspeier

Hier geht es noch weiter:

Vom Hopser und Kläpperle

Alemannische Fasnet Stegstrecker Pfullendorf oder der Kochlöffel zur Marschmusik     

Hopser und Kläpperle:
Wenn wir den Narrenmarsch soweit verstanden haben, dass dieser aus der Grundlage der Marschmusik heraus entwickelt wurde, müssen wir auch verstehen, dass die Narren auf diese Musik auch tanzen wollen. Das Tanzen in der Fasnet ist allerdings anderst gelagert, wie bei Musik-Konzerten. Der Fasnetstanz ist letztendlich aus der Persiflage heraus auch ein Tanz der vielfältigen Rhythmusinstrumenten. An der Fasnet wird mit allem Rhythmus gemacht, was im Haushalt so zu finden ist. Somit einmal die Schellen an den Häsern der Narren mit dem Hopser zum Narrenmarsch im Militärmarsch Rhythmus gleichmäßig zum Klingen gebracht werden. Das nennt man der Hopser. Krach wird dann aber auch mit den Kläpperle und Rätschen gemacht. Wobei die Rätsche zum Rhythmus der Musik schlecht gesteuert werden können.     

Neuer Classic Text:
Was ist das Kläpperle?
Das Kläpperle oder auch Klepperle ist ein traditionelles Rhythmusinstrument der schwäbisch-alemannischen Fasnacht. Bekannt ist dies aus dem Landkreis Konstanz und dort aus Radolfzell zur Bekanntheit über das ganze Land verbreitet worden.  
Aus den Musikberichten vom BauFachForum haben wir auch schon über die Musikinstrumente der Idiophone referiert. Beim Kläpperle handelt es sich um ein sogenanntes Gegenschlagidiophon. Aus Spanien kennen wir die fast identischen Rhythmusgeräte als Castañuelas oder auf Deutsch übersetzt Kastagnetten. 
Bekannt wurden diese aus der Region Andalusien wo sie zum Flamenco gespielt werden. Dort werden sie auch als Palillos bezeichnet.

Aus was sind die Kläpperle?
Gefertigt sind die Klepperle aus zwei etwa handlangen Holzbrettchen. 
Dazu werden Klanghölzer verwendet. Also wohl aus Harthölzer, aber nicht wie wir das von gutem Holz meist bei der Eiche meinen. Viel eher wurden früher Kalbsrippenknochen dazu verwendet.
Bei Hölzern sollten dies Klanghölzer sein.  
Einheimische Klanghölzer sind dabei hier in Deutschland Fichte und besonders die Bergfichte, Ahorn und besonders der Bergahorn, die Buche in Form der Rotbuche und Weißbuche, die Esche, Obstbäume wie Kirsche, Birne, Nussbaum und früher die Eibe. Die Eibe allerdings steht seit geraumer Zeit unter bestimmtem Artenschutz. 
Siehe dazu das gerahmte Feld. 
Somit sind die Hölzer der Kläpperle meist aus Buchenholz. 

Wie spielt man ein Kläpperle?
Man spricht hier nicht vom Spielen, sondern vom Kleppern.
Dabei werden die beiden Holzplättchen locker zwischen die Finger einer Hand genommen und mit gekonnten Handbewegungen an einander geschlagen. 
Ähnlich wie bei den Kastagnetten die man beim Tanzen in den Händen hält und gleichfalls aneinander geschlagen werden. 

Das Preiskläppern:
In Radolfzell der Hochburg des Klappern oder Kleppern im traditionellen Rhythmus der Narrenmärsche klinkt meist in einem hellen, trockenen Klang. Somit ist das Kleppern einmal dein traditioneller Brauchtum speziell in der schwäbisch alemannischen Fasnet. In der Hochburg Radolfzell wird daraus eine zentrale Tradition, die im Wettbewerb des Preiskleppern ausgeführt wird. 
Link zum: Klepperle-Verein Radolfzell
Dabei treten die besten Spieler oder besser gesagt, die besten Klepperer gegeneinander an. Die Titel der Sieger sind dann beispielsweise die Klepperle-Prinzen.
Diese Tradition führt letztendlich soweit, dass spezielle Kläpperlemärsche gespielt werden, wo die Klepperer dann mit kleppern. 
In Radolfzell gibt es dabei eine eigene Narrenfigur, die bei den traditionellen Narrensprüngen das Kläpperle klappert.

Der Kläpperle Brauchtum:
Natürlich wird zu den närrischen Märschen gekläppert. Aber das Kleppern ist speziell aus Radolfzell mit klaren Grundlagen versehen.  
Ein spezieller Brauchtum ist der sogenannte Lärmbrauch. Historisch wird damit bezeichnet, dass das Kleppern dazu dienen soll den Winter auszutreiben. Aber auch in der Fastenzeit und speziell am Karfreitag, in der nach christlichem Glauben die Glocken nicht oder nur geringfügig läuten, das Kläpperle die Glocken ersetzt. Vielerorts werden dazu auch die Rätschen eingesetzt und getrieben. 

Klepperleverse: 
Wie es sich in der Fasnet gehört, wird das Kleppern oftmals mit spöttischen Versen begleitet. Diese spöttische Klepperverse sollen ebenfalls das Derblecken einer Person, Sache oder eines Gegenstand darstellen. 
Das rhythmische Schlagen der Hölzer wird oft durch das Rezitieren von kurzen, meist spöttischen Reimen begleitet. Diese kennen wir als die sogenannten Klepperleversen.
Meist werden diese Verse auch an den Narrensprüngen vorgetragen.  

Beispiele aus Klepperlesversen aus Konstanz:
Hoorig, hoorig, hoorig isch die Katz,....
Hoorig, hoorig, hoorig isch die Katz,
und wenn die Katz it hoorig isch,
dann fängt sie keine Mäuse nicht,
Hoorig, hoorig, hoorig isch die Katz.

Borschdig, borschdig isch die Sau!
Und wenn die Sau it borschtig ischt,
denn giet se konne Läberwirscht,
Borschdig, borschdig isch die Sau!

Luschtig isch die Fasenacht,
wenn mei Motter Küechle bacht.
Wenn se aber keine bacht,
no pfeif i uf die Fasenacht!

oder
Narro Narro siebe siebe...
Narro, Narro, siebe siebe,
siebe Narre sind es gsi.
Ho Narro!
Hond de Mueter Kuechle gschtole,
gimmer au
Haberstrau
Suerkrut,
Füllt de Buebe d`Huut us
und de Mädle d`Mäge
und de alte Wieber Pelzkrago.
Ho Narro!
Narro, Narro, Giegeboge,
wa de seesch isch alls verloge!
Narro, Narro Lenzio!

oder
Blätzlebuebe, ein, zwei, drei.....
Blätzlebuebe, ein, zwei, drei
Gond vum erschte Hahneschrei,
Gäßle uff und Gäßle ab,
klopfet alle Winkel ab,
Schträhled Mädle, Wieb un Ma,
schträhled alle(s) drum un dra.
Sufed, was nu kund dezu,
Narro, Narro Blätzlebue!
Ho Narro.

oder
In de Huetlinstroß am Eck...
In de Huetlinstroß am Eck,
do wohnt de Vögelebeck,
der hängt sei Arsch zum Fenschter naus,
mer mont es wär en Weck,
es isch kon Weck, es ischt kon Weck,
es isch de Arsch vum Vögelebeck!
Kommt e Mädle glaufe, will des Weckele kaufe,
es isch kon Weck, es isch kon Weck,
es isch de Arsch vum Vögelebeck.
Ho Narro.

Begriffe zum Thema Kläpperleverse:      
BauFachForum die Seite des Bauens, Kläpperleverse, Radolfzell, alemannische Fasnet, Waldkirch, Fasnet, Brauchtum Fasnet, Gengenbach, Schwarzwald, Konstanz, BauFachForum, Baulexikon Wilfried Berger.
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Hopser und Kläpperle:
Wenn wir den Narrenmarsch soweit verstanden haben, dass dieser aus der Grundlage der Marschmusik heraus entwickelt wurde, müssen wir auch verstehen, dass die Narren auf diese Musik auch tanzen wollen. Das Tanzen in der Fasnet ist allerdings anderst gelagert, wie bei Musik-Konzerten. Der Fasnetstanz ist letztendlich aus der Persiflage heraus auch ein Tanz der vielfältigen Rhythmusinstrumenten. An der Fasnet wird mit allem Rhythmus gemacht, was im Haushalt so zu finden ist. Somit einmal die Schellen an den Häsern der Narren mit dem Hopser zum Narrenmarsch im Militärmarsch Rhythmus gleichmäßig zum Klingen gebracht werden. Das nennt man der Hopser. Krach wird dann aber auch mit den Kläpperle und Rätschen gemacht. Wobei die Rätsche zum Rhythmus der Musik schlecht gesteuert werden können. 

Was ist das Kläpperle?
Das Kläpperle oder auch Klepperle ist ein traditionelles Rhythmusinstrument der schwäbisch-alemannischen Fasnacht. Bekannt ist dies aus dem Landkreis Konstanz und dort aus Radolfzell zur Bekanntheit über das ganze Land verbreitet worden.
Aus den Musikberichten vom BauFachForum haben wir auch schon über die Musikinstrumente der Idiophone referiert. Beim Kläpperle handelt es sich um ein sogenanntes Gegenschlagidiophon. Aus Spanien kennen wir die fast identischen Rhythmusgeräte als Castañuelas oder auf Deutsch übersetzt Kastagnetten.
Bekannt wurden diese aus der Region Andalusien wo sie zum Flamenco gespielt werden. Dort werden sie auch als Palillos bezeichnet.

Aus was sind die Kläpperle gefertigt?
Gefertigt sind die Klepperle aus zwei etwa handlangen Holzbrettchen.
Dazu werden Klanghölzer verwendet. Also wohl aus Harthölzer, aber nicht wie wir das von gutem Holz meist bei der Eiche meinen. Viel eher wurden früher Kalbsrippenknochen dazu verwendet.
Bei Hölzern sollten dies Klanghölzer sein.
Einheimische Klanghölzer sind dabei hier in Deutschland Fichte und besonders die Bergfichte, Ahorn und besonders der Bergahorn, die Buche in Form der Rotbuche und Weißbuche, die Esche, Obstbäume wie Kirsche, Birne, Nussbaum und früher die Eibe. Die Eibe allerdings steht seit geraumer Zeit unter bestimmtem Artenschutz.
Siehe dazu das gerahmte Feld.
Somit sind die Hölzer der Kläpperle meist aus Buchenholz.

Wie spielt man ein Kläpperle?
Man spricht hier nicht vom Spielen, sondern vom Kleppern.
Dabei werden die beiden Holzplättchen locker zwischen die Finger einer Hand genommen und mit gekonnten Handbewegungen an einander geschlagen.
Ähnlich wie bei den Kastagnetten die man beim Tanzen in den Händen hält und gleichfalls aneinander geschlagen werden.

Das Preiskläppern:
In Radolfzell der Hochburg des Klappern oder Kleppern im traditionellen Rhythmus der Narrenmärsche klinkt meist in einem hellen, trockenen Klang. Somit ist das Kleppern einmal dein traditioneller Brauchtum speziell in der schwäbisch alemannischen Fasnet. In der Hochburg Radolfzell wird daraus eine zentrale Tradition, die im Wettbewerb des Preiskleppern ausgeführt wird.
Link zum: Klepperle-Verein Radolfzell
Dabei treten die besten Spieler oder besser gesagt, die besten Klepperer gegeneinander an. Die Titel der Sieger sind dann beispielsweise die Klepperle-Prinzen.
Diese Tradition führt letztendlich soweit, dass spezielle Kläpperlemärsche gespielt werden, wo die Klepperer dann mit kleppern.
In Radolfzell gibt es dabei eine eigene Narrenfigur, die bei den traditionellen Narrensprüngen das Kläpperle klappert.

Der Kläpperle Brauchtum:
Natürlich wird zu den närrischen Märschen gekläppert. Aber das Kleppern ist speziell aus Radolfzell mit klaren Grundlagen versehen.  
Ein spezieller Brauchtum ist der sogenannte Lärmbrauch. Historisch wird damit bezeichnet, dass das Kleppern dazu dienen soll den Winter auszutreiben. Aber auch in der Fastenzeit und speziell am Karfreitag, in der nach christlichem Glauben die Glocken nicht oder nur geringfügig läuten, das Kläpperle die Glocken ersetzt. Vielerorts werden dazu auch die Rätschen eingesetzt und getrieben.

Klepperleverse:
Wie es sich in der Fasnet gehört, wird das Kleppern oftmals mit spöttischen Versen begleitet. Diese spöttische Klepperverse sollen ebenfalls das Derblecken einer Person, Sache oder eines Gegenstand darstellen.
Das rhythmische Schlagen der Hölzer wird oft durch das Rezitieren von kurzen, meist spöttischen Reimen begleitet. Diese kennen wir als die sogenannten Klepperleversen.
Meist werden diese Verse auch an den Narrensprüngen vorgetragen. 

Beispiele aus Klepperlesversen aus Konstanz:
Hoorig, hoorig, hoorig isch die Katz,….
Hoorig, hoorig, hoorig isch die Katz,
und wenn die Katz it hoorig isch,
dann fängt sie keine Mäuse nicht,
Hoorig, hoorig, hoorig isch die Katz.

Borschdig, borschdig isch die Sau!
Und wenn die Sau it borschtig ischt,
denn giet se konne Läberwirscht,
Borschdig, borschdig isch die Sau!

Luschtig isch die Fasenacht,
wenn mei Motter Küechle bacht.
Wenn se aber keine bacht,
no pfeif i uf die Fasenacht!

oder
Narro Narro siebe siebe…
Narro, Narro, siebe siebe,
siebe Narre sind es gsi.
Ho Narro!
Hond de Mueter Kuechle gschtole,
gimmer au
Haberstrau
Suerkrut,
Füllt de Buebe d`Huut us
und de Mädle d`Mäge
und de alte Wieber Pelzkrago.
Ho Narro!
Narro, Narro, Giegeboge,
wa de seesch isch alls verloge!
Narro, Narro Lenzio!

oder
Blätzlebuebe, ein, zwei, drei…..
Blätzlebuebe, ein, zwei, drei
Gond vum erschte Hahneschrei,
Gäßle uff und Gäßle ab,
klopfet alle Winkel ab,
Schträhled Mädle, Wieb un Ma,
schträhled alle(s) drum un dra.
Sufed, was nu kund dezu,
Narro, Narro Blätzlebue!
Ho Narro.

oder
In de Huetlinstroß am Eck…
In de Huetlinstroß am Eck,
do wohnt de Vögelebeck,
der hängt sei Arsch zum Fenschter naus,
mer mont es wär en Weck,
es isch kon Weck, es ischt kon Weck,
es isch de Arsch vum Vögelebeck!
Kommt e Mädle glaufe, will des Weckele kaufe,
es isch kon Weck, es isch kon Weck,
es isch de Arsch vum Vögelebeck.
Ho Narro.

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Nicht alles ist erlaubt!

Die geschützte europäische Eibe:
Auch wenn in Fasching vieles erlaubt ist, was sonst unter einem Verbot steht, dürfen heute für die Kläpperle keine einheimische Eibe mehr verwendet werden.
Der Botanische Begriff ist dabei Taxus baccata und die Eibe steht in Deutschland unter ganz besonderem Schutz. Wenngleich die Rechtsauffassung hier Unterscheidet.
Das Bundesnaturschutzgesetz:
Dort wird die Eibe als besonders geschützte Art eingestuft. Unter diesen Begriff fallen Handlungen gegen die Eibe auch im Wildbestand. Das heißt, dass die Eibe nicht ohne Genehmigung beeinträchtigt, beschädigt oder gefällt werden darf.
Die Rote Liste:
Dort steht die Eibe in Deutschland auf der Vorwarnliste. Das war früher der Begriff gefährdet. Das heißt, dass ihre Bestände in den Wäldern durch langsame Verjüngung und Wildverbiss seltener werden und langsam aussterben.
Wirtschaftliche Nutzung:
Auch im Instrumentenbau wie beispielsweise den Kläpperle in der Fasnet darf die Eibe nicht verwendet werden. Hier gilt, dass eine forstwirtschaftliche Nutzung wilder Eiben strengstens untersagt ist. Wer gewerblichen Handel mit der Eibe betreiben möchte, benötigt dazu eine Herkunftsbescheinigung der Naturschutzbehörden. Nachgewiesen werden muss, dass die Eibe aus beispielsweise Gartenbeständen oder genehmigten Fällungen her stammt.
Kommunaler Schutz der Eibe:
In Deutschland liegt die Genehmigungsgrundlage in Länder Hand. Daher können Kommunen und Städte eigenständige Eibenholz-Satzungen ins Leben rufen.
Das sind dann die sogenannten lokale Baumschutzsatzungen der Kommunen, die noch vor den vor aufgezeigten Verboten stehen. Dort kann verankert sein, dass das Fällen mit einem bestimmten Stammdurchmesser gebunden ist aber, dennoch genehmigungspflichtig ist. 
Die Eibe International:
Das ist das komische an Verordnungen und Gesetze, dass nichts harmoniert ist. Auf der globalen Roten Liste der IUCN wird die Eibe als nicht gefährdet oder als Least Concern geführt. Ausgehend davon, dass in manchen öffentlichen und auch privaten Gärten und Parks die Eibe noch in großer Zahl vorhanden ist.  
Hinweis für 2026:
2026 mischt sich auch die EU in die Eibe ein. Hier gelten die verschärften Grundlagen der EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte oder kurz EUDR. Sie verlangt für alle Holzarten, also auch für die Eibe, einen strengeren Nachweis über die legale und nachhaltige Herkunft des Schlagortes. Sofern das Holz in Europa in den Verkehr gebracht werden soll.

Bildgalerie Stoßafasnet Hopser und Kläpperle

R Historische Bilder unter dem Buchstaben R

Ravensburg, Milka, Schussental